Kill Switch

Botnet legt 100.000 PCs lahm

riegler, 10. Mai 2009, 14:09

Abgeschaltetes Botnet Zeus hat 100.000 infizierte Computer unbrauchbar gemacht

Auch das Abschalten eines Botnets kann noch großen Schaden anrichten, wie im Fall von Zeus nun deutlich wurde. Die Betreiber haben sich scheinbar dazu entschlossen, dem Treiben des Schadnetzwerkes vorerst ein Ende zu setzen. Gleichzeitig wurde damit aber auch 100.000 infizierte Rechner - die Zombie-PCs - lahmgelegt, wie die Washington Post berichtet.

Finanzdaten ausspionieren

Zeus war dazu genutzt worden, um über einen Trojaner finanzielle und persönliche Daten von PCs auszuspionieren. Dabei trat jede Installation anders in Erscheinung, sodass es schwierig war, den Schädling zu entfernen. Wie sich nun herausstellt haben die Autoren zudem einen Kill Switch im Trojaner eingebaut, der jedes infizierte System lahmlegen kann.

Motiv unklar

Warum die Zeus-Schöpfer die PCs lahmgelegt haben, ist auch Experten nicht ganz klar. Das Botnet könnte von einer anderen Gruppe von Cyberkriminellen übernommen worden sein. Oder es könnte auch nicht beabsichtigt gewesen und einfach nur ein Fehler in der Programmierung sein. Möglicherweise wird das Botnet auch wieder reaktiviert, sobald die Nutzer der infizierten PCs wieder online sind. (red)

Liam N.
02
11.5.2009, 13:27
Oder es könnte auch nicht beabsichtigt gewesen und einfach nur ein Fehler in der Programmierung sein. Möglicherweise wird das Botnet auch wieder reaktiviert, sobald die Nutzer der infizierten PCs wieder online sind

wie jetzt?

wenn man sagt, daß 100.000 PCs lahmgelegt wurden, dann muß man das ja irgendwie festgestellt haben.

Wenn man sagt, daß die PCs möglicherweise wieder laufen werden wenn jemand einsteigt, dann heißt das, dass man eigentlich nix von den PCs weiß...

joe great
01
10.5.2009, 18:09
Unlogischer Artikel...

Wie sollen die PCs wieder verwendet/ins Internet kommen wenn dies jetzt "unbrauchbar" sind?

Man kann ja nicht erwarten das jeder Online-Redakteur ein Computerfachmann ist und die Zusammenhänge richtig erklären kann.

Aber jeder Redakteur sollte logisch denken können...

ganz weit weg
00
11.5.2009, 02:49

hervorragend!

damit wurden nach groben schaetzungen zufolge weltweit rund 343 Gigawattstunden an Strom erspart.

Mac1984
00
11.5.2009, 06:51

in welcher Zeit?

M L3
00
21.7.2009, 14:05
In 283,47 Stunden

Wenn man bedenkt, daß ein Zeitsprung inklusive Beschleunigung und Vorbereitung etwa 5 min dauert, dann sind das über 3400 Sprünge.

Monopoly mit Hut
00
11.5.2009, 09:24

Ich würd sagen, 1 Gigawatt in 343 Stunden.

Oder waren es 343 Gigawatt in einer Stunde? Oder gar nur 1 Megawatt in 343.000 Stunden?

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