Wider die Besserwisserei der Reichenfresser

08. Mai 2009, 19:04

Beim Thema Vermögen sollte man das Hirn einschalten - Von Michael Amon

Gleich ein Geständnis: Ich komme aus ärmsten Verhältnissen, aus sozialdemokratischem Milieu und bin katholisch (Internat!) geprägt. Auf die Sache mit Kamel, Nadelöhr und den Reichen bin ich somit konditioniert. Ich kenne bittere Armut: Ich bin damit aufgewachsen. Ich kenne Reiche: Mit einigen von ihnen ging ich ins Internat, ihre Eltern zahlten mein Schuldgeld. Mit einem Superreichen, einem Schilling-Milliardär, habe ich eine Weile eng zusammengearbeitet. Er war der Herr, ich sein exzellent bezahlter Knecht. Meine Vorbehalte gegen die Reichen wurden dabei nicht kleiner; sie mit Vermögenssteuern zu quälen, erscheint mir durchaus sympathisch.

Wer wollte in seiner Kindheit schon der Sheriff von Nottingham sein? Wir waren alle Robin Hood - auch die Kinder der Reichen. Eat the rich - das ist ein gutes Gefühl im Bauch. Aber die Linke - als Sozialdemokrat zähle ich mich zu ihr - ist eine Tochter der Aufklärung. Daher sollte man auch beim Thema "Vermögen" das Hirn einschalten.

Da hapert es leider, symptomatisch jene "Kalkulation", die derzeit durchs Netz geistert, mit der mich kritische Geister zugemüllt haben. Da wird vorgerechnet, dass die Aufteilung der 700 Milliarden Dollar für die US-Banken jedem der 6,7 Milliarden Erdlinge 104 Millionen Dollar bringen würde. Eat the rich statt Nachrechnen, denn mit dem richtigen Ergebnis, läppischen 104 Dollar, wird es nix mit der Armutsbeseitigung.

In Österreich schätzt man das Vermögen der 100 Reichsten auf 400 Milliarden. Bei Totalenteignung reicht das gerade zur Abdeckung der österreichischen Kreditrisken im Osten. Der ganze Lehman-&-Co-Mist ist da nicht abgedeckt - ebenso wenig wie die Kosten von Kurzarbeit, Firmenpleiten, Steuerausfällen usw.

Symbolische Häppchen 

Würde man die alte Vermögenssteuer (ein Prozent) wieder einführen, kämen zwar imposant klingende vier Milliarden Euro im Jahr herein, aber es würde 100 Jahre lang dauern, den Worst Case allein die Reichen bewältigen zu lassen. Und: Reichtum ist immer international, die Armut lokal, sie kann nicht flüchten, der Reichtum sehr wohl. Wir können den Reichen symbolisch ein bisserl was wegnehmen - das wird gerade fürs Amuse-Gueule reichen. Die restlichen Gänge berappt der Mittelstand.

Die Diskussion über eine Reichensteuer ist unernst. Zu diskutieren wäre, wie die finanzielle Leistungsfähigkeit des Mittelstandes gestärkt werden kann und wie wir 2,8 Millionen Erwerbstätige finanziell so stellen, dass sie wieder Beiträge zur Einkommenssteuer leisten können. Einträgliche Vermögenssteuern würden übrigens zu einer Umverteilung nach oben führen: Während Reiche eine solche Steuer aus der Portokassa zahlen können, ginge sie beim Mittelstand an die Substanz, da dessen Geldvermögen meist nicht ausreicht, um Steuern auf das ertragslose Vermögen zu verdienen.

Zum Abschluss eine kleine Anregung für das nächste verregnete Wochenende: Spielen sie mit Freunden "Vermögensrechnung". Laden Sie aber nur Leute ein, die sich nicht für reich halten. Einfache Regel: Jeder addiert seine Vermögenswerte. Nichts vergessen! Weder die goldene Uhr, noch die Eheringe, Wohnung, Schrebergartenhäuschen, Perlenkette, Auto und Silberbesteck, die CDs und Bücher, den neuen Flatscreen und den schmucken Mac, die Lebensversicherung.

Gerechterweise muss auch der Barwert des staatlichen Rentenanspruchs mitgerechnet werden. Sie werden sich wundern, wer aller über jene 500.000 Euro kommt, die angeblich den Beginn des Reichtums markieren. (Michael Amon, DER STANDARD-Printausgabe, 9./10.2008)

Zur Person

Michael Amon lebt als freier Schriftsteller in Wien und Gmunden. Zum Thema erschien von ihm die Essaysammlung "Nach dem Wohlstand. Politik jenseits der Menschen" bei Molden.

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1116er
13.05.2009 12:52
das herumjonglieren mit grenzwerten und prozentsätzen

darf nicht den blick auf die grundsätzliche problematik verstellen.
die geschichte beweist es: je weiter die schere aufgeht, umso schlechter ist es um den sozialen frieden (also die art und weise, wie menschen miteinander umgehen) bestellt inkl dem rattenschwanz an problem, die dadurch auftreten.

es ist somit weniger eine frage von sozialem gewissen, anstand usw., sondern eine frage der VERNUNFT, diese schere nicht allzu weit aufgehen zu lassen.

miauxx2000
14.05.2009 01:46

Wo Sie Recht haben, haben Sie allerdings Recht!

1116er
13.05.2009 12:44
den barwert der staatlichen rente als vermögen bewerten???

ein höchst eigenwilliger gedanke!

warum nicht auch die lohnzahlungen der nächsten 10 jahre?
die kinderbeihilfe für noch nicht mal geplante kinder würde sich auch anbieten!
usw. usf.

miauxx2000
14.05.2009 01:46
Natürlich!

Es ist ein grundrichtiger Gedanke, auch der Barwert einer privaten Rentenversicherung wird dem Vermögen zugeschlagen. Zu Recht! Wer ist reicher: ein Kleinverdiener/eine Kleinverdienerin mit einem kleinen Haus & Mindestrente oder ein ehemals leitender Beamte mit Beamtenpension, der in einer Genossenschaftswohnung sitzt? Wenn Sie die Rente außer acht lassen, eindeutig die Mindestrentner. Lohnzahlungen sind etwas völlig anderes: auf zukünftige Lohnzahlngen besteht kein Anspruch, die müssen mit zukünftiger Arbeit erworben werden. Rentenansprüche resultieren aus vergangener, bereits geleisteter Arbeit. Ein bißerl ökonomisches Verständnis braucht es schon in der Vermögenssteuer-Debatte.

wuzzelbaer
12.05.2009 17:58
So bedenkenswert

das durchaus ist, was der Sozialdemokrat Amon hier geschrieben hat: Die BEWEISLAST für diese Krise liegt bei denen, die in den letzten 20 Jahren bewusst eine entnivellierende Gesellschaftspolitik betrieben haben.
Sie haben verlangt, dass die Ärmeren Opfer bringen, damit "die Konkurrenzfähigkeit sich verbessert" ("Standort"-Debatte) und sie müssen sich die Frage gefallen lassen: Was haben diese Opfer gebracht?

"our contracts say so"
11.05.2009 15:44
Etwas hat - vielleicht nicht nur - dieser Kommentar imho sehr gut erreicht:

Die Bezeichnung "Leistungsträger" wird mit dem Inhalt gefüllt und jenen Personen verknüpft, um welche es geht = es sind Leistungswegträger.
Und es geht um die wahren "Schmarotzer", um die auch schon unten von Hossam Hassan angedeutete Herausbildung einer neuen "Aristokratenklasse" ohne Adlestitel, die im Grunde genommen tatsächlich sehr tribalistisch organisiert ist.

"our contracts say so"
11.05.2009 15:27
"Würde man die alte Vermögenssteuer (ein Prozent) wieder einführen, kämen zwar imposant klingende vier Milliarden Euro im Jahr herein, aber es würde 100 Jahre lang dauern, den Worst Case allein die Reichen bewältigen zu lassen."

Over and Out - dieser Satz richtet den gesamten Kommentar, das Anliegen und den Verfasser in einem Streich! Wow!

miauxx2000
11.05.2009 23:48

Wieso richtet das den Kommentar?
Nochmals: Amon argumentiert doch nicht gegen die Besteuerung von Reichtum, er stellt nur die Frage, wo Reichtum beginnt, und konstatiert, dass mit der Besteuerung der Reichen allein der ganze Mist nicht finanziert werden kann, wenn der worst case eintritt. Derzeit tun alle so, als ob eine Reichensteuer alle Probleme lösen könnte: die Finanzkrise, die Schieflage der österr. Banken im Osten, die Beseitigung der Armut usw. usf.
Um all das zu lösen, wird man wohl oder übel breite Teile des Mittelstands zur Kassa bitten müssen. Der kann nämlich - im Gegensatz zu den Reichen - ebensowenig flüchten, wie die Armen.

"our contracts say so"
12.05.2009 15:41
"Derzeit tun alle so, als ob eine Reichensteuer alle Probleme lösen könnte: die Finanzkrise, die Schieflage der österr. Banken im Osten, die Beseitigung der Armut usw. usf." Und Sie tun so, ob es erst jetzt nach dem Platzen der letzten Blase ...

...notwendig wäre der Umverteilung von den LEISTUNGSERBRINGERN zu den "Leistungsträgern" etwas entgegen zu halten oder diesen Prozess zumindest mal anzuhalten. Jetzt auch noch die "Krise" instrumentalisieren, um den Leistungserbringern klar zu machen, dass sie jetzt erst recht wieder in den sauren Apfel beißen müssen, weil eine GERECHTE Besteuerung von NICHT-PRODUKTIVEM Kapital nicht alle Probleme aus der Welt schaffen kann - das ist gelinde gesagt sehr frech!
Was können Leistungserbringer dafür, dass sie ihr Erspartes auf die Bank brachten, welches die Vorstände der Banken wiederum in den Osten trugen, um dort "Dutzend-Millionen Leistungserbringern über Kreditkonditionen das Leben zu erschweren und Großmannssucht auszuleben?

TexInWien
11.05.2009 13:33
Peinlich

2 editorials against the Vermögensteuer and one supporting on the weekend, & the score is 3 to 0, a clear victory for the tax, if you count the Eigentöre shot by the tax's opponents. The commentaries against the tax were laughable. The "arguments" contained therein were practically without merit.

Don't tax the rich
..b/c it wouldn't pay the tab for the financial crisis? Tax the rich fairly. They should pay their fair shares.
..b/c they could take their fortunes elsewhere? Some math for you: 0% * 1MM€ = .025% * 0€. What good does keeping the fortunes of the rich inside Austria do for Austrians if they're taxed at 0%?
..b/c the gov't hasn't earned the right to ask for more taxes? By that logic, I shouldn't have to pay taxes either, right?

Tiefseekrake
11.05.2009 13:08
Schon der Titel "Reichenfresser"!!! - müsste es nicht besser heissen: Von skrupenloser Ignoranz und Opportunismus der Armenfresser!

Die Erwerbstätigen der mittleren und unteren Einkommensschichten (meines Erachtens alle unter 5.000.-€ Brutto) zahlen eben beileibe nicht nur die Zeche für die Wirtschaftskrise, die sie nicht verschuldet haben, sondern tragen eben seit jeher über die Lohn- und Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer (weil höherer Anteil des Einkomens für Lebensmittel, Darlehenszinsen und sonstigen Alltagsbedarf draufgeht - und die besserverdienenden Geld zum einträglich-investieren übrig haben) die Hauptlast der Erhaltung des Staates.
Wer hier den grundlegenden und massiven Korrekturbedarf nicht einsieht, ist ein "Armenfresser"!
Schreit hier jemand auf, über diesen realen, alltäglichen, immer schon dagewesenen Skandal?

Fritz Wunderlich 
11.05.2009 11:35
treten nach unten, gesinnungsgenossen sammeln, angst schüren, nach oben buckeln

wenn es ums eigene gerschtl geht, schaltet sich das hirn von künstlern automatisch aus, nichts neues
vor allem die von untern gekommenen, die also durch viel solidarität nach oben gekommen sind, ob verdient oder nicht, haben seltsamerweise bei dem aufstieg verdrängt, dass sie diesen vielem verdanken, der steuer- und bildungspolitik der sp in den siebzigern z.b.,
und frönen als arrivierte einer neoliberalen selbstverantwortungspolitik, mit der sie selbst niemals nach oben gekommen wären, wobei sie das gerne mit dem Argument "aus ärmster Kindheit, stammend, usw." garnieren, ganz dem Selfmademythos vom Individuellen im Kapitalismus verbunden
das nennt man dann den sozialen abschluß der neuangekommenen eliten nach unten hin

miauxx2000
11.05.2009 23:57

Lieber Herr Wunderlich, dann lesen Sie mal Amons Buch "Nach dem Wohlstand". Ich denke nicht, dass man diesem Autor vorwerfen kann, dass er neoliberale Thesen drischt. Leider ist es noch immer so, dass die Linke auf ein paar Themen rein reflexhaft und dogmatisch reagiert. Was nicht ins vorgeformte Weltbild passt, wird ausgeblendet und ignoriert. Und noch was: sie haben den ersten Absatz des Kommentars nicht verstanden. Amon beschreibt dort, wie er selbst emotional auf Reichtum reagiert - ziemlich negativ nämlich. Aber dass solche Bauchgeühle nicht für politische Konzepte taugen.

wuzzelbaer
12.05.2009 18:04
Ich reagiere keineswegs

pauschal negativ auf Reichtum. Viele Reich sind sehr nette, warmherzige Leute.
Den Kredit haben jedoch diejenigen un ter ihnen verspielt, die OPFER von den Armen verlangt haben ("Standortsichwerung"), die sich jetzt als sinnlos herausgestellt haben.
OPFER NEIN DANKE!!

Fritz Wunderlich 
12.05.2009 09:55

warum sollte ich geld für ihn ausgeben?
übrigens "ihre linke" lobt ihn reflexhaft über den klee, weil sie auch nur das in ihn hineinliest, was sie gerne herausbekommen möchte.
außer pauschaler, undifferenzierter politikerbeschimpfung fällt ihm halt nicht viel ein, ein beitrag zum apolitischen, der sich auch gut zu autoritären tendenzen fügt - das fällt "ihrer linken" selbstverständlich nicht auf, weil es zu ihrem bauchgefühl passt

miauxx2000
13.05.2009 04:59
Unsinn

Sie haben wirklich keine Ahnung, leider!
In dem Ihnen zum Lesen vorgeschlagenen Buch warnt Amon vor genau diesen autoritären Tendenzen. Und Politikerbeschimpfung werden Sie dort auch keine finden. Vielleicht sollten Sie doch die paar Euro investieren, um Ihnen Horizont zu erweitern.

Fritz Wunderlich 
13.05.2009 11:17

soso, keine ahnung:
http://tinyurl.com/qlcpdf
und der preis bei den gutmenschen vom kreisky-forum, die sich selbst als sp-finanziertes widerstandsnestchen gegen schwarzblau abfeierten -
da tummeln sich dann genau jene ex-sp-politiker der sparbudgets der neunziger und der entpolitisierung, denen er angeblich kritisch gegenübersteht
wenn das ihr horizont ist, soll er es auch sein, wie verengt er auch immer sein mag

miauxx2000
14.05.2009 01:36
Tja, ein bißerl daneben ist auch daneben

Pech gehabt: der Kreisky-Preis wird nicht vom Kreisky-Forum vergeben, sondern vom Renner Institut.
Genau jene Ex-Politiker der SP, von denen Sie sprechen, bekommen in Amons Buch ihr Fett ziemlich ordentlich weg, die Vranitzky-Ära wird einer vernichtenden Kritik unterzogen. Vielleicht sollten Sie doch das Buch genau lesen, und sich nicht bloß eine Rezension oberflächlich reinziehen, denn der Rezensent des Buches lobt es in höchsten Tönen und überschreibt seine Besprechung mit den Worten "Vademekum für Widerständische". Sie haben sich den falschen Zeugen gesucht.

Fritz Wunderlich 
15.05.2009 11:01
tja, mein fehler - kreisky-preis, aber ihr fehler:

den richtigen, denn wenn sie dem thread folgen könnten, hätten sie bemerkt, dass es sich um eine ironisierende widerlegung ihres bildes der reflexhaften linken handelt
aber na gut, das ist vielleicht zu viel verlangt gewesen, etwas inhaltlich länger verfolgen zu können
die frage ist, soll ich vom apologeten auf den autor kurzschließen?

miauxx2000
18.05.2009 05:38
Kann ich nicht nachvollziehen

Tut mir leid, ich bin dem Thread gefolgt und habe ein Lob auf ein Buch von Amon gefunden, das sich mit Ökonomie & Neolib beschäftigt. Ironisierende Widerlegung kann ich da nicht erkennen, schon deshalb, weil es diesbzüglich nichs zu widerlegen gibt. Ich habe kein Bild "eines reflexhaften Linken", das wäre ein dumme Verallgemeinerung. Allerdings gibt es ein paar Reizworte, auf die einige sofort anspringen und das kritische Denken abschalten. Das Wort "reich" ist ein solches. Welche Kurzschlüsse Sie sich leisten wollen, das ist Ihr Kaffee. Und warum ist man gleich ein "Apologet", wenn man mit jemandem einer Meinung ist? Also, immer schön sachliche bleiben ...

Fritz Wunderlich 
19.05.2009 19:47
wenn sie nicht folgen können, wenden sie sich ruhig an mich

Ihr Zitat:
"Leider ist es noch immer so, dass die Linke auf ein paar Themen rein reflexhaft und dogmatisch reagiert. Was nicht ins vorgeformte Weltbild passt, wird ausgeblendet und ignoriert."
... deshalb der Link zur Eloge eines dogmatischen Linken auf Ihren Amon.

miauxx2000
20.05.2009 02:46
3 x um die Ecke

Diese Überlogik ist nicht nachvollziehbar. Wer weiss, dass ein gewisser Fritz Keller, der eine Rezension schreibt, ein "dogmatischer Linker" ist???
Mir ist zwar ein Keller eingefallen, von dem ich ein Buch gelesen habe: "Mai 1968, eine heisse Viertelstunde" hat es, glaube ich, geheissen. Dogmatisch habe ich das nicht in Erinnerung. Ob das der selbe Hr. Keller ist? Ist ja kein seltener Name.
Aber dass es linke Reizthemen gibt, bei denen manche "reflexhaft reagieren", können Sie nicht leugnen. Alles rund ums Wortfeld "reich" gehört dazu.
Ihre "Argumentation" hatscht-was ist Amon jetzt: ein aufgestiegener "Verräter" oder ein dogmatischer Linker (der gg. linke Dogmen verstösst??) oder was??
Einigen Sie sich mal mit sich selbst!

Fritz Wunderlich 
20.05.2009 10:04

tz, tz, na, als liberaler haben sie aber leichte probleme mit der fehlereinsicht
künstler sind zumeist dogmatisch, wofür auch immer, von fall zu fall für verschiedenes und entgegengesetztes, und verdanken sich selbst alles, resp. nichts
als linken habe ich ihn weiterhin nicht unter verdacht, daher kann er auch schwerlich irgendwelche ideale mit einem aufstieg verraten haben, zumindest verrät er es im artikel nicht

miauxx2000
22.05.2009 07:32
Wunderlicher Hr. Wunderlich

Wieso Fehlereinsicht? Inwiefern? Wieso erklären Sie mich taxfrei zum Liberalen (welcher Art übrigens: gesellschaftliberal, wirtschaftsliberal oder LIF-liberal???)
Gut, Sie haben Amon nicht unter Verdacht, links zu sein, weil er sich eine differenzierte Antwort zum Problemfeld "was ist Reichtum" erlaubt. Es wird ihm wahrscheinlich wurscht sein, wofür Sie ihn halten. Was ist für Sie denn überhaupt ein Linker? Ich finde jedenfalls, dass Amons Argumentation sich innerhalb des linken Spektrums bewegt. Aber wahrscheinlich sind Sie der Papst der Linken, der die Schäfchen einteilt. Fragen Sie halt beim Ratzinger an, der kann da sicher Tipps geben als ehem. Boss der Hl. Inquisition. Mit Abweichlertum kennt der sich aus.

Fritz Wunderlich 
23.05.2009 21:29

sag ich ja, keine einsicht
liberal: soso, was dann?

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