Google für "Big Brother Award" nominiert

17. März 2003, 12:24
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Suchmaschine "spioniert" ihre User aus - Langlebige Cookies ermöglichen die Erstellung von Nutzerprofilen

Die Suchmaschine Google wurde von der US-Bürgerrechtsgruppe Public Information Research für den Big Brother Award 2003 nominiert. Der Grund hierfür liegt in den "langlebigen" Cookies der Suchmaschine, die die Erstellung eines genauen Nutzerprofils ermöglichen.

Suchmaschine und Werbeagentur

Die Problematik ergibt sich vor allem aus der Dualität von Google. Immerhin tritt Google nicht nur als Search Engine sondern auch als Werbeagentur auf. Die Verwendung der Nutzerprofile, die bei der Suchmaschine Google erstellt werden, für die Werbeagentur Google, ist den Bürgerrechtlern ein Dorn im Auge.

Elf Länder vergeben die "Negativpreise"

Die Negativpreise "Big Brother Awards" werden seit fünf Jahren in mehreren Kategorien vergeben. Mittlerweile werden in elf Ländern - darunter auch in Östereich, Deutschland und der Schweiz - diese "Auszeichnungen" überreicht. Die Verleihung der amerikanischen Awards 2003 findet am 3. April in New York im Rahmen der Computers, Freedom and Privacy Conference statt.(red)

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