Polen

Debatte um "homophoben" Kongress an Uni

06. Mai 2009, 16:14

Heftige Kontroverse um Veranstaltung zu "Heilung" von Homosexualität - Studenten werden vom Unterricht befreit

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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14 Postings
Bastian Balthasar Bux 
17.06.2009 20:04
Wenn es nicht so traurig wär,

dann wäre es fast schon zum Lachen.

Francois21 
11.05.2009 09:04

sehr interessant... 1/3 aller pädophilen straftaten von homosexuellen... liegt es an ihrem Glauben, oder warum sind die geistlichen/gläubigen/,... so unendlich bescheuert?
was ist mit den anderen 2/3? Müssten dann theoretisch heterosexuelle sein?

Wie ist da die Sichtweise? Toleriert man das eher? Denn das könnte man daraus schließen.
Oder verurteilt man auch die Heterosexualität? Wie sehen dann die Pläne der Kirche aus?

modelo65
07.05.2009 11:32
Ist Katholizismus heilbar?

vielleicht besteht ja die Hoffnung....

Helicopterman
07.05.2009 10:35
"Wir stellen die Frage, wie man homosexuelle Neigungen ändern kann"

allein der Satz sagt schon alles, da braucht niemand mehr zu relativieren.

König Ludwig II.
07.05.2009 09:21

und wieso steht dieses homophob unter anführungszeichen?

accuser
07.05.2009 08:01
Abscheulich, die zunehmende Präsenz klerikal-faschistischer Kreise...

In Warschau, in Marburg, vorsichtig angedacht wurde es auch in Graz.

Wenn wir so weiter machen, dann haben wir bald Suizidraten bei (homosexuellen) Jugendlichen wie in der Schweiz. Was ist das denn für Zeichen, wenn sehr bedachte und liberale Zufluchtsorte der Vernunft wie Unis (nicht immer, aber eigentlich müssten sie das sein und sind sie es oft) solche Veranstaltungen zulassen, sogar als Gastgeber auftreten.

Bedenklich, weil symptomatisch. Man bedenke andere konservative Rückschritte, die vor lauter Angst vor allem Fremden in letzter Zeit gemacht werden.

Bastian Balthasar Bux 
17.06.2009 20:06
Das Problem ist immer dieses 'andenken'.

Warum bloss will heute keiner mehr zu Ende denken?
Oder vielleicht sind die meisten dazu auch gar nicht mehr in der Lage ...

byron sully
07.05.2009 13:27
abscheulich ja,

aber zunehmend würd ich grad im fall polens nicht sagen. sehr stark leider, ja. aber tendenziell doch langsam eher abnehmend, grad auch unter den jüngeren (die wählerInnen der rechtsklerikalen parteien sind großteils über 60 und werden aus biologischen gründen von jahr zu jahr immer weniger). würd mich (jetzt, was dieses thema betrifft) nicht wundern, wenn es bereits in ein paar jahren zu einer ernsthaften diskussion über eine eingetragene partnerschaft für schwule und lesben kommen würde.
betrifft jetzt aber konkret polen, in anderen ex-ostblock-ländern mag die entwicklung durchaus anders sein (ungarn z.b.)

Fritz234
07.05.2009 00:53

Wenn man Homosexualität "heilen" kann müsste man doch auch Heterosexualität "heilen" können...

Ich meine einerseits wäre es gut wenn man Menschen soweit ändern könnte (absolut krankhafte Sachen wie Pädophilie zB) - andererseits glaube ich nicht dass Sexualität die keinen Schaden anrichtet (also eben "normale" Homo- und auch Heterosexualität) einer Änderung ("Heilung") bedarf.

Dass Menschen, die ihre Religion zu ernst nehmen, ihre Religion und was ihnen ihre Religion gebietet, nicht als reine Privatsache betrachten ist viel schädlicher und der Heilung bedürftiger.

tohuwabohu
07.05.2009 11:35

naja, heterosexualitaet ist halt doch der normalfall in der natur, da darf man ja wohl noch ueber abnorme formen und etwaige korrektur diskutieren.

ausserdem ist homosexualitaet langfristig volkswirtschaftlich schaedlich...

Bastian Balthasar Bux 
17.06.2009 20:21

ups, muss mich korrigieren, lt. wikipedia sind es mittlerweile etwa 1500 tierarten, bei denen Homosexualität festgestellt werden konnte!

Hab ich doch glatt tiefgestapelt! ;)

Bastian Balthasar Bux 
17.06.2009 20:19
Wir sind alle 'abnorm', denn das Leben lässt sich nicht normieren!

Normalfall?
Was ist bitte ein 'Normalfall'?

Sind Flamingos also als abnorm zu bezeichnen?
Bzw. gibt es bei Flamingos dann gleiche und gleichere? (meine Anspielung dürfte auffallen, aber hiermit sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen ;)).

Und wie ist das bei den Bonobo-Affen? Das sind immerhin Primaten, ja sogar Hominidae, und zählen damit zu unseren allernächsten Verwandten!!

Und weiter geht es mit Möven, Pinguinen und dergleichen mehr.

Insgesamt ist Homosexualität (sowohl männliche als auch weibliche) bei über 450 Tierarten belegt.

So viel zum Thema 'normal' und 'abnorm'.

xxyy xxyy
11.05.2009 17:13

tohu hat probleme
sry aber ich glaub du bist nicht ganz echt

Eloquence is not a factory installed option!
07.05.2009 13:01
Homosexualität und Biologie

zum 1.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homo... bei_Tieren

zum 2.:
keine These ohne Argument!

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