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In absperrbaren Abstellräumen sind Fahrräder auf jeden Fall sicher.
In Österreich werden laut Kuratorium für Verkehrssicherheit jedes Jahr rund 25.000 Fahrrad-Diebstähle angezeigt. Die Chance, sein gestohlenes Fahrrad wieder zu bekommen ist gering, denn nur knapp fünf Prozent der angezeigten Diebstähle werden auch aufgeklärt.
Unversperrte Fahrräder sind den Dieben natürlich die leichteste Beute, aber auch Spiral-, Zahlen- oder Speichenschlösser bieten wenig Schutz. Das Kuratorium rät zu Bügelschlössern aus gehärtetem Stahl mit einem Rohrdurchmesser von mindestens 19 Millimetern, aber auch zu Panzer-Kabelschlössern mit einer Mindeststärke von 8 Millimetern und gehärteten Stahlhülsen zum zusätzlichen Schutz.
"Die Kombination von zwei Schlössern, mit denen man das Rad an einen fest verankerten Gegenstand sperrt, schreckt Diebe ab", erklärt das Kuratorium. Je länger es dauert, das Rad zu entwenden, desto unattraktiver ist der Diebstahl. Die Rahmennummer, das Fabrikat und weitere besondere Kennzeichen seines Rades sollte jeder Besitzer trotzdem wissen.
Fahrrad-Garagen taugen dem Kuratorium auch. Das sind ein abschließbare Räume, in denen Fahrräder an einen Bügel gehängt werden können. Das ist praktisch und sicher, meint das Kuratorium für Verkehrssicherheit und führt eine Fahrrad-Garage in Margareten als Beispiel an. Dort kann man sich für 13 Euro im Monat einmieten. Weitere Garagen, wie eine mit 1150 Abstellplätzen am neuen Wiener Hauptbahnhof, sind geplant.
Wer aber will jetzt warten, bis die Hauptbahnhof-Garage fertig ist? Und es wohnt auch nicht jeder in Margareten, weshalb dieser "nicht jeder" wahrscheinlich erst recht keine 13 Euro dafür zahlen wird wollen, dass sein Fahrrad dann gerade dort steht.
Die meisten neuen Wohnhäuser haben einen Fahrrad- und Kinderwagen-Abstellraum, der absperrbar ist. Dort sind die Fahrräder extrem sicher, denn jedem Dieb wäre es hundert Mal zu blöd, sich durch die Batterie der Kinderwägen zu wühlen, welche die Fahrräder ins hintere Eck des Raumes drängen. Und selbst wenn sich jemand die Mühe machen würde, müsste er dann die, seit der Einbunkerung komplett verstaubten und verdreckten Fahrräder, erst voneinander befreien; da hängen die Pedale des einen Rades in den Speichen des anderen, dazwischen verheddert sich ein inzwischen nicht mehr gebrauchter und mittlerweile auch nicht mehr brauchbarer Kinderwagen in einem rostigen Packlträger eines Damenradls. Manchem ist es schon zu blöd, sein eigenes Fahrrad aus dem Käfig zu fangen - wie geht es da bloß jemandem, der schon das dritte Schloss aufgebrochen hat und merkt, dass es schon wieder eines von einem alten Drecksrad, statt jenes des als Beute auserwählten Markenrades war.
Nun aber ernsthaft, liebe Leserin, lieber Leser: Zu jeder neuen Wohnung wird ein Parkplatz fürs Auto gebaut, den man mieten kann. Wäre es sinnvoll, ebensolche Fahrrad-Abstellplätze zu errichten und den Mietern zur Verfügung zu stellen? Nutzt, wer für seinen Abstellplatz zahlt, diesen auch entsprechend? Mein Nachbar hat sein Auto jedenfalls noch nicht so auf seinen Parkplatz gelehnt, dass drei andere Autos eingeparkt waren. Und sollten dann jene, die sich die Fahrrad-Garage nicht leisten wollen, ihr Fahrrad immer noch in einem diebstahlsicheren Drunter&Drüber-Lager entsorgen dürfen? (Guido Gluschitsch)
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Wenn ich das Fahrrad zuhause abstelle kommts in die Wohnung. Und am Arbeitsplatz bzw. unterwegs wärs mir um einiges zu blöd extra vorher eine Garage aufsuchen zu müssen, von der ich dann erst zu Fuss weitergehen kann. Ein Vorteil von Fahrrädern ist eben unteranderem, dass man sie fast direkt am Ziel abstellen kann. Wenn man Garagen verwendet verzichtet man auf diesen Vorteil. Weitaus sinnvoller wärs einmal die Bügel-Abstellplätze auf ein vernünfitges Maß auszubauen. Im Vergleich zu Parkplätzen dürfte deren Anzahl weitaus geringer sein als der Radverkehrsanteil. Zum legalen Abstellen von Fahrrädern in Wien gibts derzeit nur extrem wenig Möglichkeiten.
Selbstverständlich gehören Fahrradabstellplätze in die Bauordnung.
Einer der Haupthindernissgründe beim Radfahren liegt darin, das man oft nur schwer und umständlich an sein Rad kommt.
Meine beiden stehen übrigens in der Wohnung. Das ist am schnellsten (Lift) und sichersten.
Auch für jeden Supermarkt gehört eine gewisse Anzahl an Stellplätzen vorgeschrieben: vor jeden Hofer, Spar und Billa gehören 10 Radabstellplätze!
in oö schreibt die bauordnung ebenerdige und überdachte radabstellplätze vor, und das sogar in absoluten zahlen abhängig von gebäudenutzung, größe, etc., möglicherweise sogar (da bin ich nicht sicher) die art der ständer.
die radständer vor supermärkten sind meist aus "architektonischen gründen" ujs, da gäb es viel umzurüsten (und arbeitsplätze zu erhalten).
Ich galube, ich kann da zustimmen. Unsere Fahrräder stehen im versperrten Radkeller und da passiert nix (außer dass irgendein Dolm 2 umgeworfen hat). Und wenn ich nach der Mountainbike-Tour zum Heurigen will, lehne ich das Radl einfach irgendwo an und es ist nachher immer noch da.
Andere haben andere Probleme - so what!
Meine Räder stehen entweder in der Wohnung oder im Büro oder sie liegen grad im Auto, weils transportiert werden.
Und in der Wohnung hab ich im Vorzimmer 3 von diesen V-förmigen Radlständern an die Wand geschraubt, da stehen meine 3 jetzt drin und sind nimmer im Weg.
Ich fahre mit zwei Fahrraedern:
- ein feines, das im Keller steht und am Wochenende fuer Ausfluege raufgetragen wird
- ein grindiges, altes (aber funktionierendes! mit licht etc.), das draussen stehen bleibt und nicht gestohlen wird, weil der dieb von 10 moeglichen raedern natuerlich nicht das schiarchste nimmt
ich halte das fuer eine gute taktik. wenn das alte rad wegkommt, machts nicht viel, kostet 50 euro. dafuer hat man es immer sofort parat, auch wenn man nur kurz zum geschaeft ums eck faehrt etc. es darf einem halt nicht zu dumm sein, auf einem alten radl gesehen zu werden (eines der hauptprobleme am radfahren, fuerchte ich: viele leute wollen nicht am fahrrad gesehen werden -man koennte sie ja fuer arm halten).
täglich (ausser am wochenende) auf das vorhandene gute rad verzichten zu müssen und sich statt dessen mit einem alten gaul gfretten - gut find ich das nicht.
kiloschwere schlösser mitschleppen - auch nicht gut.
was anderes fällt mir aber auch nicht ein - ebenfalls nicht gut.
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