Männer ohne Nerven

29. April 2009, 18:02
  • "Berlin Calling" : Der echte DJ Paul Kalkbrenner verliert als fiktiver DJ Ickarus die Bodenhaftung.
    foto: polyfilm

    "Berlin Calling" : Der echte DJ Paul Kalkbrenner verliert als fiktiver DJ Ickarus die Bodenhaftung.

Unpeinliche Szene-Beschreibungen rund um einen fiktiven DJ Ickarus - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche im Überblick

Martin "Ickarus" Karow jettet als moderner Entertainment-Nomade um die Welt. Das Geschäft als DJ läuft, aber die Arbeit an der neuen Platte stockt, und eine Pille zu viel beschert ihm eine kleine Psychose und ein existenzielles Problem.

Dass der Neo-Hauptdarsteller Paul Kalkbrenner eigentlich primär als DJ, Musiker und Produzent tätig ist, hat sicher dazu beigetragen, dass "Berlin Calling" von Hannes Stöhr relativ unpeinliche Szene-Beschreibungen gelingen - nicht nur im Halbdunkel der Clubs, sondern auch bei Tageslicht, wo kreative Männer leiden, während ihre Frauen sich um Buchhaltung und Booking kümmern.

Leider gerät die Geschichte dann aber schnell ins Stocken, wenn "Icka" zwischen Klinik, Koks und Komposition immer wieder ab- und aufdreht. Und überhaupt: Schön, dass sich das Kino mit zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksformen auseinandersetzt, aber das hier beschworene Künstlerbild ist, bitte, schon sehr neunzehntes Jahrhundert. (irr / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.4./1.5.2009)

 

Geballte Starpower
Die weiteren Kinostarts der Woche

Julia Roberts und Clive Owen führen das Publikum und einander als Antagonisten in Tony Gilroys Wirtschaftsspionage-Verwirrspiel Duplicity ein bisschen zu versiert an der Nase herum. 

Außerdem neu: Hugh Jackman gibt wieder den Superhelden im Prequel X-Men Origins: Wolverine von Gavin Hood; aus Schweden kommt der Gruselfilm So finster die Nacht /Lat den rätte komma in.

Weiters starten die US-Komödie Beverly Hills Chihuahua (Regie: Raja Gosnell) und die Neuverfilmung von Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde mit Brendan Fraser sowie gleich vier Jugendfilme: die deutschen Produktionen Blöde Mütze! von Johannes Schmid und Paulas Geheimnis von Gernot Krää, Das Zauberflugzeug /L’avion von Cedric Kahn und Hoppet – Der große Sprung ins Glück aus Schweden. (irr)

Sehr cooler Film und geniale Musik

auch der club25 kommt super rüber.

Bei der Gelegenheit muss ich auch auf das hier hinweisen:

http://www.youtube.com/watch?v=RSBl0qkLfgM

Einfach genial die Nummer!

Danke für den Hinweis.
Hab mir den Song angehört.

Ist die übliche Stampfmonotonie.

Wenn der Film auch so ist, ist er nichts für mich.

ein must see

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