Zeitreise in Bildern

Von der Oktoberrevolution bis zur dritten Nato-Osterweiterung

29. April 2009, 23:59
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foto: ap

7. November 1917
Nach militärischen Fehlschlägen Russlands im Ersten Weltkrieg und in sozialer Not kam es zu Massenstreiks. Zar Nikolaus II. dankte ab, eine bürgerliche Regierung ergriff die Macht. Am 7. November (nach julianischem Kalender am 22. Oktober) wurde sie von den Bolschewiki, den Kommunisten, in der Oktoberrevolution gestürzt, an deren Spitze Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin (Bild) stand. Im März 1918 war für Russland der Erste Weltkrieg zu Ende. 1922 wurde u. a. mit der Ukraine die Sowjetunion gegründet, die bereits von Josef Stalin (Sowjetdiktator von 1924 bis 1953) geformt wurde.

10. September 1919
Nach der Niederlage Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg wurde die Doppelmonarchie aufgelöst. Im Friedensvertrag von Saint-Germain dekretierten die Siegermächte (Frankreich, England Russland, dazu Italien und die USA), dass die Republik Österreich ("Cisleithanien") Gebiete an die neu- bzw. wiedergegründeten Staaten Tschechoslowakei und Polen abgeben musste. Südtirol und Istrien wurden Italien zugesprochen. Schon zwei Monate vorher, am 28. Juni, waren im Vertrag von Versailles dem Deutschen Reich große Gebietsabtretungen, vor allem im Osten Europas, auferlegt worden.

4. Juni 1920
Der ungarische Teil der Habsburgermonarchie musste im Vertrag von Trianon auf Kroatien und die Slowakei verzichten. Gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, wie es Woodrow Wilson (US-Präsident 1913-1921) eingefordert hatte, gab es Volksversammlungen und Abstimmungen. Siebenbürgen wurde daraufhin an Rumänien angeschlossen. Das Burgenland ging 1921 an Österreich, die Hauptstadt Ödenburg (Sopron) blieb nach einer Abstimmung ungarisch. Unabhängig davon wurde 1920 in der Kärntner Volksabstimmung entschieden, dass die überwiegend von Slowenen bewohnten Gebiete im Süden bei Österreich blieben.

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culiz
 
31
30.4.2009, 19:51
Anti-Sowjetisch

Seit wann war Josef Stalin "Sowjetdikator"? Auch sonst strotz diese Ansichtssache vor Einseitigkeit, nicht dass ich die Sowjetunion gut heißen mag, aber es werden ausschlieslich den Kommunissmus schlecht aussehende Eriegnisse in der Zeit des kalten Krieges aufgelistet, und auch nur so ist es zu erklären was das Tianmen Massaker mit dem Eisernen Vorhang zu tun hat.
z.B.
- Dass die sozialistische Revolution in Russland eines der ärmsten Länder der Welt blitzartig zum zweiten Machtaussüber in einer dipolaren Welt machte.
- Dass in den kommunistischen Ländern (auch Kuba) der Analphatismus sehr viel stärker und somit auch schneller bekämpft wurde
- Dass ohne die Sowjetunion Nazi-Deutschland nicht besiegt hätte werden können
Und so weiter.....

Herzog Stuhl
01

Also, dass sich in diesem Forum geistige Grenzgänger bewegen, ist bekannt.
Dass es aber immer noch richtige Stalinisten gibt, die der Sowjetdiktatur etwas Gutes abgewinnen können, ist selbst für hartgesottene Leser eine Überraschung.

Spartacus der Sklavenbefreier
 
00
30.4.2009, 23:33

"Dass die sozialistische Revolution in Russland eines der ärmsten Länder der Welt blitzartig zum zweiten Machtaussüber in einer dipolaren Welt machte."
Davor mußten aber dank der Zwangskollektivierung Millionen sterben. Hitler schüttelte auch das Joch der Versailler Verträge ab. Macht es ihn deshalb besser?
"Dass in den kommunistischen Ländern (auch Kuba) der Analphatismus sehr viel stärker und somit auch schneller bekämpft wurde"
Stimmt, die Ausbildung war gerade im Grundbereich und in den Naturwissenschaften in den kommunistischen Ländern recht gut. Die Spitzenforschung fand trotzdem in den kapitalistischen Ländern statt.
Nazi-Deutschland wurde u.a. durch die Sowjetunion besiegt, davor gab es leider den Ribbentrop-Molotow-Pakt. U.S.W.

Herbert Novak1
10
30.4.2009, 17:22
Was nach Neoliberalismus kommt

weiß man noch nicht, wahrscheinlich eine Art von Orientierungslosigkeit plus individualismus. Ich wünsche mir die Menschen mehr auf die biblische Sicht zu besinnen.

Placebo
 
00
War das ein Auszug aus dem letzten Gerücht?

spieler.aus.brazil
11
30.4.2009, 13:42
Kommunismus vs. Neoliberalismus

Der Kommunismus hat in Russland 80 Jahr überdauert, der Neoliberlismus hat es nur von 1980 (Reagan, Thatcher) bis heute gebracht. Und wir wissen nicht ob er sich wie der Kommunismus friedlich auflöst.

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