Amazon verschickt Pakete in Deutschland auch mit Hermes

29. April 2009 09:32

Onlinehändler vergibt nicht mehr alle Aufträge an Post

Der Onlinehändler Amazon verschickt seine Pakete in Deutschland nun auch mit dem Post-Konkurrenten Hermes. Das bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochsausgabe).

Fünf Millionen Pakete

Seit etwa einem Jahrzehnt waren in Deutschland demnach ausschließlich die Deutsche Post und deren Tochtergesellschaft DHL für den Paketversand von Amazon zuständig. Dem Blatt zufolge startet Hermes mit einem Volumen von fünf Millionen Pakten für Amazon. In den nächsten beiden Jahren soll dies bis auf rund 15 Millionen Sendungen verdreifacht werden. Demnach strebt Amazon langfristig an, die Paketmengen zwischen der Post und Hermes aufzuteilen.

246 Millionen Pakete pro Jahr

Die Otto-Versand-Tochter Hermes verschickte demnach im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland und Europa insgesamt 246 Millionen Pakete. Amazon ist einer der größten Kunden der Post-Tochter DHL. Für Hermes wäre Amazon nach dem Ausbau der Mengen neben den hauseigenen Otto-Paketen wohl wichtigster Kunde. Der vor allem als Buch-Anbieter bekannt gewordene Onlinehändler Amazon hat auch andere Artikel von Haushaltsgeräten bis zu Spielwaren im Angebot.(APA/AFP)

Prolet
11.05.2009 11:38
Hermes funktioniert gut. Unerwartet auch am Samstag!

He, Scheff du zu Hause?

Wer spricht?

Ich - komme in 30Minuten.

Tatsächlich - Hermes kommt und stellt zu!

Wishmaster
02.05.2009 22:08
Was in Gottes Namen

brachte Deutschlands besten online Shop dazu, sich Deutschlands schlechtesten Versanddienstleister als Partner zu nehmen ???

Hätte ich das Geld zum verprassen, würde ich Hermes kaufen, nur um es am Tag darauf dicht zu machen!

Ich bin in der Logistikbranche und es gibt einfach nichts schlimmeres als Hermes!

Mein Ranking:
UPS
DHL
DPD
GLS
...
...
Opa Werner auf seinem Moped
...
...
Hermes

Chien de Pique
29.04.2009 19:22
Herpes-Versand...

Wenn das in Österreich auch kommt, werden meine Amazon-Käufe dramatisch einbrechen.
Hermes brachte mir bislang vor allem Ärger.

Krei
29.04.2009 09:37
Ich hoffe nicht in A

weil dann werd ich bei Amazon nichts mehr kaufen. Wir wohnen am Rande Wiens in einer Reihenhaussiedlung, und Hermes ist schlichtweg nicht in der Lage, unsere Adresse zu finden. Die Krönung war dann, dass Hermes uns eine Postkarte (!) geschickt habt, die vom Briefträger zugestellt wurde, und wo Hermes uns gebeten hat, wir mögen doch bitte anrufen, wo wir wohnen...

dig the dog that dug the bone
29.04.2009 11:02
O_o *?*

Da lobe ich mir den DHL-Boten, der für die Gegend, in der ich wohne (auch Stadtrand Wien), zuständig ist:
Der ruft mich sogar an, bevor er kommt, um zu fragen, ob ich daheim bin (was durchaus möglich ist).
Wenn nicht, stopft er das Packerl entweder ins Postfach oder legt es vor die Türe (ist bei uns im Haus zum Glück gefahrlos möglich), wenn es zu groß ist.

seelenloser Stahlbolzen
29.04.2009 10:35
hermes lässt mittlerweile ...

eh schon wieder über die post als subfrächter ausliefern. und für amazon-lieferungen nach österreich ist die post auch exklusivlieferant, also brauchen sie sich in dieser hinsicht keine sorgen machen.

Hubert Ungeist
04.05.2009 07:52
Das die österr. Post für Amazon Lieferant in Ö ist

ist ein Unikum. Weil es geht an die Deutsche Post DHL und die gibt es nicht Ihrer Tochter DHL Express AT, sondern interessanterweise der österr. Post weiter. Ich vermute, das die Endkundneauslieferung mit einem Filiallnetz einfacher ist, und die DHL AT halt kein Fillialnet aufbauen will.

Anyuser
 
29.04.2009 09:59

Also mir wär inzwischen alles lieber außer der Post.

Kurz vor Weihnachten noch bei Amazon bestellt ("sicher bis Weihnachten geliefert" Option).
Gekommen ist das Paket dann in der zweiten Jänner Woche, trotz unzähliger EMS und Priority Sticker, die das Paket geziert haben...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.