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Atomic Games hat für die Entwicklung des Spiels "Six Days in Fallujah" Augenzeugenberichte und Fotos des US-Militärs verwendet.
Der japanische Spiele-Publisher Konami hat sich nach heftigen Protesten entschieden, den umstrittenen Irakkriegs-Shooter "Six Days in Fallujah" doch nicht zu veröffentlichen. Das berichtet die japanische Zeitung Asahi Shimbun unter Berufung auf einen Sprecher von Konami.
Proteste von Veteranen und Angehörigen
Bei dem Spiel wird die sechs Tage dauernde Offensive der US-Streitkräfte in der irakischen Stadt Fallujah aus dem Jahr 2004 nachgestellt. Konami hätte mit dem Spiel die Kriegsrealität vermitteln wollen, wie der Sprecher erklärt. Doch die Ankündigung des Spiels Anfang des Monats hatte zu heftigen Protesten seitens Kriegs-Veteranen, Angehörigen und Organisationen geführt. Bei den Kampfhandlungen sollen über 2.000 Soldaten und Zivilisten ums Leben gekommen seien.
Geheime Militärfotos
Spiel wurde von dem US-Unternehmen Atomic Games entwickelt. Die Entwickler sollen das Spiel mithilfe von Berichten von Soldaten, die in Fallujah waren, besonders realistisch gestaltet haben. Die Spieler schlüpfen in dem Game in die Rolle der US Marines und müssen in einigen Situationen auch unbewaffnete Personen erschießen, wie Asahi berichtet. Für das Spiel sollen auch zahlreiche geheime Fotos und Satellitenaufnahmen des US-Militärs verwendet worden sein, heißt es.
Geld von CIA
Besonders brisant ist jedoch, dass das Spiel Berichten zufolge vom US-Geheimdienst CIA mitfinanziert worden sein soll. Atomic Games muss jetzt einen neuen Publisher finden. (red)
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Besonders brisant, "..Bei den Kampfhandlungen sollen über 2.000 Soldaten und Zivilisten ums Leben gekommen seien..."
Nun regen sich Soldatenverbände auf..
Hallo, zunächst wäre es mehr als angebracht zuerst die ZIVILEN Opfer zu nennen und nicht die gefallenen Soldaten einer Okkupationsmacht.
mal rein hypothetisch, was würden sie tun wenn sie wenn sie in solch einem Kriegsgebiet unterwegs sind (mit voller Kampfausrüstung) und als sie so um die ecke schlendern steht ihnen ein 12 jähriger gegenüber mit ner AK47 im Anschlag und den Finger schon am Abzug.
Was tun sie dann? mal hingehen ihm auf den kopf tätscheln und sagen "wird schon gut"?
jaja der tellerrand ist soooo unüberwindbar.
Aber diese Taktik haben schon die Nazis zur Rechtfertigung der Ermordung der Juden im Osten angewandt. Diese wurden einfach zu "Partisanen" erklärt. Genauso machen es amerikanische Propagandisten mit den Frauen und Kindern, die aus Rache von den US-Soldaten gemetzelt werden, weil man keine Männer findet.
himmel... anführungsszeichen in der überschrift waren nicht drin?!
ich habe den titel statt so
CIA-Aufregerspiel "Six Days in Fallujah" gestoppt
nämlich so verstanden:
CIA-Aufregerspiel "Six Days" in Fallujah gestoppt
und mir noch gedacht, dass das eine oberdämliche idee ist, das spiel in fallujah zu promoten... ;o))
Vielleicht hätten die Veteranen doch mal ihr Hirn VOR dem Krieg einschalten sollen und nicht immer erst DANACH. Ich kenn sooo viele Kanadier die in der Armee waren und jetzt bitter enttäuscht und desillusioniert sind, warum konnten die nicht vorher nachdenken?
Die meisten glauben doch nichts, wenn man ihnen was erzählt oder berichtet, die wollen eben mit aller Gewalt die Erfahrungen selber sammeln. Also ich muß keinen Krieg erleben um zu wissen, daß das *Schei**e* ist. Ich hab einfach meinen Großvätern geglaubt, was sie dazu zu sagen hatten :-)
PS: Nicht nachdenkende Menschen haben auch andere "Vorteile". Siehe die Wahlen bzw. sonst würden doch gewisse Firmen wie zB die Tamagotchi-Hersteller nix verkaufen!
Die armen, die dort kämpfen mußten haben es sich ja meist nicht ausgesucht.
Was sie sich ausgesucht haben ist, daß sie prinzipiell kämpfen wollen um ihr Land zu verteidigen. Der Rest liegt nicht in ihrer Hand.
Soldaten rekrutiert ist das doch wohl klar oder?
Mich erinnert das ein wenig an die Organspender oder Leihmütter aus der 3. Welt. Wer wenig hat, hat wenig zu verlieren und ist eher bereit für Geld den Wohlstand oder die Gesundheit anderer zu sichern.
Ich finde es schade, dass das Spiel jetzt nicht erscheint, hätte mich darauf gefreut. Meine erste Reaktion auf die Headline war auch ... nicht schon wieder diese Anti-"Killerspiel"-Nichtswisser.
Aber wenn tatsächlich Kriegsveteranen die an diesen Kämpfen beteiligt waren, nicht möchten, dass diese auf solche Art veröffentlicht werden, denke ich dass man das respektieren muss. Auch wenn das Spiel als eine Art Andenken dienen hätte können.
Am besten aber warten's noch 1-2 Jahre, bis die Kriegsverbrechen endlich einmal alle zur Sprache gekommen sind und DANN gibt's vielleicht etwas mehr Vernunft in den Hirnen all derjenigen, die unbedingt diesen unrechtmässigen Krieg und seine Massaker ideologisch rechtfertigen - oder Gewinn daraus schlagen - wollen.
Fritz Meyer.
Es soll aber auch Stimmen gegen diese WW2 Schooter geben. Da haben sich doch welche der rechten Szene zugehörige beschwert, daß man nicht auf Seiten der Deutschen gewinnen kann! Schon irrsinnig, wenn man bedenkt, daß da einfach historische Schlachten "nachgespielt" werden sollen.
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