Ansichtssache zur Nachlese

Vor 20 Jahren begann der Abbau des "Eisernen Vorhanges" in Ungarn

29. April 2009, 17:32
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foto: epa/robert jaeger

Damit war scheinbar der Anfang vom Ende besiegelt: Der österreichische Außenminister Alois Mock durchschneidet am 27. Juni 1989 mit seinem ungarischen Amtskollegen Gyula Horn das erste Stück des eisernen Vorhanges. Dabei datiert der eigentliche Fall des "Eisernen Vorhangs"  offiziell mit dem 2. Mai 1989, als Ungarn begann, die Sperranlagen an der Grenze zu Österreich zu entfernen.

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Nathaniel Winerib
10
Militärputsch

Die Revolution in Rumänien war eigentlich ein Militärputsch. Tipp: Felix Mitterer, Requiem für Dominique

salbeitee
00

tip: film nicht in chinesischer synchronfassung anschauen.

Michael Bakunin
00

gut dass hier einmal mit dem märchen aufgeräumt wird, dass mit alois mocks aktion angeblich der abbau des eisernen vorhangs begonnen wurde.
das war eine reine pr-show.

Hvordan går det?
00

informierte haben das sowieso gewusst. daher so what...

Flavio Maffia
00

Ich sag ja immer, hätten sie den Vorhang nur feuerverzinkt!

das ist eben die unendliche gier des menschen....

jetzt baut man ab und ich meine seit 20 Jahren, nun gut...ich weiss ja nicht wie rentabel das noch ist, vor allem wenn man die oxidation bedenkt.
ganz zu schweigen, wegen der hohen luftfeuchtigkeit, die elektroanalyse.

ich weiss nicht, ob das so ein kluger Schachzug von Ungarn war sich demografisch so zu plazieren.

diamant
01
Was fuer ein grossartiger Tag!

Simplicius Simplicissimus
33
Ja, es war ...

... anfangs schön. Tausende Ladas in der Wiener Innenstadt. Millionen Stangen Billigzigaretten. Und heute: kein eiserner Vorhang mehr, dafür eine Mauer von Schulden, drohender Geldentwertung, reicher Manager und Parteibonzen. Hartz IV statt Automatensteuer, Überwachung statt Gratiscomputer für jeden Schüler, Kriegsteilnahme im Irak und in Afghanistan der ehemalogen Ostblockstaaten. Ganz schön blöd gelaufen, würde ich sagen. Systeme lassen sich ändern oder beseitigen, die Dummheit nicht. Heutzutage versteckt sich Diktatur hinter Worthülsen, leeren Versprechungen und nach wie vor Rassismus. Es hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, wir steuern auf ein totalitäres System zu. Lächerliches Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=F-PgqKd4gp4

diamant
10
Ihr Beispiel ist laecherlich, in der Tat!

By the way, wo ist das Blut?

Peter Hammer 06
00
Und wo Hartz IV? Bei der Linzer Polizeisxuerei ...

...haben Sie aber vollkommen recht.

diamant
01
Wissen sie, eigentlich tun sie mir leid,

wenn sie sich nicht ueber die grossen Momente des Jahres 1989 freuen koennen!

16erblech
11
Vor 20 Jahren begann der Abbau des "Eisernen Vorhanges" in Ungarn

der anfang vom ende1

Graf Bobby
01
Es ist unfaßbar, wie solche vor Dummheit strotzende postings, nicht die historische Dimension erkennen können.

Herr der Dinge
71
Bitte wieder aufbauen

Danke

Graf Bobby
03
Und warum sollte man das tun?



Wenn Sie sich vor einbrechenden Rumänen fürchten, dann braucht man dafür keine Selbstschußanlagen, Wachtürme, Maschinenpistolen und Schießbefehl.

Die Ostöffnung wird von keinem seriösen Menschen in ihrerer historischen Dimension in Frage gestellt. Das wirtschaftliche Engagements Österreichs war essentiell für uns wie die nachholenden Wirtschaften dieser Länder.

Karl Heinz dein Geld ist meins........
 
52
Freiheit für alle!

Das wirkliche übel ist Rusland 20 jahre danach eine noch härtere Diktatur als je zuvor, mir tun die Menschen leid vom Regen in die Traufe!Vom Kommunismus in den totalitären Kapitalismus.
Bei allem Respekt ohne Rusland ist die EU keine EU!

insertnamehere
 
00
Als je zuvor also?

Sind Sie wo angrennt?

na habedere
00
als je zuvor?

dann lesen Sie einmal Solschenyzin, und dann faseln Sie nicht mehr "als je zuvor". Natürlich ist Russland heute nicht voll demokratisch, aber der Stalinismus hat hat ein paar Millionen Menschen in durch Straflager, Umsiedlungen, künstliche Hungersnöte etc. vernichtet ...

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
also bei allem Mißtrauen gegnüber der Putination,

aber von Hänschen Schrecklich bis Tschugaschwili dem Massenmörder habendie Russen und Nachbarn schon viel Schlimmeres aushalten müssen.

Harbachoed K.
00
nicht anders als in der DDR-

vom regen in die traufe, von der sozialistischen jugendweihe in die nazistische jugendbanden.
putin hat eine - wenn ein wenig freiheit sein ziel ist - ausgesprochen harte aufgabe zu lösen, man frage nicht, wieviele feinde mit welch zerstörerischem potential das auf den plan ruft.

Dimple
01
Sind Sie noch so jung, daß Sie sich nicht erinnern können

oder lügen Sie wie gedruckt.

Neonazi-Jugendbanden sind ein gewaltiges Problem in den neuen Bundesländern. Aber sie sind nichts gegen eine Diktatur der übelsten Art - mit Verfolgungen, Folterungen, Geheimdienst-Überwachung, "Todesstrafe" für Ausreisewunsch, kompletter Unterdrückung Andersdenkender,....

lg
Dimple

Harbachoed K.
00
ich will jetzt nicht diskutieren, welches greuel größer ist, und was aus den nazibanden

noch werden kann, damit sie dir grauslich genug sind.
generell weiß ich nicht, was ab einem gewissen mass der unterschied zw links und rechts ist, ob so eine einordnung objektiv möglich ist, und sinnvoll.

asinus
01

Putin hat aber selbst genug zerstörerisches Potential (Tschetschenien, "Terrorbekämpfung" usw.) und ist beileibe kein echter Demokrat...

Harbachoed K.
00

stimmt, asinus, schaut so aus. ich weiß einfach zuwenig darüber.

Palaver85
27
Pro Europa

Schon interessant, was damals für eine Begeisterung pro Europa war. Jetzt machen im Vorfeld der Europawahl wieder die meisten Politiker Europa schlecht und erhoffen sich dadurch Stimmen. Nur die Partei von Alois Mock, die ÖVP, bleibt ihrem proeuropäischem Kurs treu.

monoton
32

haha, zuviel gesoffen? mit das strasser hat die övp doch extra einen eu-feindlichen spitzenkandidaten zugelegt, damit sie den effen ein paar stimmen abjagen kann

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