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Wien - Der angeschlagene Finanzdienstleister AWD hat heute, Dienstag, bestätigt, dass der Bank-Austria-Privatkundenvorstand Ralph Müller neuer Chef von AWD Österreich wird. Der 40-Jährige wurde vom Aufsichtsrat der AWD Holding einstimmig in den AWD-Vorstand bestellt, teilte das Unternehmen mit.
Als Länderverantwortlicher wird Müller vom 1. Juli an die Aktivitäten von AWD-Österreich sowie in Zentral und Osteuropa (CEE) im Vorstand verantworten. Gleichzeitig wird Müller Vorsitzender der AWD Österreich GmbH sowie Vorsitzender der ebenfalls in Wien ansässigen AWD CEE Holding GmbH.
Vergangenen Herbst hatte Wolfgang Prasser nach zehn Jahren die Gesellschaft verlassen. Wilhelm Zsifkovits übernahm dessen Aufgaben interimistisch. Derzeit sitzen Kurt Rauscher, Eric Samuiloff und Werner Eder in der AWD-Österreich-Geschäftsführung, sagte ein Unternehmenssprecher auf APA-Anfrage. Ab 1. Juli kommt dann Müller hinzu.
Müller begann seine Karriere 1996 bei der Bank Austria in Wien, wo er vier Jahre später den Aufbau des mobilen Vertriebs leitete. Im gleichen Jahr wurde der in Deutschland Geborene Geschäftsführer der B.A. Finanzservice GmbH und von 2002 bis 2004 Sprecher der Geschäftsführung BA-CA Finanzservice. Innerhalb der Bank Austria übernahm Müller im Jahr 2004 zusätzlich die Projektleitung "Effizienzsteigerung im Vertrieb". Ein Jahr darauf wurde er Bereichsleiter Vertrieb Österreich und im Jänner 2008 Vorstandsdirektor Retail.
AWD war zuletzt wegen angeblicher Falschberatung beim Verkauf von Immofinanz-/Immoeast-Aktien schwer unter Beschuss geraten. An einer entsprechenden Sammelklage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) nehmen rund 2.300 mutmaßlich geschädigte Anleger teil. Im Vorjahr erlitt AWD einen drastischen Gewinneinbruch. In der Region Österreich-Osteuropa fiel das Ergebnis um 87,9 Prozent auf 4,2 Mio. Euro, der Umsatz schrumpfte um 30,8 Prozent auf 114,5 Mio. Euro. (APA)
Die Hoffnung, mittels Schiffsfonds Gewinn zu machen, ist für Manfred K. gesunken. Die versprochene Rendite hat er nie gesehen
Dass AWD auch bei großem Misserfolg noch feiert ist kein Wunder. Diese Leute haben zu viel im Buch "The Secret" gelesen und leben "nur in positiven Gedanken", egal wie die Lage in Wirklichkeit aussieht. Man kann nicht alles mit Gedanken beeinflussen. Und AWD bietet eigentlich nur "Amateur-Leistung" an, d.h. dass private Personen dort einsteigen, die zuvor keine Ahnung von Finanzen haben und nach ein paar "Seminaren" meinen die, sie wären ab jetzt Finanz-expertern*lach*. Man muss diese Leute auch verstehen...Es ist die Gier nach dem großem Geld und nicht aus Interesse, anderen Menschen zu helfen, ihr Geld vernünftig anzulegen. Vernünftig anlegen...gibt es heutzutage sowieso nicht mehr, wenn dann nur bei der vertrauens-Bank.
AWD wurde 2008, bereits lange nach dem Auffliegen der Zustände noch mit dem Titel "Unternehmen des Jahres" vesehen.
Beim "Fest der Wirtschaft", gesponsert von KSV, Wirtschaftsblatt, PWC am 4.Nov im Museumsquartier.
Die beiden damaligen Vorstände durften sich unter Gelächter und Buhrufen des Publikums ihren Preis anholen.
Sehr interessant. Ein neuer Vorstand wird das Image dieser Keiler-Truppe bei den potenziellen Kunden auch nicht mehr heben können. Das Geschäftsmodell, Provisionen zu kassieren, indem man im Verwandten- und Bekanntenkreis auf Druck Finanzprodukte verscherbelt und die Provisionen kassiert, scheint in Zukunft nicht mehr zu funktionieren. Die Keiler wechseln nach gewisser Zeit wieder ohne den erhofften Reichtum und das Geld ist "in der Struktur versickert". Ich kann mir den Wechsel nur erklären, indem man Müller mit Geld zuschüttet oder er in der BA hochgradigst frustriert war. P.S. Aus meiner Sicht gehört das Verscherbeln von Finanzprodukten über Strukturvertriebe verboten. Es steht für den Einzelnen nämlich zuviel auf dem Spiel.
Im Prinzip hat AWD und vor allem die Anleger das Problem, dass es da ein Immo-Konstrukt gab, wo offensichtlich so ziehmlich alles versch... wurde, was man falsch machen kann. Warum ein Herr P. , der da überall an der Spitze stand und dem jahrelang alle aus der Hand gefressen haben (Anleger, Medien, Analysten...), nicht schon lange die Gelegenheit bekommen hat, mit Elsner & Konsorten eine kleine Tarot-Runde zu gründen, ist mit vollkommen schleierhaft.
begrenzten gedankengut einfach schlichtweg aus...und die anderen sind immer frustriert, ja eh' klar...berufliche veränderungen für führungskräfte in der wirtschaft sind für die undenkbar...schlimm...si
sich bei ev. "Falschberatungen" an den selbständig agierenden Vertretern abputzen zu können. In Zunkunft wird es voraussichtlich keine halbausgebildeten Finanzdienstleistungsassistenten mehr geben, Indiz dafür ist wie sehr man den AWD derzeit in die Mangel nimmt.
und ein klares indiz einer selbstüberschätzung macht sie so ünglücklich in ihren postings...ansonsten hört ihnen wohl keiner mehr so richtig zu...kein wunder bei dieser einseitigen immer wiederholenden anschwärze...sonst nix z'tuan den ganzen tag....hättens gern...wegen den 'mangel'....der einzige 'mangel' der sie auszeichnet ist unobjektivität...si
würde ich es nennen, wenn man ständig neue "frischgfangte" Mitarbeiter anwirbt, die dann als erstes Ihre Verwandten und Bekannten ankeilen und von diesen sich auch wieder weitere Interessenten nennen lassen. Die Fluktuation unter den Beratern ist so gesehen auch notwendig, um an immer neue Kundenschichten heran zu kommen. Dazu kommt der Verkaufsdruck durch die Hierarchie - wer aufsteigt schneidet bei den Provisionen seiner "Untergebenen" mit. So verkaufte man in der Vergangenheit Plastikgeschirr - heute Veranlagungen. Aber beim Plastikgeschirr hat kaum jemand seine ganze Pensionsvorsorge verloren.
würden sie struktur vielleicht als hierarchie umschreiben und dann in banken und versicherungen nachfragen, ob dort der vertriebschef nicht auch nach den umsätzen verdient.
In banken ist es auch so, dass das filialergebnis für den chef zählt - so - wo ist der unterschied?
ist schon richtig, dass die verbreit(er)ung mittels mundpropaganda erfolgt, nur ist das ohne zweifel eine andere form des vertriebes und des marketings, das ja die schöne übersetzung von vertrieb ist. Allerdings glauben viele, dass marketing nix mit verkaufen zu tun hat und nix mit personal training. Daher ist jedes marketing strukturiert, daher zahlen wir guten verkäufern "marketing managern" auch gute gagen. Die unterscheidung ist wilkürlich und ein marketingschmäh
Ein neuer (unbelasteter) Vorstand bzw Geschäftsführer für AWD Österreich - das ist ein erstes Signal für einen Neuanfang. Doch jetzt müssen auch noch die Taten folgen. Dazu gehört mit der Vergangenheit aufzuräumen. Also Schluß mit der Verhöhnung geschädigter Kunden und rasch ein Vergleich mit VKI und anderen Sammelklägern (Advofin, Rechtsschutzversicherer). Ein solcher Vergleich kostet einen Bruchteil dessen, was man an diesen Kunden verdient hat und eröffnet dem AWD eine Chance für die Zukunft.
Für mich wird die Talsohle von AWD und auch der Meinl Bank noch sehr lange dauern. Ganz pessimistisch betrachtet könnte man auch sagen, beide Institute sind definitiv tot. Wer will schon neuer Kunde bei einem Institut werden, dass alle drei Wochen wegen Sammelklagen und sonstigen negativen Themen in der Presse steht?
da haben in Östereich schon ganz andere Institute überlebt. Außerdem geh ich davon aus, dass der neue Vorstand sich das schon überlegt und genau anschaut, bevor er bei AWD aheuert. Er wird ja nicht ganz ohne Eigeninteresse handeln. Genauso die Kunden: Die werden sich ganz einfach überlegen, wer ihnen die besten Angebote mach - und in Zukunft wohl ein bisschen genauer mitrechnen...
den Privatkundenbereich der Bank-Austria gegen Finanzdienstleistung a la AWD zu wechseln, überhaupt in der Situation wo er sich befindet !!!!! (Imageverlust, Berater laufen scharenweise davon...)
unverständlich....
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