Fahrradhelmproblem

glu
26. April 2009, 16:37
  • Dass es für die Gesundheit zuträglich ist, den Kopf unter einen Helm zu stecken, wusste man bereits im Mittelalter.
    foto: pixelio.de/pepsprog

    Dass es für die Gesundheit zuträglich ist, den Kopf unter einen Helm zu stecken, wusste man bereits im Mittelalter.

Die einen würden sich eine Helmpflicht für Radfahrer wünschen, die anderen verwünschen den Radlhelm. Und früher kamen wir ganz ohne Helm aus.

Es verging ja ab April kein Wochenende, an dem nicht eine kleine Blutlache die Terrasse unseres Elternhauses zierte. Und das war schon der schlechteste Fall, dass nur einem von uns das Blut aus dem Körper floss, weil die Steine, die wir uns durch die Haut rammten, halt einmal keine Korken waren, welche die Blutgefäße verschlossen. Im Idealfall knallten mein Bruder und ich zusammen, lagen dann nebeneinander im Dreck und meine Eltern brauchten dann nur einmal den Erste-Hilfe-Kasten auspacken.

Einen Helm hatten wir damals nicht. Wir trugen ja nicht einmal lange Hosen, im Sommer nicht einmal ein T-Shirt. Da hatten es die Steine, die alle zusammen dem Schotterweg seinen Namen gaben, leicht, bis zu den Knochen vorzudringen. Aber eines fällt mir heute auf: Im Krankenhaus haben sie uns Steine aus den Knien operiert, meinem Bruder aus dem Ellenbogen auch gleich den Schleimbeutel mit entfernt, aber Kopfverletzungen hatten wir nie. Also nicht vom Rad fahren. Dass man meinem Bruder einmal das Küchenkastl der Oma aus dem Hirn entfernen musste, lag ja nur daran, dass er ein Feigling war und flüchtete, statt seine gerechte, brüderliche Strafe zu empfangen. Und die Steine, die man ihm aus dem Kinn entfernte, hat er sich auch ohne Radl reingerammt - man muss halt schauen, wo man hinsteigt.

Jetzt, im Nachhinein betrachtet, ist es ein Wunder, dass wir es ohne Helm bis zur - zumindest körperlichen - Adoleszenz brachten. Heute gibt es das nimmer, dass ein Kind ohne Helm am Radl... Das wäre viel zu gefährlich. 80 Prozent aller Kopfverletzungen, die beim Radfahren passieren, können durch den Helm verhindert werden, sagt eine Studie. Eine andere sagt, dass erst recht Kopfverletzungen auftreten, wenn man einen Helm trägt.

In den späten 1980ern wies jemand in Australien nach, dass die Kopfverletzungen sogar ansteigen, wenn die Radfahrer einen Helm tragen. Für eine andere Studie sagten Verunfallte im Krankenhaus aus, dass ihnen der Helm das Leben rettete. Subjektiver Eindruck, monierten die einen - jene, die es nicht überlebt haben, können nicht erklären, dass ihnen der Helm nicht das Leben gerettet hat, meinen die anderen.

In Neuseeland untersuchte man ebenfalls und fand 1992 heraus, dass es keine Auswirkung auf den Prozentsatz der Kopfverletzungen hat, ob viele Radfahrer einen Helm tragen, oder nicht. Wieder andere fanden in Australien heraus, dass die Anzahl der Radfahrer bei Einführung einer Helmpflicht rasch absinkt. Da sind dann wieder welche hergegangen und haben nach Einführung der Helmpflicht herausgefunden, dass fast alle Verunfallten einen Helm getragen haben, weshalb der Helm voll gefährlich sein muss.

Bevor ich am Radl einen Helm aufsetze, meinen wieder welche, müssen alle, die Auto fahren, einen tragen, weil das Risiko einer Kopfverletzung im Auto ist gleich groß (oder bis zu 17 Mal größer, je nach Studie) wie am Fahrrad. Und wenn das erklärt ist, findet sich bestimmt einer, der, wie ich, rausgefunden hat, dass man gar nicht jedes Mal auf den Kopf knallt, wenn man vom Fahrrad fällt. Außerdem schränken Helme die Sicht ein und schlecht sitzende Helme sind sowieso lebensgefährlich.

Helme erzeugen außerdem ein Sicherheitsgefühl, das den Radfahrer viel riskanter fahren lässt, weswegen es zu noch mehr Unfällen kommt. Mir verdrückt er außerdem die Haare - gut, viele sind es eh nicht mehr. Unterm Helm ist es heiß und das kann wiederum die Konzentration mindern. Viel gescheiter wäre es, wenn man Geschwindigkeits- und Alko-Kontrollen machen würde, geht das Argumente-Dauerfeuer weiter.

Jetzt, wo alle Rennfahrer einen Helm tragen, fahren auch normale Leute lieber damit. Wurscht - wenn er gerade in Mode ist, soll er von mir aus auch sicher sein. Früher waren Fahrradhelme nicht modern. Wir haben aber auch keine Radrennen im Fernsehen gesehen. Wir sind lieber draußen Rad gefahren, bis wir blutend auf der Terasse saßen. Ein Wunder, dass wir das damals überlebt haben. (Guido Gluschitsch)

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Nach mehr als zwei Jahrzehnten zweirädrigem Nahkampftraining im Wiener Stadtverkehr wird man zwangsläufig zum Helmträger. Denn so, wie mittlerweile manche Autofahrer herumeiern, weil sie gleichzeitig in die Mobilgurke schnattern müssen oder sich mit dem Navi nicht auskennen - da wär auch eine gut gepolsterte Ritterrüstung passabel. Nicht einmal im Auto hat man ja als Fahrer gegenüber solchen Figuren noch eine gewisse Sicherheit.

Und der Herr Natschläger aus Währing, der wurde lediglich von einem besoffenen Knülch via Gehsteigkante ins Jenseits gerempelt. Weil er mit dem Kopf zuerst aufkam. Und das geschah nur bei Schrittgeschwindigkeit. Nur so zum Gedenken.

ich habe vor drei wochen einen fahrradunfall gesehen. so wie der zuerst ins auto gekracht ist und dann auf den boden, waere er ohne helm wohl nicht ohne schwere kopfverletzungen davongekommen.

ich fahre immer mit helm. nicht nur rad, sondern auch schi und ich habe meinen helm mittlerweile auch schon bei den meisten schitouren dabei.

Ich bin der Meinung, dass die Helmpflicht - auch für Motorradfahrer - recht sinnfrei ist, da die Leute alt genug sind, zu entscheiden, ob sie ihren Kopf schützen wollen oder nicht. Vor allem ist die aktuelle Strafe von 30€ bei Kradfahrern wohl maximal als Empfehlung, sich an das Gesetz zu halten, zu verstehen. Dennoch stelle es niemand in Frage, einfach deshalb, weil die Vernunft überwiegt.

Dass Menschen mit Helmen eine drastisch höhere Überlebenschance haben ist Fakt; Wer das Gegenteil behauptet, lügt sich selbst auf schlimmste Weise an. Wer dennoch auf einen solchen verzichtet, der ist dann auch selbst Schuld, wenn er in der Holzkiste landet. Das Geweine möge dann bitte ausbleiben.

unverantwortlicher blödsinn

ein radhelm schützt. mehr gibt's nicht zu sagen.
im sport verwendet man die weil es den sport VIEL sicherer macht. das gleiche gilt für den strassenverkehr. klar: man muss das nicht zur pflicht machen. aber ein helm kann lebensrettend sein und vor lebenslang schädigenden kopfverletzungen schützen. da gibt's nun mal wirklich nichts zu diskutieren. der profi radsport hat das einfach längst bewiesen.

Soll das witzig sein? Der Autor ist wohl nicht ganz dicht!

Es geht um die Verhinderung von lebensgefährlichen Verletzungungen. Es geht um Unfälle mit Autos.

Was ist mit den vielen Studien, die feststellen, dass es unter den Fahrradfahren mit leichten Kopfverletzungen zehn mal so viele Helmträger gibt wie unter denen mit schweren Kopfverletzungen.

Wo ist diese Studie?

Hier mal Fakten zu dem Thema:
http://www.erika-ciesla.privat.t-online.de/velohelm-... tisch.html

bla bla bla

hauptsache Angst haben, oder was ?

Manche verwechseln Klugheit mit Feigheit

:) t'schuldigung

hab nicht sofort ueberlauert, dasz das als Witz gemeint war

es muss ja keiner einen helm tragen, doch "wer hirn hat schützt es"
fahre selber dh und kann mir weder vorstellen dort noch in der stadt keinen helm zu tragen
und das man bei einem sturtz meistens nicht auf den kopf fliegt hab ich auch schon gemerkt, das kommt dann halt auch immer darauf an wie schnell man unterwegs ist.
nur, dass das risiko einer kopfverletzun mit helm größer ist als ohne ist schwachsinn, genauso wie ds ein helm die sicht einschrenkt, außer ein fullface-helm doch den tragen eh nur die von der bergabfraktion
26only
mfg

fein, ich bin das

letzte Mal im Schweizergarten gestuerzt, da war ich noch in der VS u. wir haben in den Bombentrichtern Mountainbike gespielt

Auch gute Integralhelme schränken die Sicht nicht ein. Problematisch wird es nur, wenn Sie zum Helm eine Radbrille tragen wollen (was ich wegen meiner empfindlichen Augen immer mache). Die passen nämlich nicht immer unter den Helm.

Ich trage übrigens keinen mehr, seit ich nur mehr mit meinem Liegedreirad unterwegs bin. Da ist ein Helm wirklich sinnlos, denn auf den Kopf fallen können Sie da nur sehr schwer und wenn Sie am Kopf von einem Auto erwischt werden, nutzt Ihnen der Helm auch nichts mehr.

Die Angst und Panik Generation

stockdumm und besoffen noch dazu. Fehlt noch Helmpflicht am Eislaufplatz dazu das passende Kettenhemd. Ist mir einfach zu dumm aufzuzählen wovor die fernsehverseuchten, leichtgläubigen noch Angst haben müssen.

Am Besten ihr bleibt zu Hause mit Helm und rutschfesten Boden mit passenden Schuhen und seht auch die Umwelt mit der selbsttönenden, bruchsicheren Sonnenbrille vorsicht durch die schusssicheren Scheiben an. Hoffe das Fenster ist gesichert gegen herausfallen.

FALSCH das ist

diesmal nicht die Glotze sondern die Maederln als VS-Lehrerinnen. Die verbringen die 4 Jahre damit, den Buben zu sagen, sie sollen doch nicht so wild sein, sie koennten sich weh tun. Mit dem Ergebnis, dasz die Jhg. ab 1970 vor allem Angst haben, immer einen Schutz brauchen u. besonderes Problem, nicht mehr hinfallen koennen ohne sich weh zu tun. Ist aber auch ein bisserl "unsere" Schuld, wir haben die Vorlaeufer bzw. Lehrer dieser "ich-fuercht-micht-immer" Generation ausgelacht u. schlicht ignoriert

Die Dummen kommen sich meist besonders schlau vor.

Reizendes Exemplar!

und wo

hat er unrecht ? Selbst am Eislaufpl. tauchen imer mehr Helmdodeln auf

"Unfall: Radfahrer stirbt nach Sturz

In Unken (Pinzgau) ist am Donnerstagabend ein Mann bei einem Fahrradunfall ums Leben gekommen. Der 58-Jährige war aus ungeklärter Ursache gestürzt und dabei mit dem Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen.

Lkw-Fahrer fand den Mann zufällig
Kurz vor 19.00 Uhr war der Mann mit seinem Rad auf einem Güterweg Richtung Unken unterwegs. Dabei stürzte er plötzlich und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Der Radfahrer hat keinen Helm getragen.

Der Fahrer eines zufällig vorbeikommenden Lastwagens fand den Verunglückten und alarmierte den Notarzt. Dieser konnte aber nur mehr den Tod des Radfahrers feststellen."

Wieder unverändert kopiert aus folgender Quelle: http://salzburg.orf.at/stories/360530/ (vom 8.5.2009)
Auf geht's, Rotstrichler!

na sie schlauer, was sagen sie dann über die unzähligen haushaltsunfälle? das man sich zuhause auch nur mit helm, und genickschutz auf leitern steigen soll?

Sinnvoller wäre es Fahrradrahmen genauer zu prüfen, die nicht so schnell brechen. Bei hohen Geschwindigkeiten einen Bruch der extraleichten Federgabel überlebt man nichteinmal mit Fahrradhelm.

Eine billige Federgabel ist sowieso Selbstmord. Ab 500 EUR sinds halbwegs brauchbar, ab 1000 EUR empfehlenswert. Auf billigere Gabeln kann man verzichten. Unter anderem aus diesem Grund hab ich auf meinem Rad die Federgabel durch eine Starrgabel ersetzt.

Ganz Ihrer Meinung. Nur bilde ich mir ein, daß ich auch billigere gesehen habe, die ganz passabel sind. So ab 250,-. Die 50-Euro-Dinger, die auf den Radln aus dem Baumarkt drauf sind, können Sie wirklich vergessen. Da sind Starrgabeln wirklich vernünftiger. Das Problem ist nur, daß Sie heutzutage kaum mehr Räder mit Starrgabeln bekommen. Und wenn, dann sind die eher aus dem mittleren bis höheren Preissegment. (Und ich weiß nicht, welcher Idiot das schon wieder mit Rot bewertet hat, ohne zu sagen, was ihm daran nicht gefällt.)

Niemand ist unsterblich

Es sterben täglich Menschen, haben Sie Radler bisher für unsterblich gehalten?
Halten Sie Radler mit Helm für unsterblich?
Was macht man wenn ein Radler mit Radhelm stirbt? Motorradintegralhelm fordern?
Was macht man wenn ein Fußgänger ohne Helm stirbt? (da schreibt übrigens niemand diesen vorwurfsvollen Satz "trug keinen Helm")
Was macht man wenn ein Autofahrer ohne Helm stirbt? : http://autohelm.ch/

Darf man noch ohne Helm das Haus verlassen?
Wenn alle einen Helm tragen könnten wir mit dem Schutz der Wirbelsäule weitermachen, Rückenpanzer sind Dowhnillern durchaus bekannt usw. ...

Helmpflicht fordern immer nur jene, die man in tausend Jahren nicht auf ein Fahrrad bringen wuerde, also die besonders fettaerschigen Autofahrproleten. Die haben wohl eine Gaudi dabei, den Radlern das Radfahren moeglichst zu vermiesen. Weil, wenn's nicht so viele Radler gaebe, koennte man endlich wieder richtig Auto fahren (Oder wie war das? Im Ernst: wenn's keine Radler gaebe, waeren die Strassen noch viel verstopfter. Autofahrer, seid froh, dass es Radler gibt).

Die Prämisse ist schon mal falsch.
Ich fahre im Monat mindestens 1.000km mit dem Rad und würde eine Helmpflicht befürworten.

Dagegen sind immer nur halbgestörte Alltagsradler, die mit ihren 15km/h bewegliche Hindernisse darstellen, nicht die Spur halten können und auf Verkehrsregeln einen großen Haufen machen.

Jene Leute, die fahren können und trainieren, sind eh fast alle mit Helm unterwegs.

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