Ubuntu 9.04: Ein bisschen...

Andreas Proschofsky, 26. April 2009 13:50
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screenshot: andreas proschofsky

Mit der Pünktlichkeit eines gut funktionierenden Uhrwerks veröffentlicht das Ubuntu-Projekt alle sechs Monate eine neue Version seiner Linux-Distribution. Vor kurzem war es wieder einmal soweit: Unter dem Codenamen "Jaunty Jackalope" hat man Ubuntu 9.04 zum Download freigegeben.

Kritik

Dies vor dem Hintergrund, dass Ubuntu in den letzten Monaten versucht hat, vom Ruf, dass man primär von den Entwicklungen anderer Unternehmen - oder Distributionen - profitiert etwas wegzukommen. So hatte Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth schon im vergangenen Sommer die Parole ausgegeben, dass man sich in Zukunft konkrete einzelne Projekte vornehmen will, um den Linux-Desktop weiter voranzutreiben. Zur Unterstützung dieses Unterfangen hat man in den letzten Monaten dann auch tatsächlich so manche neue EntwicklerInnen eingestellt.

Details

Erste Ergebnisse sollen bereits in die aktuelle Ausgabe von Ubuntu eingeflossen sein, allen voran in Form eines neuen Benachrichtigungssystems. Was "Jaunty Jackalope" sonst noch so an Neuigkeiten zu bieten hat, und wie sich die Distribution sonst so schlägt, soll auf den folgenden Seiten etwas näher beleuchtet werden.

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Kiki Novak
03.07.2009 20:52
Ubuntu 9.04

Und wieder die üblichen regressiven Bugs. Repository in Synaptic dazu: Paketsuche funktioniert nicht mehr. Kopieren von 40 GB Daten von USB-Festplatte dauert über 6 Stunden (ja ja, USB2). Intel-Grafikkartentreiber geht nicht mehr. Totem-Xine stürzt schon beim bloßen Einlegen einer DVD ab. Rhythmbox spielt einen Ogg-Stream und friert nach ca. zwei Minuten ein. Undsoweiter undsoweiter.

Bin seit 2001 100%iger GNU/Linux-User, aber zu Ubuntu fällt mir nur ein, was Sigmund Freud anläßlich der Mittwoch-Gesellschaft (Adler, Jung & Co.) meinte. "Mit meinen Feinden habe ich keine Probleme. Meine Freunde bereiten mir allerdings Kopfzerbrechen."

social unrest
05.08.2009 00:05
sämtliche distributionen sind in letzter zeit

schrottig geworden. es betrifft alle distributionen. nichts mehr funktioniert. die große zeit von linux scheint zu ende zu gehen weil es keine leute mehr gibt die sorgfältig arbeiten können. nach jedem update gibt es zusätzliche neue bugs. möglicherweise steckt hier eine absicht dahinter und der weltmonopolist hat linux längst gekauft um es zu zerstören.

Don Quixote + Windmühlen
 
02.05.2009 09:19
Energiemanagement

Jetzt hab ich also auf meinem MSI wind den netbook-remix seit einer Woche im dualboot laufen.
Die Erfahrung ist insgesamt äußerst positiv, und wäre da nicht das offenbar nach wie vor suboptimale Energiemanagement, ich würde XP überhaupt nicht mehr booten.

Jedoch: mit diesem läuft mein Standard-Akku (2200mAh) 2:10-2:20, mit Ubuntu netbook remix 1:30 bis (eher nicht) 1:45.

Das ist doch noch ein gewaltiger Unterschied.

junicks
07.05.2009 10:34
eigenartig

auf meinem dell mini 9 läuft der NBR rund 4,5h.

Don Quixote + Windmühlen
 
09.05.2009 16:28

da ist halt ein anderer akku drin. nicht 2200mAh wie beim MSI

Ein rechtes Schwein!
02.05.2009 08:17
Leider gibt es bei neueren PCs ein Soundproblem!

Aber es wird mit den nächsten Aktualisierungen gelöst!
Mit Haedset geht aber der Sound!
Also bitte Geduld!
Sonst läuft es wirklich super!

Ein rechtes Schwein!
29.04.2009 16:50
Gerade MeTV funktioniert bei mir nicht gut!

Aber ich habe noch eine Stckkarte von HP!
Aber sonst ist es schon sehr empfehlenswert!
Ich habe Vista und Ubuntu 9.04, aber Vista schlägt es um Längen!
Mit 3GB DDR SDRAM zerreisst es Ubuntu förmlich und Vista ist noch immer recht langsam!
Windows ist auf Talfahrt und das ist auch richtig so!

Matt Canalegrande
29.04.2009 09:37
sehr guter Bericht, danke dafür!

Und auch wenn mit Jaunty nicht ein großer Änderungs - Meilenstein erzielt wurde, hat sich doch einiges im Detail und unter der Haube weiter verbessert. Beispielsweise meTV zum Fernsehen über USB - BT Stick, mit funktionierendem Sendersuchlauf und Treibern.
Diese progressive Kontinuität hat große Vorteile.
Man kann nicht genug den Entwicklern danken, die stets unzählige Kernelmodule nachreichen, sodass man beim Installieren nicht wie bei anderen Betriebssystemen extra CDs / Internetaktualisierungen suchen und einspielen muss. Daher präsentiert sich Ubuntu als eines der zuverlässigsten universellen und bedienerfreundlichsten Betriebssysteme.Und das mit zusätzlich out-of-the-box verfügbaren 25.000 gratis Programmpaketen. Aus Spaß an der Freud

Austronaut
29.04.2009 09:11
Bin technisch nicht so gut,

man hat mir ubuntu neben Vista installiert, weil es mich interessierte. Und hab es lieben gelernt, irgendwann mal werde ich von keinen gekauften Betriebssystem mehr abhängig sein. Das war mein Ziel.

Eine Kreatur
28.04.2009 17:15
und das nächste drama offenbahrt sich ..

vpn ..

ubuntu ist für durchschnittsuserInnen noch immer ungeeignet .. sofern sie einfach eine vpn verbindung aufbauen, aktuelle grafikkartentreiber haben, sich nicht durch foren quälen und sonstigen ärger haben wollen ..

sorry, aber ich will ein betriebssystem, das ich (out of the box) benutzen kann und nicht eines, bei dem ich bei allen möglichen funktionen zittern muss, ob es auch wirklich (noch) funktioniert, mich stundenlang durch foren und konfigurationsdateien quälen usw. muss ..

AlphaEcho5
31.08.2009 19:45

Die frigglerei durch Online Foren und Konfigurationsdateien hat auch einen gewissen Reiz.

Ansonsten könnte ich auch ein Windows benutzen das "einfach nur" funktioniert innerhalb seiner Gates gegebenen Grenzen.
Aber das wäre einfach nur langweilig

Fluchtweg
30.04.2009 10:25

also gerade bei windows ist das installieren von zig treibern notwendig um die hardware richtig nutzen zu können. oder ist der neueste nvidia treiber etwa bei windows dabei? intel chipsatztreiber?
also gerade wenn etwas out of the box funktionieren soll, dann am ehesten mit ubuntu. ausser man verwendet einen vorinstallierten hofer pc.

Georg-99
28.04.2009 20:46

> sorry, aber ich will ein betriebssystem, das ich (out of the box) benutzen kann und nicht eines, bei dem ich bei allen möglichen funktionen zittern muss, ob es auch wirklich (noch) funktioniert, mich stundenlang durch foren und konfigurationsdateien quälen usw. muss

Na so als ob du ein zufriedener Anwender eines anderen Betriebssystems bist hört sich das aber auch nicht an, sonst würdest dieses benutzen, glücklich damit sein und müsstest nicht hier herumlästern ;-)

Brillenaffe
28.04.2009 18:04

Dann müssen Sie sich unbedingt Ubuntu installieren. Damit haben Sie keine dieser Probleme. ;-)
Die Winodws-Foren quellen über, während dessen es bei Linux-Foren es sehr gemütlich daher geht und falls es Probleme gibt, diese meistens sehr schnell gelöst werden ...

mr.fusion
28.04.2009 12:09
und immer noch dieses k.ack-braun

und wenn mir jetzt jemand kommt mit "nimm doch ein anderes theme", dann frage ich: wo gibt es ein ALLUMFASSENDES theme, also background, splashscreen, gdm etc. das sollt alles koheränt gestylet sein, ist es aber schon jetzt nicht

M.39
02.05.2009 13:45

System > Einstellungen > Erscheinungsbild
... es steht dir alles offen ...

df df
28.04.2009 13:47
Wenn Dir eine Farbe nicht passt,

dann kannst Du sie ja wechseln. Das ist Linux - damit kannst Du machen, was Du willst.

mr.fusion
28.04.2009 12:07
einfache installation

immer wenn ich einen screenshot wie auf bild 2 sehe, frage ich mich: warum stellt der installer nicht einfach eine netzwerkverbindung her (per dhcp ip-adresse holen), geht ins internet, macht ein geo-lookup der ip-adresse, und voila, er weiß, dass er in österreich ist, er weiß also die zeitzone und die sprache und die tastaturbelegung. mindestens drei nervige installationsschritte würden wegfallen.

xapient
28.04.2009 12:46

optional wäre das sicher nett

Brillenaffe
28.04.2009 12:44
Vllt. ...

weil nicht jeder Östereicher in Österreich lebt? Wie ich z.B. weit weit weg von der Heimat, aber eine deutsche Tastatur habe und mein System in deutsch haben möchte. ;-)

benkt
28.04.2009 12:34

weil nicht jeder rechner am netz hängt zum installationszeitpunkt sondern erst nach vollständiger konfiguration - oder unter umständen gar nie.

suka
28.04.2009 12:18

Prinzipiell stimm ich da zu, allerdings nur, wenn sich das Ganze auch manuell anpassen lässt. Mag nicht auf eine deutschsprachige Distro zwangsveresetzt werden. Mal abgesehen von den ganzen Leuten die wo arbeiten, wo nicht ihre Muttersprach gesprochen wird...

mr.fusion
28.04.2009 12:25

natürlich sollts sichs anpassen lassen. ein hackerl ganz zu beginn der installationsroutine a la "spracheinstellungen automatisch auswählen" würd reichen. wäre für manche leute sicher nicth ok, wenn der installer nachhause telefoniert.

haha datenschutz
28.04.2009 09:32
Warnung!

Für alle Besitzer von ATI Karten: Bitte nicht manuell den neusten Catalyst (9.4) installieren, gibt die gröbsten Probleme mit diesem Ubuntu Release (bzw. Gnome, etc...): Nach den 3. Neustart ist der X-Server nicht mehr zu starten, usw..
D.h. für Ati-Kartenbesitzer: Abwarten oder den freien Treiber benutzen, v.a. wenn man zwei Monitore angeschlossen hat.

Eine Kreatur
28.04.2009 17:10
also bitte ..

ich hab eine hd3650 agp, einen monitor, die 64bit ubuntu version und bei mir funktioniert NUR der ati treiber direkt von ati .. und der ist catalyst 9.4

bei mir hat der proprietäre treiber der in der systemverwaltung angeführt ist, zu massiven problemen geführt ..

und "manuell" installieren ist auch relativ - treiber von der ati-seite runterladen und gleich automatisch mit gdebi installieren ..

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