Vom Rüssel bis zum Ringelschwanz

15. April 2009, 10:09
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    reuters/hannibal hanschke

    In Lech gibt es gefülltes Ferkel

Die Gäste des Almhofs Schneider in Lech am Arlberg können Schweinereien essen

"Es wäre unredlich, nicht das meiste aus dem geschlachteten Tier zu machen", sagt Fergus Henderson, Kult-Koch im Londoner Restaurant St. John. Denn "was Geschmack und Konsistenz betrifft, wartet jenseits des Filets eine Fülle an Freuden" darauf, entdeckt zu werden. Die Wahrheit in diesem Satz sollen morgen, Donnerstag, die Gäste des Almhof Schneider (Lech/ Arlberg) erkennen.

Erin Cannon-Chave und Gérard Chave vom großen Rhône-Weingut Chave werden sich ausnahmsweise hinter den Herd stellen, um vorzukochen, was man in Frankreich am liebsten zu großen Weinen isst: echte Schweinereien nämlich. Zum Champagner wird es Caillette geben, eine Wurst aus Schweinsgoder und so viel Grünzeug, dass sie tatsächlich erbsengrün ist.

Danach Grammeln und Rillettes, gefolgt von Kopf-und-Fuß-Terrine mit Löwenzahn und knusprig frittiertem, zuvor in Rotwein geschmortem Ringelschwanz. Dann Schwartenwurst aus dem Rhônetal, Blunze mit Äpfeln, und als Höhepunkt gefülltes Spanferkel. Bloß Käse und Dessert dürfen nicht vom Schwein sein. Zu trinken gibt es neben Chave-Weinen jene des Château de Fonsalette. Kosten inklusive Wein: 190 Euro - noch gibt es Plätze. (corti)

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