Warum beginnen die meisten Fragen mit einem "W"?

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... zum Beispiel diese hier - zur wenig abwechslungsreichen Etymologie von Fragewörtern

Ein etymologisches Thema mal wieder - hatten wir doch schon länger nicht mehr. Unser Gewinner der Woche, Roman Gössinger, schreibt:

"Ich hab gleich mehrere Fragen:

Wann? Was? Wer? Weshalb? Wessen? Weswegen? Wie? Wieso? Wo? Wobei? Wodurch? Wofür? Wogegen? Woher? Wohin? Womit? Wonach? Woran? Worauf? Woraus? Worin? Worüber? Worum? Worunter? Wovon? Wovor? Wozu?

Und vor allem: Warum fangen all diese Wörter mit 'W' an?"
(red)


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Ich weiss es

durch die Aussprache des W's wird die periorale Muskulatur in einer Form angespannt, dass die frontale Gesichtsmuskulatur erschlafft, was auf den Betrachter so wirkt, als ob der Fragende etwas wissen möchte. Ähnlich beim "q", ausser dass hierbei die Lippen weiter auseinanderstehen und die Lautbildung am weichen Gaumen entsteht.

im Stadium des Affen macht der Mensch ein dummes Gesicht und die Lippen hängen fragend herab und stammeln zitternd ein "W".

Inwieweit oder Inwiefern ist dies von Belang?

wost ned sogst?

Weil die meisten Antworten ebenfalls mit einem W beginnen.

"weiundvierzig"?

weil das Q

schon für Französisch vergeben war!

stimmt schon, aber warum gibts dann auf latein soviel fragewoerter auf 'q'?

das hat ganz sicher etwas mit dem debilen nichtswissenden Gesichtsausdruck zu tun.

themenverfehlung... die frage müsste lauten, warum alle frage*wörter* mit "w" beginnen - man kann aber viele fragen stellen, ohne fragewörter zu verwenden.

Und wie soll das gehen, bitte?

ist deine frage ernst gemeint? :-)

...man stelle das Verb an den Satzanfang ....fertig ist der Fragesatz.

dann zeig mir mal hier die fragewörter:

"host an tschik?"
"bist deppert?"
"seid ihr alle da?"

etc. etc. ad infinitum...

das sind aber nur rhetorische fragen

"bist deppert" meinetwegen ;o)

die anderen beiden (bis auf spezialfälle - kasperl fragt oder man fragt einen notorischen kettenraucher) aber nicht.

Blöde Frage. Syntax ist halt nicht Semantik.

"Geht morgen die Sonne auf?" ist auch eine Frage. Und beginnt nicht mit einem "W".

Man unterscheidet generell in W-Fragen und Ja/Nein-Fragen

-W-eil die Antworten auch mit -W- anfangen.

Erinnert mich an Prof. Reisinger 1968 HTL Wien 4 Argentinierstrasse:
"Fragen mit "w" sind verboten".

Mag. Reisinger

oder Dipl.Ing.

Prof. wird er wohl kaum gewesen sein, wie die meisten Lehrer nicht. Schüler sind ihnen ausgeliefert und müssen die eitle Anmaßung mittragen, aber jetzt werden Sie das wohl nicht mehr nötig haben?

... und straßen mit "ss" auch.

stimmt doch gar nicht!
beispiele? "host an klescher, bist ogrennt?, hams da ins hirn gsch....?, mochst manderl? usw

"W" wie Un/Wissen.....

während also die Frage-Wörter mit "W" beginnen, fängt auch das Wissen mit "W" an...also am Buchstaben W der angeblich Unwissen signalisiert kanns nicht liegen.

wissts ihr was? wir wissen rein gar nix. auch die linguistische erklärung (siehe unten) klärt ja nicht auf, warum das germanische fragewort ausgerechnet "kwi/kwo" hieß und nicht "si/so" oder so.....

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