Die wunderbare Welt des Twitterns

Andreas Proschofsky
13. April 2009, 11:23
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screenshot: andreas proschofsky

Einen regelrechten Boom hat  Twitter in den letzten Wochen und Monaten durchgemacht. Bereits 2006 ins binäre Leben gerufen, scheint das Microblogging nun endgültig im Mainstream angekommen sind, kaum eine Nachrichtensendung zu einem Großereignis, die ohne den Hinweis auf die Online-Plattform auskommt. Als aktuelles Beispiel bieten sich dabei die Proteste gegen den G20-Gipfel an, bei dem auch klassische Medien vermehrt den Nachrichten-Stream der Community als wertvolle Quelle entdeckten. Aber auch in der Organisation von Protesten selbst spielt Twitter eine zunehmend bedeutendere Rolle, so wurden etwa die Anti-Regierungs-Demonstrationen in Moldau unter anderem über Twitter koordiniert.

Konzept

Dabei entspringt Twitter eigentlich einem sehr simplen Gedanken, wer mit dem Begriff "Microblogging" nichts anfangen kann, kann sich das etwa wie eine Art öffentliches SMS vorstellen. Begrenzt auf 140 Zeichen können so laufende neue Nachrichten von größerer oder auch kleinerer Relevanz publiziert werden. Einzusehen ist das Ganze zunächst mal auf der Twitter-Webpage selbst, seine volle Wirkung entfaltet der Service freilich erst im Zusammenspiel mit der restlichen Community: Über einen simplen Klick lässt sich den Updates andere UserInnen "folgen", so kann unkompliziert ein individueller Info-Stream zusammengestellt werden. Über die Reply-Funktion lassen sich Diskussionen entspinnen, per Retweet die Infos anderer NutzerInnen den eigenen "Followers" weiterreichen und so zu deren Verbreitung beitragen.

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Seh keinen Sinn in Twitter ...

hatte einen Account ... keine interessanten Inhalte ... *ups* hab schon zuviel gschrieben für einen Tweet ...

Schüttelreim zum Thema

Treibst du zu eifrig Nabelschau,
Hau ich dir auf den Schnabel. Au!

hab mich ob des standardartikel gleich mal bei twitter angemeldet.
trotz 2 stunden herumspielens konnte ich nicht erkennen wozu ich twitter brauchen könnte.
erinnert mich etwas an die facebook statusmeldungen. und die langweilen mich schon gewaltig.

ich habs in mehreren Monaten nicht rausgefunden ...

die Zeichenbegrenzung ist doch absolut fürn Hugo!

Auch nach Lesen mehrerer Anleitungen wie dieser...

...erschliesst sich mir nicht der Sinn des Twitterns. aber für mich sind auch Facebook und Co irrelevant. Vor allem E-Mail, ab und zu SMS, 1-2 Chatprogramme und Skype sind mehr als genug...

welchen sinn hat es, dass du hier deinen senf dazugibst? denk mal nach.
twitter ist nicht viel anders als viele meinungen über alles mögliche oder kurze statements was gerade getan wird.

also nix anderes als ein forum nur nicht so themenbezogen

Tweet: Gacken, 14:00

Tweet: Abputzen, 14:03
Tweet: Spülen, 14:03
Tweet: Licht abdrehm& Hände waschen, 14:04
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3 jahre später antworten ist auch cool :)

z.b. "Meine Füße schwitzen!" (Sid, Faultier)

*gähn*

gähnen ist ansteckend *gähn*

"ich gähn auch gerade"
;-)

Auch wenn Arbeitslose zuviel Zeit haben, sollten sie ihr Verhalten überdenken.

twitter schlecht zu finden

ist so ähnlich, wie wenn man telefongespräche schlecht findet.

twitter gut zu finden

ist so ähnlich, wie wenn man SUVs gut findet.

es geht noch dümmer:

Twitter gut zu finden ist so ähnlich wie wenn man Papst gut findet.
Noch dümmer:
Twitter gut zu finden ist so ähnlich wie morgens keine frische Unterhose zu finden und die Mondkrater dafür verantwortlich zu machen.
noch viel dümmer:
Twitter gut zu finden ist so ähnlich wie lange Nasen ins Morgenmüsli zu reiben.

Das ist aber eine ziemlich arrogante Einstellung.

für Ihre

Telefongespräche sind teilweise Sie verantwortlich.
Beim Twittern ist es sehr ähnlich.

eher eine wahre

ich twittere nicht, ich blogge nicht, und ich lebe trotzdem...

Wie lange noch?

Mag daran liegen, dass du zumindest postest. Noch mal Glück gehabt...

nur 140 zeichen ... sehr toll

d.h. es ist wie die standard-seite, nur daß es statt artikeln nur die überschriften zu den artikeln zu lesen gibt....dafür aber davon viel mehr.

also mir wäre das zu wenig information

hm ... das ist wohl der grund, warum mit URLs auf das "mehr" verwiesen wird.

mehr dazu e.g. hier: http://derstandard.at/?id=1240550474576

netzwerken

wie bei allen netzwerken macht es sinn, wenn mensch ein produkt hat, das es anzupreisen, zu vernetzwerken gilt.... privat ist das glaub ich alles eher fad...

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