
Zwei Roma-Buben werden von slowakischen Polizisten angehalten, ...

... sich gegenseitig zu ohrfeigen
Bratislava - Zwei bellende Hunde an der Kette, ein brüllender Uniformierter, sechs Kinder, vier stehen an der Wand, zwei sitzen auf dem Boden. Dann ein Knall. Das Bild zeigt einen jungen Rom, der einen anderen, etwas kleineren, mit voller Wucht ins Gesicht schlägt. Eine Stimme im Off gibt Anweisungen. Beide blicken fragend in Richtung Kamera. Ein kurzes Zögern. Wieder die Stimme. Dann ein weiterer Schlag, diesmal ist es der schmächtigere Bursche. Neue Kinder kommen ins Spiel. Es sind Ohrfeigen. Ab und zu lachen Männerstimmen. Dann ein Schnitt. Die Kamera zeigt sechs Kinder von oben in einem Raum. Wieder gibt es Anweisungen. Sie ziehen sich aus. Nackt. Dann stoppt der Film.
Auf der Polizeistation vorgeführt
Das Video hat die Tageszeitung Sme am Mittwoch auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Es zeigt laut dem Bericht Misshandlungen und Demütigungen von Roma-Kindern in der ostslowakischen Stadt Kosice. Die Burschen wurden demnach auf der Polizeistation vorgeführt, weil sie verdächtigt wurden, eine ältere Frau überfallen zu haben.
Familie wollte Vorfall aus Angst nicht melden
Polizeipräsident Ján Packa erklärte bei einer Pressekonferenz in Bratislava, die beteiligten Polizisten seien vom Dienst suspendiert worden, es würden Ermittlungen eingeleitet, ihre Vorgesetzten würden abgesetzt. Der Vorfall fand in einem Vorort Kosices, in der Roma-Siedlung Lunik IX statt, wo mehr als 7000 Menschen leben und die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist. Der Bürgermeister der Siedlung, Ladislav Saòa, sagte dem Standard, die Kinder stammten aus einer armen Familie. Sie hatten den Vorfall aus Angst zunächst nicht melden wollen.
2001 war in Revúca bei einem Verhör der Rom Karol Sendrei gestorben. Zwei Polizisten wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. (rka, red, APA, DER STANDARD Printausgabe 9.4.2009)
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in dem er meinte, dass Hinweise auf den Migrationshintergrund bzw. auf die ethnische Zugehörigkeit in Presseberichten entbehrlich seien.
Würde mich interessieren, ob er diese Meinung auch angesichts dieses Artikels vertritt.
Wenn es, wie hier, um Rassismusvergehen geht, macht es natürlich Sinn, die Nationalität, bzw. den Kulturraum zu nennen, Sie Blitzkneisser. Es ist andererseits rassistisch, Diebstähle oder Verkehrsunfälle oder Handgemenge ... mit der Beschreibung der Naionalität zu verbinden.
Demzufolge ist also folgender Artikel rassistisch:
http://derstandard.at/?url=/?id... 7229999006
Österreich sollte einspringen und die "armen" Kinder in die Obhut nehmen. Wer gibt denn diesen Kindern das Recht, wehrlose Pensionisten zu überfallen und anzugreifen? Aus den Artikeln hier im Standard ist nur zu lesen, dass Zigeuner misshandelt worden sind (was nicht hätte geschehen sollen). Dennoch sollten härtere Strafen gegen diese Jugendlichen eingeführt werden, Resozialisierung scheint unrealisierbar...
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