Parlament fehlt "Brain-Trust" bei Budget - Manche Nationalräte würden gern, können aber nicht: Um selbst ein Budget zu basteln, fehlen die Mittel - Die ÖVP geht weiter von einer Verschiebung bis 2011 aus
SPÖ-Nationalratspräsidentin pocht auf regulären Budgetfahrplan - Scharfe Kritik an Graf
FPÖ und BZÖ halten Eigeninitiative des Parlaments für machbar - SPÖ und ÖVP beruhigen
SPÖ und ÖVP planen neue und höhere Steuern
Sozialminister Rudolf Hundstorfer will die Hacklerregelung weiterführen
"Spekulationen erschweren und verteuern" - Durch internationale Finanztransaktionssteuer, Problem aber auch "national lösbar"
Hundstorfer: Daten der Versicherungs- und Sozialleistungen seien ohnehin bekannt - Mitterlehner: Transferkonto würde Missbrauch verhindern
Der steirische SPÖ-Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser sagt, warum er auch ohne Transferkonto den Überblick über die Ausgaben hat
Nicht nur SPÖ und ÖVP haben unterscheidliche Meinungen zu dem Transferkonto - Auch Fachleute sehen verschiedene Vor- und Nachteile
Die ÖVP will den Bürgern vor Augen führen, wie viel sie an staatlichen Leistungen bekommen - Die SPÖ fordert Transparenz nur für Reiche
In der Bürgerbilanz soll auch Einkommen aufscheinen
Wenig Zutrauen in die Regierung, aber insgesamt gute Stimmung
Fünf Milliarden in den Händen von zehn Leuten: Eine kleine Oberschicht besitzt den Löwenanteil an Unternehmen
Prölls Lieblingsstudie liegt nun in der Langfassung vor
Staatsschuldenausschuss: Regierung soll so schnell wie möglich mit der Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes beginnen
Politologe Tálos über das Transferkonto als "Gag" des Finanzministers und warum das soziale Profil der SPÖ "beträchtlich reduziert" ist
Mehrheit glaubt, dass Finanzminister nicht für die Verhinderung von Steuerhinterziehung bei Wertpapierspekulationen sorgt - Umfrage im Auftrag der SPÖ
Lohnt sich Leistung noch? Oder wird so viel nach unten umverteilt, dass die Elite bald keinen Finger mehr rühren wird?
Amnesty International nicht dabei: Finanzministerium sieht zwar Betreuung von Folteropfern als "mildtätig" an, nicht aber die sonstige humanitäre Arbeit - Auch Umwelt-Organisationen nicht auf Liste
ÖVP plädiert für ein Konto, das offenlegt, wer wieviel kassiert, SPÖ befürchtet eine Neiddebatte
Wenn Faymann und Pröll bei der Budgetsanierung die Vermögen aussparen wollen, ist das kein Bonus - Von Gerald John
Was den Autor der umstrittenen Joanneum-Studie freut - und wundert
Warum erreichen so viele Menschen ein derart geringes Einkommen, dass die eine Hälfte die andere alimentieren muss?
Hier eine kleine Anregung für Finanzminister Josef Pröll
Der Staat soll mehr Geld einheben - aber nicht mittels höherer Massensteuern - Von Gerald John
Teile der SPÖ fordern die Einführung einer "Reichensteuer" - Die SPÖ spricht sich großteils dagegen aus
Die Abgabenquote in Österreich liegt mittlerweile bei 44,4 % des BIP und sie liegt damit deutlich über dem hohen EU-Schnitt von 40%. Österreich ist hier also fast Weltemeister!
(denn die EU liegt natürlich auch in der OECD an der Spitze).
Auch eine die Steigerung der Vermögensbesteuerung in Ö. von jetzt 0,55 % des BIP auf den OECD-Schnitt von 1,92 % des BIP kann daher keine ausreichende Entlastung der Steuern auf Arbeitseinkommen erreichen, wenn die Abgabenquote und Sozialquote in Ö. nicht endlich von ihren Weltrekordniveaus herunterkommen.
http://www.statistik.at/web_de/st... 19479.html
Das Herauslösen einer Steuer ist laienhaft und demagogischund bewußt irreführend. Denn die Steuer-Schwerpunkte sind verschiedenartig. Allein entscheidend ist die Staatsquote, bestehend aus Steuer- und Abgabenquote.Und dann zeigt sich das Österreich, oh Wunder, ganz normaler Durchchnitt.
Ein bisschen neben dem Thema aber auch wichtig:
Sozialversicherungsbeiträge dürfen nicht durch eine Höchstbemessungsgrundlage gedeckelt werden, da dadurch die Hauptlast (zumindest prozentuell) von den kleineren Einkommen entrichtet wird.
Daher Aufhebung der Höchstbemessungsgrundlage und gleichzeitig Senkung der Beitragssätze (um ca. 4 - 5 %), sodass in Summe die Beitragseinnahmen gleich bleiben.
auch die Mitversicherten, Gattin und Kinder. Nicht nur Österreicher, auch in Österreich Lebende. Dies gestaffelt nach Risiko. also Alter und Beruf.
Krank wird ja der besser Verdienende genauso wie der schlechter Verdienende. Der Beitrag wird nach den Gesamtausgaben der Sozialversicherung bestimmt. Diese bilanziert somit kostendeckend und neue Steuern sind unnotwendig. Wozu also die Ungerechtigkeit durch Höchstbemessungen?
Endlich eine gerechte Lösung für eine gleiche Leistung. Der besser Verdienende zahlt ja schon höhere Steuern. PS: Klingt unsozial, ja, aber gerecht ist unser jetziges System auch nicht. Zudem können wir uns trotz angeplanter Steuererhöhungen dieses Sozialversicherungs System finanziell nicht mehr leisten
Die Bemessungsgrundlage wird jedes Jahr angepasst.
Dies ist viel zu wenig!
Es soll und darf keine Höchstbeitragsgrenze mehr geben!
Dies jedoch durchzusetzen wird auf große Widerstände
stoßen,
ebenso wie die Zusammenlegung der Krankenkassen. Sparpotential 3,5 Milliarden Euro!
Das heißt: SIEBEN JAHRE wäre der "Abgang" der Krankenkassen finanziert! Noch besser: es gäbe keine
"Verluste" mehr.
Und dieser Artikel ist an polemischer Einseitigkeit und inhaltlicher Unausgeglichenheit kaum überbietbar.
Tatsache ist, dass Österreich einen Gini Index von 26 und damit die vierthöchste Einkommensgleichverteilung der Welt, hinter Schweden mit einem Gini Index von 23, Dänemark (24) und Slowenien (24) und gleichauf mit Island hat.
http://tinyurl.com/5oyqgo
In Kürze wird die höchste Vermögenssteuer so und so
fällig.
Wer es nicht schafft sein Geld in tatsächliche Werte anzulegen, der wird es zu 100% verlieren.
Die Reichen, haben dies schon längst getan.
Die Mittelschicht zögert noch und glaubt immer noch an die schönen Reden der Banker, Wirtschaftsbosse, Politiker etc...
Die Unterschicht hat so und so keine Wahl und muss alles hinnehmen wie es eben kommt und schlussendlich die Zeche für alles bezahlen.
Millionen von Menschen werden zu Zeitpunkt des Crashes wiederum herhalten müssen und wieder einmal von Null beginnen. Die derzeitgen Finanzspritzen sind nur ein Kopfwehpulver gegen einen Hirntumor. Lindert die Schmerzen und zögert den Tod (Crash) hinaus.
Die Regierung hätte es in der Hand, dass ihre Parteien nicht zur Bedeutungslosigkeit verkommen und so eine Unperson wie Strache gewinnt.
Solange man aber bei der Kronenzeitung "denken" läßt, befürchte ich, dass die Populisten das alleinige Sagen haben.
So einfach ist die Welt eben nicht, wie dort gedacht wird, das hatte einst schon Sinowatz erkannt, dass die Dinge komplizierter sind....
Sie dürfen Ihren Kindern, auch wenn Sie es sich leisten können, kein Grundstück oder Bargeld für einen zB. Hausbau schenken. Auch fällt Ihr Haus sofort an den Staat, wenn Sie sterben. Das gleiche gilt für Unternehmen -> ob das so gescheit ist, daß jedes Unternehmen nur mehr für eine Generation Bestand hat und bei Pensionierung abgewickelt wird????
lg
Dimple
"Das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft" (Leitl), - gemeint sind die Klein- und Mittelbetriebe - durch eine Herabsetzung der Steuern auf den Faktor Arbeitskosten nicht entlastet, und das seit vielen Jahren ist schon ein deutliches Zeichen, wie leistungsfeindlich die övp eigentlich ist. Demgegenüber wurden die Schenkungs- und Erbschaftssteuer nicht ersetzt, können Wertpapiere nach einem Jahr im Besitz steuerfrei verkauft werden, also alle die beschenkt, beerbt wurden und an der Börse zocken, also FAUL HERUMSITZEN, dafür NICHTS ARBEITEN, denen wird das Geld in den Allerwertesten gesteckt. Danke ÖVP, Faymann und dem Rest, der meint, solche Ungerechtigkeiten verteidigen zu müssen. Das ist kein Klassenkampf, das ist einfach unfair!
"Das oberste Promille (0,1 Prozent) besitzt über acht Prozent des gesamten Geldvermögens, und damit gleich viel wie die gesamte untere Hälfte der Haushalte."
Und diese Goldnasen müssen EU-weit die wenigsten Steuern bezahlen, obwohl uns die in diese Krise verfrachtet haben???
Also wenn man diesen Staat und seine Bürger jetzt zugrunde richtet, dann bei vollem Bewusstsein, ungeachtet der Folgen und Konsequenzen für all jene die nicht auf diese Butterseite gefallen sind.
Wie können Faymann und Pröll das verantworten? Können die noch schlafen?
Verzeihung, liebe Anti-Kapitalisten, ich habe für mein Vermögen GEARBEITET und das nicht nur von 9 - 17h sondern mit hohem persönlichen Einsatz über zwei Jahrzehnte hinweg, genauso wie meine Eltern vor mir, die mir dafür auch etwas hinterlassen. Das Vermögen von dem ich spreche, wurde daher NACH Versteuerung durch die sehr hohe Einkommenssteuer von 50% gebildet. Neidisches Krakeelen ist daher unangebracht, es steht nahezu jedem frei, es mir nachzumachen. Aber wahrscheinlich ist es viel einfacher, mit der Umverteilungskeule zu winken als sich im Leben richtig anzustrengen.
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