Hintergrund

Vermögen in Österreich ungleich verteilt und gering besteuert

08. April 2009, 11:47

Im internationalen Vergleich ist Österreich ein Paradies für Vermögende - Mit Infografik

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Paola Pistocchi
23.04.2009 15:44
Steuern RUNTER! Mehr netto!!

Die Abgabenquote in Österreich liegt mittlerweile bei 44,4 % des BIP und sie liegt damit deutlich über dem hohen EU-Schnitt von 40%. Österreich ist hier also fast Weltemeister!
(denn die EU liegt natürlich auch in der OECD an der Spitze).

Auch eine die Steigerung der Vermögensbesteuerung in Ö. von jetzt 0,55 % des BIP auf den OECD-Schnitt von 1,92 % des BIP kann daher keine ausreichende Entlastung der Steuern auf Arbeitseinkommen erreichen, wenn die Abgabenquote und Sozialquote in Ö. nicht endlich von ihren Weltrekordniveaus herunterkommen.

http://www.statistik.at/web_de/st... 19479.html

2227
09.04.2009 19:48
im gegensatz zur spö arbeitet die övp wirklich für ihr klientel

schlecht für die armen, aber wahr

Ordoliberaler
09.04.2009 12:38
So eine Behauptung ist pure Scharlatanerie"

Das Herauslösen einer Steuer ist laienhaft und demagogischund bewußt irreführend. Denn die Steuer-Schwerpunkte sind verschiedenartig. Allein entscheidend ist die Staatsquote, bestehend aus Steuer- und Abgabenquote.Und dann zeigt sich das Österreich, oh Wunder, ganz normaler Durchchnitt.

er t
09.04.2009 13:47
Ganz normaler Durchschnitt

ist aber auch arg beschönigend. Weltspitzenfeld trifft's eher...

Ro_bert
09.04.2009 09:48

Weiß jemand was hier mit Haushaltseinkommen gemeint ist?
Brutto? Netto? 12 oder 14 x pro Jahr?

Genowo
09.04.2009 09:41
Aufhebung der SV-Höchstbemessungsgrundlage

Ein bisschen neben dem Thema aber auch wichtig:
Sozialversicherungsbeiträge dürfen nicht durch eine Höchstbemessungsgrundlage gedeckelt werden, da dadurch die Hauptlast (zumindest prozentuell) von den kleineren Einkommen entrichtet wird.
Daher Aufhebung der Höchstbemessungsgrundlage und gleichzeitig Senkung der Beitragssätze (um ca. 4 - 5 %), sodass in Summe die Beitragseinnahmen gleich bleiben.

msm
09.04.2009 17:25
Vorschlag,Jeder Staatsbürger zahlt einen gleich hohen Sozialversicherungsbeitrag,

auch die Mitversicherten, Gattin und Kinder. Nicht nur Österreicher, auch in Österreich Lebende. Dies gestaffelt nach Risiko. also Alter und Beruf.
Krank wird ja der besser Verdienende genauso wie der schlechter Verdienende. Der Beitrag wird nach den Gesamtausgaben der Sozialversicherung bestimmt. Diese bilanziert somit kostendeckend und neue Steuern sind unnotwendig. Wozu also die Ungerechtigkeit durch Höchstbemessungen?
Endlich eine gerechte Lösung für eine gleiche Leistung. Der besser Verdienende zahlt ja schon höhere Steuern. PS: Klingt unsozial, ja, aber gerecht ist unser jetziges System auch nicht. Zudem können wir uns trotz angeplanter Steuererhöhungen dieses Sozialversicherungs System finanziell nicht mehr leisten

soziales-netzwerk.net  
09.04.2009 11:52
Das wäre sehr wichtig!

Die Bemessungsgrundlage wird jedes Jahr angepasst.
Dies ist viel zu wenig!
Es soll und darf keine Höchstbeitragsgrenze mehr geben!
Dies jedoch durchzusetzen wird auf große Widerstände
stoßen,
ebenso wie die Zusammenlegung der Krankenkassen. Sparpotential 3,5 Milliarden Euro!
Das heißt: SIEBEN JAHRE wäre der "Abgang" der Krankenkassen finanziert! Noch besser: es gäbe keine
"Verluste" mehr.

Ro_bert
09.04.2009 10:00

Dann halten Sie es wohl auch für unsozial daß die Wurstsemmel beim Billa für alle gleich viel kostet.
Also weg mit den Fixpreisen, stattdessen Anpreisung in Gehalts-Prozentpunkten!

so oder so (oder so ähnlich)  
09.04.2009 04:01
Halbinformationen sind schlimmer als Lügen


Und dieser Artikel ist an polemischer Einseitigkeit und inhaltlicher Unausgeglichenheit kaum überbietbar.

Tatsache ist, dass Österreich einen Gini Index von 26 und damit die vierthöchste Einkommensgleichverteilung der Welt, hinter Schweden mit einem Gini Index von 23, Dänemark (24) und Slowenien (24) und gleichauf mit Island hat.

http://tinyurl.com/5oyqgo

soziales-netzwerk.net   
09.04.2009 01:08
Die Diskussion ist sinnlos!

In Kürze wird die höchste Vermögenssteuer so und so
fällig.
Wer es nicht schafft sein Geld in tatsächliche Werte anzulegen, der wird es zu 100% verlieren.
Die Reichen, haben dies schon längst getan.
Die Mittelschicht zögert noch und glaubt immer noch an die schönen Reden der Banker, Wirtschaftsbosse, Politiker etc...
Die Unterschicht hat so und so keine Wahl und muss alles hinnehmen wie es eben kommt und schlussendlich die Zeche für alles bezahlen.
Millionen von Menschen werden zu Zeitpunkt des Crashes wiederum herhalten müssen und wieder einmal von Null beginnen. Die derzeitgen Finanzspritzen sind nur ein Kopfwehpulver gegen einen Hirntumor. Lindert die Schmerzen und zögert den Tod (Crash) hinaus.

Strudelteig 
09.04.2009 00:53

Die Regierung hätte es in der Hand, dass ihre Parteien nicht zur Bedeutungslosigkeit verkommen und so eine Unperson wie Strache gewinnt.

Solange man aber bei der Kronenzeitung "denken" läßt, befürchte ich, dass die Populisten das alleinige Sagen haben.

So einfach ist die Welt eben nicht, wie dort gedacht wird, das hatte einst schon Sinowatz erkannt, dass die Dinge komplizierter sind....

Karl Krammer
08.04.2009 23:50
Erbschafts- und Schenkungsssteuer 90%, Vermögenssteuer 1%

dafür Steuern auf Arbeit gegen null, soweit eben durch die Steuern auf arbeitsloses Einkommen gegenfinanziert. Wer mit Arbeit reich wird: fein. Aber mit erben sollte keiner reich werden dürfen.

Martin Hiltmann
10.04.2009 18:12
mit erben sollte keiner reich werden dürfen

Warum nicht?
(PS.: Hab noch nie und werd auch nicht erben - bin nur nicht so von Neid zerfressen).

Dimple
09.04.2009 08:38
Das heißt aber auch

Sie dürfen Ihren Kindern, auch wenn Sie es sich leisten können, kein Grundstück oder Bargeld für einen zB. Hausbau schenken. Auch fällt Ihr Haus sofort an den Staat, wenn Sie sterben. Das gleiche gilt für Unternehmen -> ob das so gescheit ist, daß jedes Unternehmen nur mehr für eine Generation Bestand hat und bei Pensionierung abgewickelt wird????

lg
Dimple

Paulchen Panter
08.04.2009 22:44
dass gerade die övp

"Das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft" (Leitl), - gemeint sind die Klein- und Mittelbetriebe - durch eine Herabsetzung der Steuern auf den Faktor Arbeitskosten nicht entlastet, und das seit vielen Jahren ist schon ein deutliches Zeichen, wie leistungsfeindlich die övp eigentlich ist. Demgegenüber wurden die Schenkungs- und Erbschaftssteuer nicht ersetzt, können Wertpapiere nach einem Jahr im Besitz steuerfrei verkauft werden, also alle die beschenkt, beerbt wurden und an der Börse zocken, also FAUL HERUMSITZEN, dafür NICHTS ARBEITEN, denen wird das Geld in den Allerwertesten gesteckt. Danke ÖVP, Faymann und dem Rest, der meint, solche Ungerechtigkeiten verteidigen zu müssen. Das ist kein Klassenkampf, das ist einfach unfair!

oxizes
09.04.2009 00:10
Wenn Sie

an der Börse engagiert sind und dabei faul herumsitzen sind Sie in einem Monat pleite, Sie Schlaumeier.

Sitacui
08.04.2009 21:55

Endlich eine Statistik, wo wir im internationalen Vergleich gut dastehen.

Strudelteig 
09.04.2009 00:54


Gelungen Ihr Statement, gratuliere!

Moovi
08.04.2009 21:39
Danke, super Artikel!

"Das oberste Promille (0,1 Prozent) besitzt über acht Prozent des gesamten Geldvermögens, und damit gleich viel wie die gesamte untere Hälfte der Haushalte."

Und diese Goldnasen müssen EU-weit die wenigsten Steuern bezahlen, obwohl uns die in diese Krise verfrachtet haben???

Also wenn man diesen Staat und seine Bürger jetzt zugrunde richtet, dann bei vollem Bewusstsein, ungeachtet der Folgen und Konsequenzen für all jene die nicht auf diese Butterseite gefallen sind.
Wie können Faymann und Pröll das verantworten? Können die noch schlafen?

Thomas Felder
08.04.2009 22:34

ja, die schlafen gut, denn die verdienen ja fett und ihre Freunde sind ja jene, die weinen wegen der vermögensbesteuerung

Mario Rehulka
08.04.2009 21:33
Gibt es noch jemanden, den das "Fresst-den-Kapitalisten"-Gegröle am Nerv geht?

Verzeihung, liebe Anti-Kapitalisten, ich habe für mein Vermögen GEARBEITET und das nicht nur von 9 - 17h sondern mit hohem persönlichen Einsatz über zwei Jahrzehnte hinweg, genauso wie meine Eltern vor mir, die mir dafür auch etwas hinterlassen. Das Vermögen von dem ich spreche, wurde daher NACH Versteuerung durch die sehr hohe Einkommenssteuer von 50% gebildet. Neidisches Krakeelen ist daher unangebracht, es steht nahezu jedem frei, es mir nachzumachen. Aber wahrscheinlich ist es viel einfacher, mit der Umverteilungskeule zu winken als sich im Leben richtig anzustrengen.

Elisabeth Jarok
17.04.2009 12:23
wenn sich österreich am mutterland des kapitalismus

USA - orientieren würde, hätten wir eine vermögenssteuer.

oder wollen Sie auch die usa als "fresst die kapitalisten-land" kritisieren?

!purzl  
09.04.2009 10:58
erben:.

auf papas vermögen aufgebaut?.20jährige eigenleistungen was ist das schon?.

Hellsicht
09.04.2009 02:34
Eigenlob stinkt, Herr Rehulka

Mehr Kritik an Ihrem selbstgefälligen Posting schreibe ich nicht mehr - sie wird nämlich ohnehin nicht freigeschaltet.

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