Crossover: Video-Interview

"Vernunftbeziehung, die sich verstärkt"

6. April 2009, 16:47

Richard Kühnel, Chef der EU-Vertretung: Warum die Österreicher die EU jetzt mehr schätzen

Richard Kühnel ist seit Herbst 2008 Chef der EU-Vertretung in Österreich. Zu seinen Aufgaben gehört es, die EU in Österreich zu erklären und zu „verkaufen“. Der 40jährige Österreicher war vorher im Kabinett der Kommissarin Benita Ferrero-Waldner und davor zehn Jahre im diplomatischen Dienst.

Im Video-Interview mit Hans Rauscher sprach Kühnel über die bessere Meinung der Österreicher über die EU – eine Folge der Weltwirtschaftskrise; über umstrittene Entscheidungen der EU-Kommission wie die Verordnung von Energiesparlampen (die sich wieder kontraproduktiv auf die EU-Stimmung in Österreich auswirken wird); über Frage, ob die EU auch angesichts des Chaos in der tschechischen Präsidentschaft funktionieren wird; und über die Hilfsmaßnahmen für manche Länder Osteuropas.

Über das positivere Image der EU in Österreich in Zeiten der Krise.

 

Über die Einstellung der EU-Kommission zum Thema Energiesparlampe.

 

Über Konjunkturprogramme während der Wirtschaftskrise.

 

Über die Situation nach dem Sturz der tschechischen Regierung, die derzeit den EU-Ratvorsitz inne hat.

 

Was geschieht, wenn das tschechische Parlament den Lissabon-Vertrag nicht ratifiziert?

(derStandard.at, 6. April 2009)

Ava Tar
03
Also nach 5x ist der Obi Werbespot nimmer soo lustig

Zum Interview:
Man "könne nicht mehr von Demokratiedefizit sprechen" - so so
1.
Gelten tut, was als geltendes Recht festgeschrieben ist. Von einer "derzeitigen Praxis" der Mitbestimmung des EU-Parlaments haben wir nichts, wenn sich die Zeiten verschlechtern und diese Mitbestimmung bis auf das Vetorecht laut Reformvertrag flöten geht
2.
Brüssel tut beständig, was die Bewohner der EU nicht wollen. Liberalisierung: für den Strom zahlen Firmen weniger denn je, Menschen mehr denn je. Für die Post ditto, plus weitere Wege. Hier wird nur auf die Menschen abgewälzt. Auch das Glühbirnen-Zwangsduopol ist bezeichnend: überall "entscheidet der Markt" und der "mündige Konsument". Nur, ist jener nicht willig, dann braucht ihr Gewalt!

WIR sind das Volk!

Hans Johann1
05
Die Argumente des Herrn Richard Kühnel sind absurd!

Die EU Kommission geht in (fast) allen Punkten gegen die europäische Bevölkerung. Sie repräsentiert nur die Anliegen der Konzerne (auch der nichteuropäischen!) und des Großkapitals. Gegen den Willen der Europäer: Für Gentechnik, für die Privatisierung von Wasser, Strom, Dienstleistungen und Gesundheitswesen. Die Konzerne werden immer reicher und die Bürger immer ärmer. Ja zur EU, nein zur nichtdemokratischen Umsetzung! Die Aussagen des Herrn Kühnel sind eine Farce!

Ava Tar
00
und diese "Software-Patente" ist schon wieder da !

http://futurezone.orf.at/stories/1503762/

Verpi*t euch! Laßt uns in Frieden leben!

Hans Johann1
01
Die Argumente des Herrn Richard Kühnel sind absurd!

Die EU ist an und für sich das Beste was Europa je hervorgebracht hat. Ein friedvoller Zusammenschluß der europäischen Staaten die nach und nach Hoheitsrechte an eine europäische Organisation abgeben! Leider ist die Umsetzung mit Machtabgabe an eine nichtgewählte Kommission, mit einem europäischen Parlament ohne jede Machtbefugnis, fatal. Herr Kühnel geht komplett an den Problemen vorbei!

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