Ö1-Chef "emotionslos"

Treiber: Sender braucht ORF-Orchester RSO nicht

05. April 2009, 19:05

"Unbestritten hervorragendes Orchester" bringt zwar "Reichweitenrückgänge", aber "Image für Österreich"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Jujilla
07.04.2009 14:51

während sich der orf sorgen ums orchester macht, geht es wo anders ums ganze

http://blog.datenschmutz.net/2009-04/d... halbieren/

Philippe Glatz
06.04.2009 19:02
wer braucht Treiber?

legal eagle
06.04.2009 13:41
ach ja: sperrt die religionsredaktion und gebt dem rso das geld.

das religions-gewäsch vor dem morgenjournal könnte so durch schöne musik ersetzt werden, ebenso die tägliche abendnachrichten von rdio vatikan und diverse betrachtungssendungen mit geringem informations- oder sonstigem gehalt.

Schnippeldilderich 
06.04.2009 14:14
sperrt die religionsredaktionen bloss nicht zu!

die gehören in radio und fernsehen zum besten, was der orf hat!

legal eagle
06.04.2009 13:38
der treiber ist der totengräber von ö1.

bitte nicht
06.04.2009 17:04

tschuldigung aber das ist absoluter schwachsinn. man kann zu treiber stehen wie man will - menschlich ist er sicher nicht der angenehmste - aber der erfolg von ö1 geht doch zu einem großen teil auf seine kappe.

Def. Izit  
06.04.2009 13:06
Der BR braucht sein Orchester auch nicht !!!


Aber es gibt Dinge die leistet man sich im Gesamtauftrag und solche Entscheidungen sind Willensentscheidungen.

ORF Leistet sich BK (gehts mich was an) und sollte sich auch das RSO leisten. Abspecken kann der ORF sicher woanders.

Melchior Kreutzer
06.04.2009 12:18

wenn das rso nicht über die rundfunk-gebühren sondern über steuergelder zu finanziert wird, ist dies de facto eine erhöhung der rundfunkgebühren.

treiber und co. die seit jahrzehnten sehr sehr gut von den gebühren leben, sollten sich angesichts der wirtschaftskrise ein wenig in demut üben - statt gierig immer mehr und mehr zu fordern, sollten sie mal einen blick auf die aktuellen zahlen des ams werfen. statt auf das florianiprinzip zu hoffen, wäre solidarität angesagt (die von ö1 ja in ihren div. feature-sendungen ständig propagiert wird)

aber das ist für die sich selbst maßlos überschätzenden orf-bonzen wahrlich zu viel verlangt.

Peter Eisendraht 
06.04.2009 12:10
die sollen überlaufen : zum superfly radio orchestra

Schnippeldilderich 
06.04.2009 10:57
also den treiber kann man mögen oder nicht...

...aber im fall des orchesters hat er recht. nicht eine sendung darf man einstellen, um das orchester zu erhalten. sofort zusperren!

Jojo07
06.04.2009 11:13

Schon klar! Sie sehen es vielleicht lieber, wenn Steuergeld in RFJ und andere rechtskalibrige Organisationen hineinmgepumpt wird. - Oder haben Sie sich etwa ebenso aufgeplustert, als es um die öffentliche Finanzierung dieser widerlichen Organisationen ging?
Dass ein hervorragendes Orchester hier vor dem Aus steht, das Musik abseits des Mainstreams spielt und das - neben den Wiener Philharmonikern und den Symphonikern - sicher eines der besten Orchester weit und breit (vielleicht sogar weltweit) ist, stört so engmaschige Mainstream"denker" wie Sie nicht. Weiter so: Vorwärts, mit voller Kraft zurück in die Provinzialität! :-(((

Schnippeldilderich 
06.04.2009 11:49
was der rfj mit dem orf und dem rso zu tun hat...

...kann ich auch nach mehrmaligem lesen nicht verstehen. mein posting muss ich aber präzisieren: ich bin nicht für die schließung des rso. als konzertbesucher würde mir das sogar sehr leid tun. aber ich bin für kostenwahrheit: dem orf geht es finanziell offenbar nicht gut. da muss, bevor man die gebühren erhöht, alles auf den prüfstand. der orf muss benefizien seiner mitarbeiter abbauen, das programm durchforsten und alle leistungen reduzieren, die mit dem auftrag, nämlich radio, fernsehen und internet zu machen, nichts zu tun haben. und da gibt es viele leistungen, die der orf für die öffentlichkeit erbringt, allesamt sinnvoll und allesamt sehr teuer. gebührenbefreiungen. "rat auf draht", sponsoring div. kulturevents und eben auch das rso.

Jojo07
06.04.2009 14:35
Was das RFJ mit RSO zu tun hat?

Ist das so schwer? Bei beidem gehts um die Frage, ob öffentliche Gelder dafür verwendet werden sollen. Sie plädierten für die Schließung des RSO, ich für dessen Fortführung! Auch mit öffentlichen Geldern! Sie haben in Ihrem ersten Post nicht einmal in Erwägung gezogen, dass Gelder gefunden werden könnten - und deshalb mein Beispiel RFJ etc.!

Bei Ihrem letzten Post bin ich großteils dabei. Nur: Der ORF muß sich endlich auf seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag besinnen! Und da gehört m.E. das RSO eher dazu als ca. 90% des ORF-Fernseh-Bauchladen-Schrotts, den er momentan mit sich herumkarrt. Daneben gehören natürlich Privilegien eingestellt, Landesstudios gesperrt etc. - klar. Nur weniges ist m.E. erhaltenswert, und da v.a. Ö1 UND das RSO!

Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
07.04.2009 11:05

schnippeldilderich hat trotzdem recht, das rso hat mit dem rfj nichts zu tun.
oder wollen Sie die straßenerhaltung einstellen, weil geld im bildungssystem fehlt? das wäre etwa auf gleichem argumentativen niveau.

StraStri vulgo randalierendes Stricherl
06.04.2009 20:15
Der ORF muß sich endlich auf seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag besinnen!

Freilich. Blöderweise, ist der ORF momentan nicht in der wirtschaftlichen Verfassung, sich den Luxus des „öffentlich-rechtlichen Auftrags“ leisten zu können. Wenn sich z.B. die Stadt Wien (neben dem ORF?) für das RSO Wien stark machen will, wäre das evtl. ein gangbarer Weg - aber ausschließlich den ORF aufgrund des öff-rechtl. Auftrags in die Pflicht zu nehmen, ist bei den roten ORF-Zahlen fast schon fahrlässig.

austromir 
06.04.2009 18:05
Musik ist Auftrag

im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber nirgendwo steht geschrieben, dass der ORF diese Musik auch selbst produzieren muss. Es gibt in Wien die Philharmoniker, Symphoniker und Tonkünstler - deren Konzerte werden zu einem großen Teil von Ö1 ausgestrahlt. Das RSO hat sich im Laufe der Jahre einen unbestrittenen Rang im modernen Bereich erworben. Aber Schönberg, Berg und andere gibt es auch auf CD. Und die Rechtekosten sind beträchtlich geringer als die Personal- und Aufführungskosten des RSO. Hingegen können die vielen hervorragenden Wortsendungen in Ö1 - die Journale, das Radiokolleg, die Hörspiele, die Features, um nur einige zu nennen, nicht zugekauft werden. Dieses Angebot muss erhalten bleiben - auch wenn es das RSO kostet!

Schnippeldilderich 
06.04.2009 16:46
das mit dem RFJ versteh ich immer noch nicht...

...ist aber egal. Einfacher ist die Frage mit dem vielzitierten öffentlich-rechtlichen Auftrag. Hier gibt es ja die allgemeine Praxis, dass jeder, der irgendeine Lobby vertritt, mit dem Anliegen derselben und dem Substantiv "-Auftrag" ein zusammengesetztes Hauptwort bildet und die eigenen Forderungen an den ORF damit untermauern will. Nur, wenn man ins ORF-Gesetz schaut, wofür ich in solchen Fällen immer sehr eintrete - so wird man dort keinen Bildungs-, keinen Kultur-, keinen Wissenschafts- keinen Wasauchimmer-Auftrag finden. Es gibt nur einen sehr klaren Programmauftrag, zu dem eben auch die Unterhaltung gehört. Das RSO übrigens nicht. Das ist keine Frage der persönlichen Einschätzung.

freund der blasmusik
06.04.2009 10:42

na, die stadt wien kann nix zahlen, die pulvert ja schon 12 mio von 19 mio gesamtmusikbudget im jahr 2007 (das sind 63%!) in die wiener symphoniker.
nichts gegen grosse orchester, aber sollte die förderungsstruktur nicht das musikalische leben einer stadt repräsentieren?

alfred issendorf
06.04.2009 09:58

Ist es jetzt "en vogue" Probleme mit der Antiperistaltik zu haben und das oeffentlich bekanntzugeben? Eine kotzt, der andere speibt...

Schnabeltierfresser
06.04.2009 09:02
"Daher wäre es auch logisch, wenn Österreich zu den zehn Millionen Euro, die dieses unbestritten hervorragende Orchester im Jahr kostet, etwas beitragen würde."

Die Rundfunkgebühren zahlt Österreich, Herr Treiber, schon vergessen?

Oder meint er die Zeitung?

Yaketi Yak
06.04.2009 09:23

Die Rundfunkgebühren zahlt nicht Österreich, sondern der ORF-Kunde und Gebührenzahler. Warum muß die Finanzierung eines (unbestritten hochklassigen) Orchesters, das u.a.die Salzburger Festspiele querfinanziert, über einen Medienbetrieb erfolgen?

Schnabeltierfresser
06.04.2009 09:42
Na ja,

laut GIS-Propaganda sind das ja 95% von Österreich.

Yaketi Yak
06.04.2009 09:47

anyway, das ist formal ein Unterschied - und wenn sie diese 95 Prozent direkt fragen würden, ob sie mit ihrer Rundfunkgebühr (!) das RSO bezahlen wollen, dann gute Nacht

Mr. Bubbles 
06.04.2009 08:40

10e6 euro? uiuiui...

Heinz Anderle 
06.04.2009 07:26
Einfach nur peinlich für einen "Kultursender", dieser "Ö1-Chef".

Ö1 hat m. W. 8 % Reichweite und das individuell kaufkräftigste Publikum.

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

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