275 Kilowatt

Google enthüllt "Manhattan Project"

2. April 2009, 10:57
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    quelle: cnet.com

    Ein Google-Mitarbeiter führt duch einen Server-Container. Quelle: Cnet

IT-Gigant gibt erstmals Einblicke in Architektur seiner Server und Datenzentren - Energieeffizienz im Fokus

Der führende Suchmaschinenbetreiber ist bekannt dafür eigene Wege zu gehen, neue Technologien voranzutreiben und moderne Geschäftsmodelle darum herum aufzubauen. Der Motor dieses nicht unumstrittenen gigantischen Datenzentrums, das Informationen aus aller Welt sammelt und sie Menschen weltweit über des WWW zur Verfügung stellt, galt Jahre lang als eines der bestgehüteten Geheimnisse der IT-Branche.

Während die meisten Unternehmen konventionelle Server von großen Herstellern wie Dell, Hewlett-Packard, IBM oder Sun Microsystems einsetzen, erstellt Google seine als besonders effizient geltenden Rechenfarmen im Eigenbau. Wie das Nachrichtenportal Cnet berichtet, wurde das Geheimnis nach Jahren des Stillschweigens nun am Mittwoch vor den hungrigen Augen ausgewählter Fachleute enthüllt.

Mastermind

Der Designer hinter den hunderttausenden Servern ist Ben Jai. Er ist unter anderem verantwortlich für die ungewöhnliche Ausrichtung und Ausstattung der Hochleistungsrechner. So wurde verraten, dass jeder einzelne Server über seinen eigenen 12-Volt-Akku verfügt, der im Falle eines Stromausfalls den weiteren Betrieb garantiert.

Weiters setzt Google bei der Unterbringung der Rechner in den Datenzentren seit 2005 auf gewöhnliche Versandcontainer. Jeder der Container berherbergt 1.160 Server, deren Verbrauch bei maximal 250 Kilowatt liegt.

Manhatten Project

Das Design befindet sich bereits in der sechsten Generation, nichts davon wurde über die vergangenen vier Jahre an die Öffentlichkeit getragen. "Es war unser eigenes Manhattan Project", so Jai gegenüber Journalisten.

Googles fokus lag und liegt klar auf der Energieeffizienz. Die Entwicklungen, die man zur Erreichung dieses Ziels benötigt, ist man nun gewillt zu teilen - weil jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sagt Vice President of Operations Urs Hoelzle.

In Zeiten der Wirtschaftskrise erhöht sich der Druck auf Unternehmsbudgets. Stromkosten werden zum Thema und so auch Umweltaspekte. "Es hätte nicht viel dabei herausgeschaut, hätten wir versucht zu Menschen zu predigen, die kein Interesse zeigen", meint Hoelzle. Nun habe sich das Blatt aber gewendet, weshalb man seine Pläne offenlegt, um den "Effizienz-Evangilismus" unter die Leute zu tragen.

Neue Standards

Googles Überlegungen und Strategien umfassen auch die Energieverteilung, Kühlung und die Sicherstellung, dass sich in den komplexen Geblden des modernen Datenzentrums heiße und kalte Luft nicht vermischen. Chris Malone, der an der Entwicklung der Datenzentren und der Effizienzmessungen beteiligt ist, betont, Google habe ein Level an Effizienz erreicht, von dem die Environmental Protection Agency (Umweltschutzagentur) hofft, dass es bei der Nutzung fortgeschrittener Technologien bis 2011 erreicht wird.

"Wir haben das jetzt schon geschafft, durch die Anwendung von bewährten Methoden und einigen Innovationen - nichts, was dem Rest des Marktes nicht auch zugänglich ist", so Malone. (zw)

(Anm.: Google Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck bestätigte gegenüber derStandard.at, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handelt.)

Detailinformationen und Bilder

Cnet: Google uncloaks once-secret server

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 77
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julianpeter
00
23.7.2009, 14:16

Der Server ist ziemlich sicher echt, in einem früheren Artikel "Inside A Google Data Center" (siehe Youtube) sieht man wie einer der Server von einem Techniker ausgetauscht wird. Das Ding dort sieht genau so aus.

Better Living Through Chemistry (+_°)
00

SATA-Serverplatten und 12V-Akkus... *fg*

verleih nix
02
Manhattan Project

sehr geschmackvoll gewählt, diese bezeichnung!

harald83
10
wip

world information projekt. world trade center steht nimma. aus geschichte gelernt?

travolta
01
manhattan transfer

wär ja dann doch zu musikalisch

Der Unbekannte
30
HUHAHEHEHEHEH

Selte so gelacht. Die Diskussion ist super. 1 April.
nat. verwendet Google Blade Technologie, NAS und HPC für das Indexing. Aber trotzdem lustig.

Mucius Valerius Scapula
01

LOL. Sprung ins Fettnäpfchen vom 10er-Turm :D

CrazyBird
00
...

"(Anm.: Google Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck bestätigte gegenüber derStandard.at, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handelt.)"

und das Google "herkömmliche" Rechner verwendet, ist seit Langem bekannt.

yada yada yada
00

dann hätten sie vielleicht besser das video gezeigt und nicht das komische da oben
http://www.youtube.com/user/Data... nterVideos

Helmut-S
00
Die beiden Festplatten...

...sind aneinandergesteckt, ich sehe aber nicht wo die entsprechenden SATA Kabel am Mainboard ankommen.

Also ich fürchte es ist doch ein Aprilscherz.

Phritz Phantom
03
liebster Standard

- Manhatten
- Evangilismus

tuts Euch doch wieder bissl mehr bemühen, ja?

Heiliger Stuhlgang
00
30.9.2010, 08:30
wenn schon denn schon

Es heißt "tut" nicht "tuts"... ;-)

Leech
01
boah

da das video vom 1. april ist und der rechner einfach schon so extrem nach aprilscherz aussieht, könnte man meinen das es auch einer ist.

Hätte Google nicht schon vor Jahren bestätigt das Sie großteils Desktop komponenten nehmen würden, würd ich das video als fake abtun ^^
Aber so ist es nciht weiters verwunderns wert das da normale Festplatten dranhängen anstatt den überteuren SCSI platten. Wozu auch...
normale Platten halten einen dauerbetrieb von 3-4 Jahren locker aus und dann werden die ohnehingetauscht. Bei der cluster struktur (sowohl perfomance als auch backup) is das vollkommen egal.

Mika Eskimo
 
21

So wurde verraten, dass jeder einzelne Server über seinen eigenen 12-Volt-Akku verfügt, der im Falle eines Stromausfalls den weiteren Betrieb garantiert.

Boah, das sind Genies!

Das man so was auch Ups nennt und jeder 0815 Bürorechner an so was hängt, sind ja nur lästige Details.

Herr Prof. Wichtig
07
schon mal sinnerfassendes lesen probiert?

an einer ups hängen in jedem data center und jedem 0815 büro MEHRERE rechner und die ups liefert auch z.b. 220 V und nicht 12 V.

das jeder server seine eigene 12 V batterie hat, und dass das eine höhere effizienz als eine zentrale ups einheit bringt, DAS ist die nachricht...

Mika Eskimo
 
00

Aber in jeder Ups sind 12V Batterien drinnen.
Ob die jetzt transformiert werden oder nicht steht nicht in diesem Artikel.

Barney_Stinson
10
der vorposter hat 5 zeilen geschrieben

und nicht einmal die lesen sie sinnerfassend?

Mika Eskimo
 
00

Normalerweise ignoriere ich solche Kommentare,aber
so viel Dummheit ist unerträglich Mr. sinnerfassung. Mal vor der eigenen Tür kehren.

Wenn ein Rechner nur an einer Ups hängt im Falle eines Stromausfalls, DANN WIRD ER VON EINER 12V BATTERIE ANGETRIEBEN.Ob diese hinauftransformiert wird oder nicht steht nicht in dem Artikel.

Der lustige aus dem zweiten Stock
 
00
Hardware

Wie sehe eine sehr Hochwertige Hardware verwenden die da von Gigabyte und Festplatten Hitachi/IBM.

yada yada yada
00
irgendwie peinlich der artikel oder?

oder will man sich der kronenzeitung anpassen

uncle sam3
10
vielleicht

gibt's wirklich ein paar idioten die diese unsinn glauben...

NoComment
00

cool ist aber, dass diese "idioten" wie sie sie nennen recht haben, was wiederum ein interessantes licht auf ihr niveau, sowohl technisch als auch sozial, wirft.

uncle sam3
10
lol!

dummkopf

NoComment
00

ach ja, da stellt sich die frage wer da der dummkopf ist:
http://derstandard.at/?url=/?id... 7229248858
schön das video anschauen, ist ein bisschen viel aufwand für einen aprilscherz, oder?

NoComment
00

können sie jetzt wohl nur sich selbst gemeint haben, oder meinen sie noch immer dass das ein aprilscherz ist?

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Posting 1 bis 25 von 77
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