Ein Google-Mitarbeiter führt duch einen Server-Container. Quelle: Cnet
IT-Gigant gibt erstmals Einblicke in Architektur seiner Server und Datenzentren - Energieeffizienz im Fokus
Der führende Suchmaschinenbetreiber ist bekannt dafür eigene Wege zu gehen, neue Technologien voranzutreiben und moderne Geschäftsmodelle darum herum aufzubauen. Der Motor dieses nicht unumstrittenen gigantischen Datenzentrums, das Informationen aus aller Welt sammelt und sie Menschen weltweit über des WWW zur Verfügung stellt, galt Jahre lang als eines der bestgehüteten Geheimnisse der IT-Branche.
Während die meisten Unternehmen konventionelle Server von großen Herstellern wie Dell, Hewlett-Packard, IBM oder Sun Microsystems einsetzen, erstellt Google seine als besonders effizient geltenden Rechenfarmen im Eigenbau. Wie das Nachrichtenportal Cnet berichtet, wurde das Geheimnis nach Jahren des Stillschweigens nun am Mittwoch vor den hungrigen Augen ausgewählter Fachleute enthüllt.
Mastermind
Der Designer hinter den hunderttausenden Servern ist Ben Jai. Er ist unter anderem verantwortlich für die ungewöhnliche Ausrichtung und Ausstattung der Hochleistungsrechner. So wurde verraten, dass jeder einzelne Server über seinen eigenen 12-Volt-Akku verfügt, der im Falle eines Stromausfalls den weiteren Betrieb garantiert.
Weiters setzt Google bei der Unterbringung der Rechner in den Datenzentren seit 2005 auf gewöhnliche Versandcontainer. Jeder der Container berherbergt 1.160 Server, deren Verbrauch bei maximal 250 Kilowatt liegt.
Manhatten Project
Das Design befindet sich bereits in der sechsten Generation, nichts davon wurde über die vergangenen vier Jahre an die Öffentlichkeit getragen. "Es war unser eigenes Manhattan Project", so Jai gegenüber Journalisten.
Googles fokus lag und liegt klar auf der Energieeffizienz. Die Entwicklungen, die man zur Erreichung dieses Ziels benötigt, ist man nun gewillt zu teilen - weil jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sagt Vice President of Operations Urs Hoelzle.
In Zeiten der Wirtschaftskrise erhöht sich der Druck auf Unternehmsbudgets. Stromkosten werden zum Thema und so auch Umweltaspekte. "Es hätte nicht viel dabei herausgeschaut, hätten wir versucht zu Menschen zu predigen, die kein Interesse zeigen", meint Hoelzle. Nun habe sich das Blatt aber gewendet, weshalb man seine Pläne offenlegt, um den "Effizienz-Evangilismus" unter die Leute zu tragen.
Neue Standards
Googles Überlegungen und Strategien umfassen auch die Energieverteilung, Kühlung und die Sicherstellung, dass sich in den komplexen Geblden des modernen Datenzentrums heiße und kalte Luft nicht vermischen. Chris Malone, der an der Entwicklung der Datenzentren und der Effizienzmessungen beteiligt ist, betont, Google habe ein Level an Effizienz erreicht, von dem die Environmental Protection Agency (Umweltschutzagentur) hofft, dass es bei der Nutzung fortgeschrittener Technologien bis 2011 erreicht wird.
"Wir haben das jetzt schon geschafft, durch die Anwendung von bewährten Methoden und einigen Innovationen - nichts, was dem Rest des Marktes nicht auch zugänglich ist", so Malone. (zw)
(Anm.: Google Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck bestätigte gegenüber derStandard.at, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handelt.)
Der Server ist ziemlich sicher echt, in einem früheren Artikel "Inside A Google Data Center" (siehe Youtube) sieht man wie einer der Server von einem Techniker ausgetauscht wird. Das Ding dort sieht genau so aus.
da das video vom 1. april ist und der rechner einfach schon so extrem nach aprilscherz aussieht, könnte man meinen das es auch einer ist.
Hätte Google nicht schon vor Jahren bestätigt das Sie großteils Desktop komponenten nehmen würden, würd ich das video als fake abtun ^^
Aber so ist es nciht weiters verwunderns wert das da normale Festplatten dranhängen anstatt den überteuren SCSI platten. Wozu auch...
normale Platten halten einen dauerbetrieb von 3-4 Jahren locker aus und dann werden die ohnehingetauscht. Bei der cluster struktur (sowohl perfomance als auch backup) is das vollkommen egal.
So wurde verraten, dass jeder einzelne Server über seinen eigenen 12-Volt-Akku verfügt, der im Falle eines Stromausfalls den weiteren Betrieb garantiert.
Boah, das sind Genies!
Das man so was auch Ups nennt und jeder 0815 Bürorechner an so was hängt, sind ja nur lästige Details.
Normalerweise ignoriere ich solche Kommentare,aber
so viel Dummheit ist unerträglich Mr. sinnerfassung. Mal vor der eigenen Tür kehren.
Wenn ein Rechner nur an einer Ups hängt im Falle eines Stromausfalls, DANN WIRD ER VON EINER 12V BATTERIE ANGETRIEBEN.Ob diese hinauftransformiert wird oder nicht steht nicht in dem Artikel.
cool ist aber, dass diese "idioten" wie sie sie nennen recht haben, was wiederum ein interessantes licht auf ihr niveau, sowohl technisch als auch sozial, wirft.
ach ja, da stellt sich die frage wer da der dummkopf ist:
http://derstandard.at/?url=/?id... 7229248858 schön das video anschauen, ist ein bisschen viel aufwand für einen aprilscherz, oder?
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