Immorent 2008 mit ein Viertel weniger Gewinn

31. März 2009, 14:01
posten

Jahresüberschuss vor Steuern sank von 80,4 auf 60,3 Millionen Euro

Wien - Die Immorent AG, die Leasing- und Immobiliengesellschaft der Erste Bank-Gruppe, hat 2008 vor Steuern deutlich weniger verdient als 2007. Bereinigt um Sondereffekte, wie den Erlös aus Aktienverkäufen von 127 Mio. Euro, sank der Jahresüberschuss um rund ein Viertel auf 60,3 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Für 2009 geht Vorstandsvorsitzender Peter Tichatschek davon aus, dass Leasing weiter nachgefragt werde, aber wie schon 2008 die Risikokosten - also die Vorsorgen für Leasingratenausfälle - steigen, was die Immorent mit entsprechender Vorsorge im Budget berücksichtige.

Im Leasinggeschäft wurden neue Verträge mit einem Volumen von 2,6 Mrd. Euro abgeschlossen, ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber 2007. Ähnlich wie schon in der Vergangenheit machte das Neugeschäft in Zentral- und Osteuropa bereits 1,1 Mrd. Euro aus. Die Zuwächse in den dortigen Märkten hätten das leicht rückläufige Geschäft in Österreich mehr als ausgeglichen, so die Immorent in der Presseinformation.

Insgesamt stieg der Leasingbestand der Immorent im Vorjahr auf 7,4 Mrd. Euro, 4,1 Mrd. Euro davon in Österreich, der Rest in den 12 zentral- süd- und osteuropäischen Ländern, in denen die Gesellschaft tätig ist.

Das Volumen an Projekten - von Einkaufszentren, über Bürogebäude, Wohnbauten bis zu Gewerbeparks - die 2008 entwickelt wurden, stieg von zuvor 1,7 auf 1,9 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt 800 Mitarbeiter. (APA)

Share if you care.