Weniger Verdächtige ausgeforscht

31. März 2009, 13:55
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Auch die Zahl der aufgegriffenen illegalen Grenzgänger ging zurück - mit Grafik

Das Bundeskriminalamt (BK) hat am Dienstag den Schlepperbericht 2008 präsentiert: Demnach wurden im Vorjahr 371 Verdächtige ausgeforscht und angezeigt - deutlich weniger als noch 2007 (682). Rückläufig ist auch die Zahl der aufgegriffenen illegalen Grenzgänger, die mit Schlepperhilfe nach Österreich gelangten. 2007 waren es noch 9.987 Personen, 2008 lediglich 8.734.

Die meisten Grenzübertritte erfolgten aus Italien (etwa 44 Prozent), gefolgt von Ungarn (18 Prozent) und der Slowakei (neun Prozent. 48 der ausgeforschten Schlepper kamen aus Serbien, 41 aus Österreich und 20 aus Deutschland. 87 Prozent davon waren Männer. Von den geschleppten Personen waren 1.664 Angehörige der Russischen Föderation, 881 stammten aus Afghanistan und 730 aus Serbien.

Der Anstieg bei den rechtswidrig aufhältigen Personen (2007: 4.416; 2008: 5.914) erklärt sich laut BK einerseits durch Steigerungen bei Aufgriffen von legal eingereisten Personen, die ihre Aufenthaltsdauer überschritten hatten und andererseits durch die Zunahme von Mehrfachaufgriffen illegal aufhältiger Personen. Weiters kam es zu Steigerungen bei Aufgriffen von illegal eingereisten Personen, die Österreich als Transitland nutzten. (APA)

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