Parallels: Native 3D-Grafik in der Virtualisierung

31. März 2009, 12:36
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"Workstation Extreme" nutzt neue Technologien von Intel und Nvidia - Zweite Grafikkarte kann exklusiv an virtuelle Maschine vergeben werden

In den letzten Jahren versuchen sich die unterschiedlichen im Virtualisierungsbereich tätigen Unternehmen zunehmend an der Unterstützung von 3D-Grafiken in der virtuellen Umgebung. Mit einem Betrieb auf einem physischen Rechner lässt sich das Ganze aber noch bei keiner der angebotenen Lösungen vergleichen, weder in Hinblick auf die gebotene Geschwindigkeit noch auf die unterstützten Funktionen.

Extreme

Mit einem neuen Angebot verspricht nun allerdings Parallels erstmals vollständigen 3D-Support: Die "Workstation Extreme" erlaubt die Zuweisung einer zweiten Grafikkarte exklusiv für eine virtuelle Maschine, auf diese Weise soll native 3D-Grafik uneingeschränkt und mit voller Geschwindigkeit zur Verfügung stehen.

Basis

Um dies zu ermöglichen setzt man auf Intels Virtualisierungstechnik VT-d (Virtualization Technology for Directed I/O), die bei der neuen Xeon 5500-Reihe zum Einsatz kommt, und Nvidias SLI Multi-OS, enthalten bei den Grafikkarten Quadro FX 3800, Quadro FX 4800 und Quadro FX 5800.

Plattform

Entsprechend eingeschränkt ist derzeit auch noch die Zahl der unterstützten System, offiziell zertifiziert hat man momentan nur die Z800-Workstation von HP. Die Software ist vorerst auch nur in Verbindung mit dem HP-System erhältlich, für eine Einzelplatzlizenz veranschlagt man 399 US-Dollar, europäische Preise nennt man noch nicht. (apo)

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