Last.FM rudert nach Protesten zurück - vorerst

31. März 2009, 09:32
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Radiostreams werden noch nicht mit Ende März abgedreht - Plan aber nicht gänzlich verworfen - Zuvor noch Anpassungen

Als Last.FM vergangene Woche angekündigt hat, dass der Zugriff auf die eigenen Radiostreams mit Ende März - außerhalb der USA, Großbritannien und Deutschlands - kostenpflichtig wird, hat dies zu einem Aufschrei in der eigenen Community geführt. Kritik, die man sich offenbar zu Herzen genommen hat: Wie Last.FM in einem neuen Blog-Eintrag verkündet, wurde das Abdrehen der freien Radiostation nun fürs Erste auf Eis gelegt.

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Dies bedeutet allerdings nicht, dass man die ursprünglichen Pläne gänzlich aufgeben will, weiterhin gilt, dass man in Ländern, in denen die Werbeeinahmen die Kosten nicht decken, den Zugriff auf zahlende AbonentInnen beschränken will. Bevor es soweit ist, will man nun aber noch die eine oder andere Verbesserung am eigenen Service durchführen, die den Umstieg erleichtern sollen.

Bezahlen

Allen voran gehört dazu ein neues API für das eigene Service, mit dem auch Drittanwendungen sicherstellen können, dass AbonentInnen weiterhin Zugriff auf die Radio-Streams haben. Außerdem will man zusätzliche Bezahloptionen prüfen, nicht überall habe sich Paypal als brauchbare Lösung herausgestellt. Auch Geschenkgutscheine und die Bezahlung per SMS will man ermöglichen.

Umstieg

Sobald diese Schritte abgeschlossen sind, will man die nun verschobene Maßnahme aber tatsächlich nachholen, einen konkreten Zeitrahmen dafür nennt man allerdings noch nicht. (apo)

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