Amnesty kritisiert Polizei

30. März 2009, 16:45
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Übermäßige Gewalt bei Unruhen angewendet - Willkürliche Festnahmen

Athen - Amnesty International hat das Vorgehen der griechischen Polizei während der Unruhen im vergangenen Dezember kritisiert. Die Menschenrechtsorganisation beschuldigte die Sicherheitskräfte in einem am Montag veröffentlichten Bericht, übermäßige Gewalt angewendet und Personen willkürlich festgenommen zuhaben. Amnesty rief die Behörden auf, die Polizeipraktiken eingehend zu untersuchen.

Griechenland war im Dezember Schauplatz der schwersten Unruhen seit Jahrzehnten, nachdem ein Jugendlicher von einem Polizisten erschossen worden war. Die Straßenschlachten dauerten mehr als zwei Wochen an, mehrere Dutzend Menschen wurden verletzt. (APA/AP)

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