Immofinanz: Analysten sehen deutlichen Ergebniseinbruch

30. März 2009, 14:26
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Wien - Die Analysten der UniCredit prognostizieren für die am Dienstag anstehenden Ergebnisse zu den ersten drei Quartalen 2008/09 des heimischen Immobilienentwicklers Immofinanz einen dramatischen Ergebniseinbruch.

Während der Umsatz in den ersten drei Quartalen (31. Jänner 2009) gegenüber der Vorjahresperiode noch auf 560 Mio. Euro zulegen sollte, wird beim Ergebnis ein deutliches Minus gesehen. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird ein Verlust von 1,7 Mrd. Euro prognostiziert, das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) wird mit minus 3,2 Mrd. Euro erwartet.

Den Experten zufolge wird das Immofinanz-Ergebnis von den selben Faktoren wie jenes der Immoeast belastet: Abwertungen des Immobilienportfolios und Abschreibungen bei Entwicklungsprojekten und Beteiligungen. Mit der Vorlage der Ergebnisse zu den vergangen drei Quartalen sollte somit der Großteil der Abwertungen publik sein, dennoch rechnen die UniCredit-Spezialisten in Zukunft noch mit weiteren Abwertungen in Deutschland. (APA)

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