eBay und Behörden wollen Produktfälschern das Handwerk legen

30. März 2009, 14:01
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    grafik: archiv

Internet-Auktionshaus fordert europaweite Zusammenarbeit - Plattform schloss vergangenes Jahr 30.000 Verkäufer aus

Das Internetauktionshaus eBay will Fälschern den Kampf ansagen und hat am Montag die Europäische Union (EU), Markenrechteinhaber, Strafverfolgungsbehörden und Verbraucher zum gemeinsamen Vorgehen gegen Produktpiraterie aufgerufen. 2008 habe eBay die Behörden bei 71.332 Ermittlungen aller Art, darunter auch betreffend Fälschungen, unterstützt. Außerdem seien weltweit 30.000 Verkäufer von dem Online-Marktplatz ausgeschlossen worden, weil sie möglicherweise gefälschte Artikel angeboten haben, teilte der Konzern am Montag mit.

Vertrieb

Die meisten nachgemachten Artikel würden zwar offline über mobile Händler und Märkte sowie Einzelhandelsgeschäfte vertrieben, doch das Internet könne die Sichtbarkeit von Fälschungen erhöhen, zeige eine neue eBay-Studie. Deswegen sei eine europaweite Zusammenarbeit wichtig. Auch wenn sich das Auktionshaus mit voller Kraft gegen Fälscher im Netz einsetze, hätten nur die Rechteinhaber und die Strafverfolgungsbehörden das notwendige Wissen, die Ressourcen und rechtliche Mittel, "um das Problem an der Wurzel anzupacken, noch bevor die Artikel überhaupt in den Vertrieb gelangen", so eBay-Boss John Donahoe.

Angebot

2008 seien via eBay 2,7 Mrd. Artikel feilgeboten worden. Weniger als zwei von 1.000 Angeboten seien aus dem Netz genommen worden, weil es sich um möglicherweise gefälschte Produkte gehandelt habe. eBay arbeite über sein "Verifizierte Rechteinhaber Programm" (VeRI) mit mehr als 31.000 Markenrechteinhabern zusammen, um Fälschungen aufzuspüren und vom Marktplatz zu verbannen. Der Konzern entferne eigenständig ebenso viele Angebote wie von allen Rechteinhabern zusammen gemeldet werden. Das eBay-Team "Global Law Enforcement Operations" (GLEO) sei in Kontakt mit Behörden und habe selbst "Ermittler" und Sicherheitsexperten im Einsatz. 2008 habe das GLEO-Team 505 Fälle von sich aus an die Behörden weitergegeben.

Vertretung

eBay wurde 1995 in den USA gegegründet und ist seit 2001 in Österreich (eBay.at) vertreten. Hierzulande hat die Plattform mehr als 1,5 Mio. registrierte Mitglieder, hieß es heute auf APA-Anfrage. Der Konzern hatte zum Jahresende 2008 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Überschuss fiel im Schlussquartal um fast ein Drittel auf 367 Mio. Dollar (276 Mio. Euro), der Umsatz ging um sieben Prozent auf 2,04 Mrd. Dollar zurück. Im Oktober hatte das Unternehmen bekanntgegeben, weltweit rund zehn Prozent der Stellen streichen zu wollen. Dem Sparprogramm fiel auch die Österreich-Niederlassung mit 12 Marketing-Mitarbeitern zum Opfer. Der österreichische Markt wird nun von Zürich aus betreut, hieß es heute. (APA)

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eBay

haudi
21
30.3.2009, 14:17
Frage an die Auskenner!

offtopic, aber ebay:

ein Artikel steht mit Null geboten auf 1 Euro, ich biete 2,5 Euro und bin Höchstbieter.

4 Tage vor Schluss überbiet mich 1 Bieter. Artikel steht auf 2,5 Euro

Wie immer steige ich 10 Min. vor Schluss ein, und fange 5 Minuten vor Schluss an hochzubieten.

Ergebnis: Dieser eine einzelne Bieter hat von 1 auf 55 Euro mitgesteigert.

Fällt mir in den letzten 3 Jahren vermehrt auf - Auktionsmanipulation von Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen.
Witzigerweise bekommt man dann als Unterlegener bieter oft im Nachhinein eine Anfrage, ob man das Teil nicht doch haben möchte.

ebay wird durch sowas sterben.

johann potakowskyj
 
00
damit muss man sich abfinden.

und abschätzen, ob man das teil trotzdem günstig erwirbt. ich kann aber sagen, dass man auch ohne freunde, die mitsteigern, auch gut bei ebay verkaufen kann. man sollte da mindestens 100 gute bewertungen haben, und darf sich auch nicht darüber erregen, dass man irgendwas viel zu billig verkauft. was anderes geht stattdessen weit über dem eigenen schätzwert weg.

was mich aufregt, sind händler, die professionell und plump mitsteigern. wenn da ein artikel um 6h früh des auflaufdatums der artikel stehts auf € 66,00 steht ...

in ihrem fall glaube ich nicht einmal, dass freunde mitgesteigert haben. denn für gewöhnlich treibt man da den preis schon voerher hoch und hofft, dass das am schluss nochmals überboten wird.

leo lander
01
30.3.2009, 17:32
burgendländer ?

oder natürlich veranlagt?

Schwammerl
 
01
30.3.2009, 15:12

Du kannst ja automatisch bis zu einem gestimmten Betrag mitsteigern lassen...

haudi
20
30.3.2009, 19:48
das ist

das maximalgebot.

wer drüber will bietet immer mehr.

Leech
00
31.3.2009, 11:11

das schon, aber stimmt schon das preistreiben von freunden und verwandten läuft im großen stil.

-e!-
00
10.7.2009, 18:59

Ich hab bei den wenigen Artikeln die ich auf ebay versteigert habe ohne Preistreiben durch Freunde und Bekannte immer gute Preise erzielt - und meist wurde in den letzten Minuten der Preis in die Höhe getrieben.

Man muss ja nicht weiterbieten, wenn der Preis zu hoch erscheint...

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