110-Millionen-Euro-Kredit für Asamer-Projekt

30. März 2009, 12:13
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Der Baustofferzeuger beteiligte sich an drei Zementwerken

Linz - Der Baustofferzeuger Asamer mit Hauptsitz in Ohlsdorf (Bezirk Gmunden) hat sich mit einem Kredit über 110 Mio. Euro an drei Zementwerken in Libyen beteiligt. Am betreffenden Joint Venture hält das Unternehmen 56 Prozent, der Rest blieb im Eigentum eines libyschen Staatsfonds. Finanzierende Banken sind die Raiffeisen Zentral Bank Österreich, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Sparkasse Oberösterreich und die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Das wurde am Montag in einer Presseaussendung bekanntgegeben.

Das Joint Venture hält 90 Prozent an den Zementwerken, die restlichen 10 Prozent werden von den Mitarbeitern gehalten. Neben der Modernisierung der Anlagen liegt ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Filteranlagen und der Staubreduktion.

Der libysche Staatsfonds ESDF war mit dem Ziel gegründet worden, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes zu fördern. Das solle vor allem durch Direktinvestitionen in lokale Unternehmen erfolgen, so die RZB. Asamer habe zugesichert, die Anzahl der Mitarbeiter konstant zu halten, und leiste zudem einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Standards der Region.(APA)

 

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