Strache fordert Müttergehalt für Österreicherinnen

30. März 2009, 12:05
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Man könne Frauen nicht in die Armutsfalle treiben, weil sie Kinder hätten, so der FP-Bundesobmann

Wien - Die Einführung eines Müttergehalts für österreichische Staatsbürgerinnen hat FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in einer Aussendung am Samstag gefordert. Dies sei eine "wichtige zusätzliche Sozialleistung zur Stärkung der österreichischen Familien": Es gebe bereits über 400.000 Pensionistinnen, die nur zwischen 250 und 400 Euro Mindestpension bekommen würden, weil sie ihre Kinder als Hausfrauen großgezogen hätten, so Strache, der in diesem Zusammenhang von "Schand- und Bettelpensionen" als klaren Beleg für die Dringlichkeit einer Mütterpension sprach.

Damit verbunden wäre auch die Pensionsversicherung und volle Anrechung auf die Pensionszeiten, erklärte Strache. Die Vernachlässigung der Familien müsse endlich der Vergangenheit angehören, führte er weiter aus. Die österreichischen Mütter würden Großartiges leisten, und dies müsse endlich berücksichtigt werden. Man könne Frauen nicht in die Armutsfalle treiben, weil sie Kinder hätten, so Strache abschließend. (red)

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