Momentan herrscht eine Stimmung, als ob wir alle schon demnächst nur mehr elektrisch fahren würden. Die Berichterstattung vom kurz bevorstehenden Durchbruch des Elektroautos schießt derzeit regelrecht über. Zur Beruhigung: So ein Hype entsteht ungefähr alle zehn Jahre und ist jedes Mal wieder entschlummert.
Und heute? Wir haben verschärfte Rahmenbedingungen, der Druck zu einem umweltschonenderen Verkehr war noch nie so hoch. Der Autoindustrie ist es noch nie so schlecht gegangen. Sie wird sich in vielen Punkten neu orientieren müssen. Unter diesen Bedingungen kriegt auch das Elektroauto eine neue Chance.
Allerdings muss sich mehr ändern als nur eine größere Reichweite, nämlich der ganze Verkehr. Der Autoverkehr hat sich nämlich gewissermaßen eigendynamisch entwickelt, streng nach den Möglichkeiten, die der Verbrennungsmotor bot. Damit haben wir Verkehrsstrukturen, die die Einführung von Elektrofahrzeugen alles andere als begünstigen.
Viele sehen Elektroautos wegen der geringen Reichweite als typisches Stadtfahrzeug. Das ist aber genau der verkehrte Ansatz. Da braucht man nämlich überhaupt kein Auto.
Die wahren Verkehrsprobleme beginnen dort, wo der öffentliche Verkehr zu dünn wird, in der Fläche des weiten Landes. Von Wien nach Windischgarsten fährt man mit dem Zug genau so lang wie mit dem Auto. Das Problem beginnt erst dort: Wie schaffe ich die letzten fünf Kilometer bis Rossleithen? Im Grunde ginge das mit einem besseren Golf-Wagerl. Das heißt, so lange wir systematisch in alten Benzinbruder-Mustern denken, hat das Elektroauto keine Chance, es sei denn, man möchte sich kokett eines als Viertauto in die Garage stellen. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/27.3.2009)
Der CO2-Ausstoß der Autos ist ein großes Thema in der Klimadiskussion. So große Anstrengungen wie heute hat die Autoindustrie in dieser Richtung noch nie unternommen
Volvo macht die derzeitigen Entwicklungserfolge in immer sparsameren konventionellen Serienfahrzeugen verfügbar
Der größte Energieverlust bei Verbrennung im Ottomotor passiert über die Abgase. Diese Energie zu nutzen erscheint verlockend
Nach Citroën "erfindet" sich jetzt auch Peugeot sozusagen neu: Dem aufgefrischten Firmenlogo und Schriftzug folgt eine komplett neue Designausrichtung
Hybridantrieb kristallisiert sich als Möglichkeit heraus, schwere Luxuswagen umwelttechnisch aus dem Schussfeuer der Kritik zu nehmen
Kleine Autos sind die beste Form der Abgasreduktion - Oxford-Bericht fordert Umdenken der Konsumenten
Über Hybridautos wird sehr viel geredet und geschrieben. Verkauft werden allerdings nicht ganz so viele
Zu Jahreswechsel, wenn es darum geht, das Autobahn-Mautpickerl für das nächste Jahr zu besorgen, wird gerne über Maut im Allgemeinen diskutiert
Das Jahr 2009 wird nicht nur als Krisenjahr in die Geschichte eingehen, sondern auch als Jahr der größten Verbrauchsrückgänge
Früher waren viele Entwicklungen im Automobilbau von der Begeisterung der Ingenieure getrieben, das betraf auch sparsame und umweltfreundliche Autos
Mobilität heißt für Autohersteller Automobilität. BMW setzt große Hoffnungen in das Elektroauto — damit das Auto auch künftig attraktiv bleibt
Die Klimadiskussion allein hätte wahrscheinlich wenig bewirkt. Aber der Höhenflug der Kraftstoffpreise fuhr den Leuten ordentlich unters Hemd
Nach dem 7er-BMW erscheint nun auch der neue Audi A8 mit einer neuen Daten-Kommunikationsarchitektur namens Flexray
Strengere Abgasgrenzwerte lösten Fortschritte im Motorenbau der jüngeren Automobilgeschichte aus. Trotzdem sind nicht alle Probleme gelöst
Warum es in der EU für Diesel- und Benzinmotoren unterschiedliche Abgaslimits gibt, liegt im Wesentlichen an der technischen Machbarkeit
BMW Active Hybrid X6: Die technische Lösung ist äußerst kompliziert
Diskutierte man vor einigen Jahren mit Entwicklungstechnikern der deutschen Autoindustrie, kam beim Stichwort "Hybridantrieb" keine Freude auf
Ein kräftiges Lebenszeichen zum Thema Wasserstoffantrieb kommt aus Graz: Ein Mercedes, der wahlweise mit Benzin, Erdgas oder Wasserstoff fährt
Über die Chancen von Wasserstoff im Auto sprach der Geschäftsführer des Hydrogen Center Austria in Graz, Manfred Klell (53), mit Rudolf Skarics
Eine vollflexible Ventilsteuerung macht die Drosselklappe überflüssig. Weniger Widerstand im Ansaugtrakt verspricht erhebliche Kraftstoffeinsparung
Je mehr man sich mit Wasserstoff beschäftigt, desto größer scheinen die Probleme damit zu werden
Vergleicht man den Normverbrauch von Fahrzeugen gegenüber dem von vor einem Jahr oder früher, ist dieser bei vielen Automodellen erheblich gesunken
Die Welt hat einen neuen CO2-Chef: VW Polo Blue Motion (87 g CO2 / km) schlägt Smart CDI (88 g/km) schlägt Toyota Prius (89 g/km)
Abgesehen von der technischen Leistung haben vor allem auch umfangreiche flankierende Maßnahmen zum Zwecke der Bewusstseinsbildung gegriffen
Japanische Autos sind am umweltfreundlichsten, behauptet der Verkehrsclub Österreich in seiner Auto-Umweltliste, basierend auf VCD-Untersuchungen
Dass auch Suzuki über die Zukunft des Automobils grübelt, zeigt das SX4 Fuel Cell Vehicle
Winterreifen weisen prinzipiell einen etwa ähnlichen Rollwiderstand wie Sommerreifen auf
Eines hat der Elektroauto-Hype bewirkt: Die Front der Maschinenbauer gegen automobile Fortschritte bröckelt wie vor zwanzig Jahren die Berliner Mauer
Magnesium ist bei ähnlichen Eigenschaften um gut ein Drittel leichter als Aluminium. Warum also wird es nicht häufiger im Automobilbau eingesetzt
Zwei Vorteile von Erdgas, nämlich sauberer und billiger zu sein, werden viel gepriesen, doch der Absatz an Erdgasautos steigt nicht gerade rasend
Ist Crossover gleich Kompromiss? Oder können die Vorzüge unterschiedlicher Karosserieversionen unter einen Hut gebracht werden
Elektromobilität ist der Hype der Autoindustrie. Ein Problem ist ungelöst: die Schwachstelle Akku. Jetzt weckt eine "Flow-Batterie" Hoffnungen
Vor 15 Jahren brachte Audi mit dem A8 das erste Großserienauto mit Vollaluminiumkarosserie auf den Markt
Die Veränderung der Rolle des Automobils in der Gesellschaft ist längst im Gang
Die Lithium-Ionen Batterie gibt es nicht wirklich, außer in Handy- und Laptop-Akkus und in einer Fahrradbatterie von Panasonic
Immer mehr Hersteller bringen Hybridmodell auf den Markt. Was nicht bedeutet, dass in nächster Zukunft überwiegend Hybridautos produziert werden
Früher war alles ganz einfach: Umso größer das Auto, desto höher der gesellschaftliche Status. Durch die Umweltdiskussion ist diese Logik ins Wanken geraten
Der Verkauf von Fahrrädern boomt, auch jener von Elektrofahrrädern
Obwohl das Elektroauto als Problemlöser in den Vordergrund geschoben wird, setzt die Autoindustrie auf den Verbrennungsmotor. Auch Daimler
Aufgrund seiner Kessellage leidet Graz am stärksten von allen österreichischen Großstädten unter Abgasen, ganz besonders unter jenen der Autos
Bedeutende Innovationen in der Technik haben immer wieder zu einem kräftigen Schub in der Wirtschaft geführt
Der Mond-Rover wurde in der Rekordzeit von 17 Monaten entwickelt und gebaut und besaß alles, was heute noch stark nach Zukunft klingt
Eine Aluminiumkarosserie kann eine gute Lösung sein, Fahrzeuggewicht und damit auch Verbrauch zu verringern
Schon in ein, zwei Jahren will man bei Chevrolet und Opel Elektroautos mit Range-Extender lancieren
Frauen fahren sicherer und sparsamer, besitzen kleinere Autos und gehen mit diesen auch vernünftiger um. Der Frauenanteil im Straßenverkehr steigt
Das Hineinladen von Strom in die Batterie im Schiebebetrieb ist die wichtigste Maßnahme zur Verbrauchsreduktion durch den Hybridantrieb
Elektroautos schön und gut - auch sie müssen sich unserer Zeit anpassen
Wenn ein Auto von der Männerwelt nicht ganz ernst genommen wird, bleibt immer noch die Zuordnung "Frauenauto" oder auch "Stadtauto"
Magna-Studie: Energieverbrauch bei der Herstellung von Leichtbaufahrzeugen und Elektroautos kann durch penibleres Recycling kompensiert werden
Die Energie- und Schadstoffbilanz eines Autos hängt von zwei Faktoren ab: der Art der Kraftwerke zur Energieerzeugung und der Recyclingquote
Die Präsentation des Lexus RX 450h könnte man als Anlass nehmen, sich generell über Autos zu beklagen, die viel zu groß und viel zu schwer sind
Ein umweltbewusster Umgang mit dem Automobil kann auch finanziell interessant sein
Das Kart-Rennen, das Alexander Wurz' kurze, aber einkommensmäßig nachhaltige Karriere als Formel-1-Fahrer begründen sollte, fand in Kecskemét statt
Die Abweichungen zwischen den Normverbrauchsangaben und den tatsächlichen, im wahren Leben erreichten Werten sind oft gewaltig
Früher war die Sache einfacher: Ein Auto bestand zu drei Viertel aus Stahl, der sich sehr leicht von den übrigen Materialien trennen ließ
Benzin- und Dieselmotor werden trotz aller Bemühungen um Alternativantriebe weiterhin das Rückgrat des motorisierten Individualverkehrs bilden
4152 Personenwagen haben derzeit in Österreich einen alternativen Antrieb, stellte der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) soeben in einer Studie fest
Durch sogenanntes Antriebs- und Energiemanagement ist es durchaus möglich, auch Oberklasselimousinen und Supersportwagen ganz signifikant unter 300 g/km zu drücken
Ein Konzept, das sich an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit bewegt. Die Frage auch bei dieser Antriebsart: Woher nimmt man die Energie?
Riesige Panoramaglasdächer sorgen für ordentlich Hitze in den Autos. Das schreit nach einer Klimaanlage - und die läuft dann auf Kosten der Umwelt
Bevor CO2 als Klimakiller die öffentliche Diskussion dominierte, gab es das Ozonloch. Es löste das die 1980er-Jahre beherrschende Waldsterben ab
Die gerne als Ökoprämie bezeichnete Kaufanregung überzeugt nicht jeden. Der VCÖ und Greenpeace haben Bedenken über die ökologischen Sinnhaftigkeit
"BlueMotion Technologies" - VW stopft alles, was mit Sparen zu tun hat, in diesen Begriff. Bei der Umsetzung ist wieder einmal die Politik gefragt
Die LED-Technik (licht-emittierende Dioden) kann durchaus dazu beitragen, den Gesamtenergieverbrauch eines Fahrzeugs spürbar zu senken
Die technischen Möglichkeiten, die Fahrbahn bedarfsgerecht auszuleuchten, ohne zu blenden, werden immer vielfältiger. Gleichzeitig besteht sogar ein hohes Potenzial zur Reduktion des Energieverbrauchs
Die Verschrottungsprämie würde die Umwelt nur retten, wenn sparsamere Autos gekauft würden. Bei den derzeitigen Spritpreisen unwahrscheinlich
Können die Ziele zur CO2-Reduktion angesichts der Krise aufrecht erhalten werden? Oder führt die derzeitige Lage gar zur Wende in der Autoindustrie?
Von Nickel-Metallhydrid-Batterien hat man sich verabschiedet und wendet sich Lithium-Ionen-Batterien zu, die noch am Anfang der Entwicklung stehen
Die elektrische Servolenkung verbraucht nur dann Energie, wenn auch tatsächlich gelenkt wird. Das spart Sprit und sorgt für mehr Sicherheit
Wer's im Auto am Morgen gern warm hat, heizt auch dem Klima, der Brieftasche und dem Motor ein
Die Umsätze der Autohersteller gehen immer mehr zurück. Also versucht man, wenigstens irgendwo noch positive Zahlen herauszuholen
Einige Worte zum Katalysator und seiner Zukunft
Finanzkrise erreicht nun auch Autohersteller - Weitermachen wie bisher, oder zukunftsorientiert entwickeln?
Einsparungspotential Reifen
Warum alte Autos nicht Schuld am gobalen Co2-Haushalt sind
So schlimm war es noch nie: Die Industrie steckt in der schwersten Krise, seit das Auto die Welt erobert hat
"Wachstum" und "Gewinnsteigerung" ≠ "Vernunftgesteuerte Forderungen"
Oder die Frage: Wann kommt der Ferrari mit Elektromotor?
Ein Blick auf die wahrscheinlichste Zukunft des Motorenbetriebs
Sauberer und billiger, aber wer weiß wie lange noch
Befragte zum Thema "alternative Antriebe"
Wie heute geprüft wird - oder sollte
Zur Lage der Entwicklung - inklusive Literaturempfehlung
Abgasreinigung + kontrollierte Verbrennung = geschmeidiger Lauf
Oder - wie wichtig ist die Größe?
Wo sind die Elektroautos geblieben?
Von Abgaswerten direkt zu Sustainable Value in der Automobilindustrie
Oder auch: Klimaanlagen gegen das Klima
Zur Umweltfreundlichkeit von Autos
Zur Psychologie des Sparens
Neuerdings weltweites Zündmittel
Dem Einen fehlts, den Anderen quälts - die Zukunft der Massenmotorisierung
Über das Paradoxon der neuen Technologien
Diesel - zwischen Genialität und Wahnsinn
Schon mal von "polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen" gehört?
Wie Getreide zu Semmeln, zu Ethanol, zu Treibstoff wird
Abgasreinigung - USA wieder einmal Vorreiter
Kein Ende der Klimadiskussion
Der Fall des Eisernen Vorhangs brachte den Ex-Ostblock-Staaten eine relativ saubere Autoflotte
Das CO2-Bonus-Malus-System ist vor allem kompliziert
Die Werksangaben sind ein Anhaltspunkt. Nicht mehr
Die Stahlstift-Reifen machen nur auf der Kurzstrecke Sinn
Ein Schneechaos zu vermeiden ist gar nicht so einfach
Massiver Energieverbrauch trifft schärfste Abgaslimits
Die CO2-Diskussion überdeckt phasenweise alle anderen umweltrelevanten Themen - Zum Beispiel die Stickoxide
Fahrer-Assistenzsysteme bringen viel, nur nicht die Freiheit
Das CO2-abhängige Bonus-Malus-System auf dem Prüfstand
Umweltgedanke und Verkehrssicherheit sollen kein Widerspruch sein
Sports Utility Vehicles erfreuen sich - noch - großer Beliebtheit
Die EU bastelt an einem neuen Umwelt-Kennzeichen
PS-Sucht oder Angsttrieb?
Ich glaube nicht, dass der Autor dieses Artikels schon einmal mit dem Zug von Linz nach Windischgarten unterwegs war.
Es ist erbärmlich: eine eingleisige, kurvige Strecke mit einer Geschwindigkeit, bei der man schon überlegt, einmal kurz zum Blumenpflücken auszusteigen ...
Daneben eine Hochleistungsautobahn. Und da soll die Bahn mithalten?
.... das Elektroauto hat eine Chancen weils der Industrie schlecht geht ? Wieso kaufen dzt so viele ein billiges und kleines Auto statt ein E- oder Hybridauto ? Weils kein Geld dafür haben ? Weil es sich nicht rentiert ? weil nicht nutzbar ? (Reichweite,Auftankmöglichkeit)
Man darf sich ruhig noch weiter vom "Benzinbruder-Denken" entfernen: Wenn man den ausgezeichneten Wirkungsgrad eines EVs betrachtet, dann ist der ÖV nicht mehr automatisch die beste Wahl - zumindest nicht was Umweltargumente betrifft.
Wenn plötzlich Individualverkehr effizienter ist als jede mittelmässig genutze Straßen-/S-/Bahnstrecke (und beide beziehen die Energie aus der selben Stromleitung) dann ist Individualverkehr auch im städtischen Bereich sinnvoll wie z.B. Nachts od. am Wochenende. Ich vermute für den Dieselbus wird man sich wenn die EVs kommen auch eine Verschrottungsprämie einfallen lassen müssen...
Die Botschaft ist: Die Verkehrsbetriebe werden einige Anstrengungen unternehmen müssen um Akzeptanz und Kundenfrequenz zu gewinnen. Weil das Umweltargument dann nicht mehr zieht. Das EV wird sich auf jeden Fall besser darstellen als jede schlecht ausgelastete Linie. Dann gibt es vielleicht gar keinen Zug mehr nach Windischgarsten...
ich waer ja fuer britisches understatement
http://www.lightningcarcompany.co.uk/performance.php
wer wirklich sparen will sollte meiner meinung nach woanders anfangen, als bei der fahrleistung. ein sparsamer wagen zahlt sich viel mehr aus. auch bei versicherungen lässt sich heutzutage unglaublich viel einsparen. ich habe gerade erst meine versicherung gewechselt und spare jetzt jeden monat fast die hälfte dessen,was ich vorher gezahlt habe. bin jetzt wohlgemerkt bei der namenhaften allianz (http://www.allianz24.at) versichert.
Ich denke mal, daß alle (Politik, Konsument und Produzent) erkennen müssen, daß es einen Weg zum Ziel und nicht nur das Ziel selbst geben muß.
D.h. man muß einfach mal mit Nischenprodukten anfangen. Z.B. ein E-Auto für den Pizzalieferanten mit geringem Radius. Oder Günstige Mietautos für die letzte Meile, wenn man zum Großteil mit den Öffis unterwegs ist. Weiters haben wir natürlich Vorstellungen, wie ein Auto aussehen soll. Wenn dann ein E-Auto aussieht wie ein umgelegtes Dixi-Klo auf 4 Rädern ist das wohl klar, daß sowas kein Mensch kauft. So ein Ding soll schon irgendwie cool sein. Und etwas sportliches soll es auch geben, z.B. ein Smart-Roadster, aber zur Abwechslung mit einem richtigen Motor (mind. 80kW E-Motor).
im ersten halbjahr 2008 wollt ich mir so eine egurke zulegen. 50km reichweite und täglich in der garage aufladen wären kein problem gewesen. kaum platz für gebäck auch noch verkraftbar (da für transporte ein ölesel zur verfügung).
nur: hat sich irgendwer von the journalisten (auch die zB von ö1) schon mal die mühe gemacht anbote zu suchen?
die ganzen listen mit den ach so tollen egurken beinhalten modelle die nicht mehr angeboten werden, in USA,Canada oder UK zugelassen sind oder 1sitzer im eigenbau.
daran scheiterts.
genauso lächerlich wie dieses sound-imitat im e-auto ich glaub von irmscher?? bin mir ned sicher.
ich bin schon ein fan von motorsound, und der ganzen benzin-sache.
aber wenn schon e-auto, dann richtig, mit der dortigen faszination von leise und stark. tja, wenn nur die akkus leichter wären ... wird aber auch noch kommen. ein zehntel gewicht, dann sinds konkurrenzfähig, und angeblich ist das ja in entwicklung.
ich mag auch keinen 75ps-civic der sich anhört (oder es zumindest lautstärkemäßig versucht) wie ein ferrari. das ist einfach lächerlich.
ich bin der meinung, dass der öffentliche verkehr jetzt schon zu dünn ist. (abgesehen vielleicht von der bundeshauptstadt)
zu den schulanfangs- und endezeiten sind die strassenbahnen und busse so voll, dass man manchmal eine bis zwei abwarten muss, um einen platz zu bekommen. pünktlichkeit ist sowieso nur ein gerücht und wird nicht einmal dann praktiziert, wenn garkein verkehr auf der strasse ist. die fahrzeuge sind derart im dauereinsatz, dass der ausfall von einem kaputten fahrzeug kaum nachbesetzbar ist. und die taktung am wochenende ist ungeeignet, den individualverkehr zu ersetzen.
und dazu diesen "komfort" zu horrenden preisen.
elektrofahrzeug klingt wohl doch nicht so schlecht...
stimmt natuerlich nur wenn ihr horizont ueber wien nicht hinausreicht ...
LA?
Sao Paolo?
Cuidad de Mexico?
etc...
wann immer sich jemand mit solchen "wertabsoluten" statements ausm fenster haengt, sollte er vorher zumindest ein wenig nachgedacht haben ...
:-/
Desto mehr Menschen auf kleinem Raum, desto eher kann/muss man auf ein eigenes Auto verzichten. Und diese Situation trifft generell eher auf Städte zu. Ausnahmen (LA ist nicht "auf kleinem Raum") bestätigen nur die Regel (Hong Kong, New York, Tokio, London, Paris etc etc etc)
so zb ist die luftqualität in mexico geradezu ausgezeichnet (habe noch keinen tag dort ausgehalten ohne am ende kopfschmerzen zu haben), auch stau gibt es praktisch nicht und autofahren ist sowieso traumhaft dort.
übrigens gibt es im d.f. sehr wohl ein gutes netz an öffentlichen verkehrsmitteln, es ist effizient und extrem günstig, nur viel zu klein dimensioniert für diese stadt.
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