Prostituierte als Schiri-Bestechungsmittel

28. März 2009, 14:31
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Dänischer Schiedsrichter äußerte Vorwürfe gegen kroatischen Verband und sprach von einem indirekten Angebot

Kopenhagen - Handball-Schiedsrichtern sollen bei der Weltmeisterschaft 2008 in Kroatien die Dienste von Prostituierten als indirekte Bestechung oder "Bezahlung" angeboten worden sein. Der dänische Schiedsrichter Lars Ejby Pedersen berichtete am Samstag im Fernsehsender TV2, alle Schiedsrichter seien von den kroatischen Veranstaltern zu einem eleganten Abendessen eingeladen worden, bei dem "plötzlich leicht bekleidete Damen auftauchten".

Pedersen sagte weiter: "Wir bekamen das nicht direkt angeboten, aber allen war klar, dass es sich hier um Prostituierte handelte." Es sei "nun leider auf dem Balkan so, dass man zu etwas eingeladen wird". Er habe das Essen zusammen mit drei weiteren dänischen Schiedsrichtern verlassen. Kroatien verlor das Finale der WM vor heimischem Publikum gegen Frankreich. Der dänische Schiedsrichter erklärte, niemand unter seinen Kollegen befürworte Praktiken wie in Kroatien. Vereine und Verbände müssten dafür sorgen, dass es damit ein Ende habe. (APA/dpa)

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