US-Geheimdienst rechnet mit Zunahme der Gewalt

28. März 2009, 08:24
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Trotz Aufstockung zu wenig Truppen zur Verfügung - Taliban haben Kontrolle im Süden und Osten des Landes wiedererlangt

Washington - Trotz der Verstärkung der amerikanischen Truppen in Afghanistan rechnet der US-Geheimdienst in diesem Jahr mit einer Zunahme der Gewalt. Die Taliban hätten die Kontrolle im Süden und Osten des Landes wiedererlangt, sagte ein ranghoher Geheimdienstmitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden wollte, am Freitag vor Journalisten. Das Wiedererstarken der Islamisten sei möglich geworden, weil nicht genügend afghanische und NATO-Soldaten zum Kampf gegen die Taliban zur Verfügung stünden.

US-Präsident Barack Obama hatte am Freitag seine neue Afghanistan-Strategie vorgestellt. Er kündigte an, die US-Kampftruppen in Afghanistan bis Ende des Jahres um 17.000 Soldaten zu verstärken. Zusätzlich werden 4.000 Militärausbilder entsandt. Obama will zudem Pakistan stärker einbeziehen. (APA/AP)

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