"Befreiung der Leibeigenen"

China feiert 50 Jahre Herrschaft in Tibet

28. März 2009, 13:30

13.000 Zuschauer verfolgen Zeremonie in Lhasa - Menschenrechtler kritisieren Geschichtsfälschung - Exilregierung: "Provokation"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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blind blind
02
26.1.2010, 13:41
Chinese Goverment No Good

magnolia66
 
00
10.5.2009, 20:52
Wenn das Recht der Chinesen zusthet ...

warum dann nicht?
Da die alle Welt die Zugehöhrigheit des Tibets das China zusitmmts.
Warum sollen die ganze Welt sich auf diesem
"Freier"
wieder mal, bitte schon, wiedersprechen, bzw, auflegen.???
Hätte ihr nix anderes zu tun als die BS zu reklamieren??

Linek Karl
 
12
Schlechter Journalismus

Der Standard sollte sich einer neutralen Berichterstattung zuwenden. Dieser Artikel ist das jedenfalls nicht. Die Chinesen haben sicher nicht die 50-jährige Herrschaft in Tibet gefeiert, da die Chinesen der Meinung sind, dass spätestens nachdem die Tibeter die Mongolen dazu eingeladen (!) haben ihr land zu erobern und der Großkhan Kubilai Khan zum Kaiser von China wurde, Tibet zu China gehört. Vor 50 Jahren wurde höchstens die Abhängigkeit verwestlicht. Denn China hat Jahrhunderte lang bevorzugt Tribute einzuheben und die Verwaltung nur durch Ambane beobachten zu lassen, ohne einzugreifen, solange alles friedlich war. Man sollte jedoch der Lamaherrschaft nicht nachweinen. Sie standen für Sklaverei und nannten es tibetische Kultur.

Es geht hier um mehr als bloß um Voggi1
01

nun, da die Chinesen chinesisch denken, waere vielleicht einmal Ontologie angebracht. Nicht jeder Finger, einmal gereicht, vergibt auch gleich die Hand die ihn trug.
Nun, lieber Linek, nachdem Du "Tribute" bestaetigt hast, denk nach was Du geradewohl sagtest!
Rutsche er sanft in der Traeume Schlummer

Linek Karl
 
12

Tribute wurden im Kaiserreich gefordert. Heute nennt man das Abgaben und Steuern. Hab mir sagen lassen, dass auch die Bundesländer an den Bund zahlen. Zum Unterschied zum Kaiserreich bekommen die Provinzen heute auch was dafür.

Was sie nicht bekommen, sind Demokratie und Menschenrechte, aber das bekommen die Tibeter von den Lamas auch nicht. Sie bekamen es nicht bis 1950, weil die Lamas es lieber hatten, das Land in Sklaverei zu halten. Die Wahl zwischen den Lamas und der jetzigen chinesischen Regierung ist nicht jene, die man sich wünscht.

beowulf2
 
00
teil 2

Tributpflichtige Staaten zahlten Tribute und ordneten sich dem konfuzianischen Weltbild (Zentrum der Welt - der kaiserliche Hof) unter, bekammen dafür Geschenke und Zahlungen die den Tribut meist weit überstiegen und Schutz im Notfall (z.B. Korea Verteidigung vor den Japanern - Imjin Krieg)

Im Gegensatz standen dazu die "Barbarenstaaten" (das Wort ist eine unglückliche westliche Übersetzung, welches leider zu Eigenprojektionen aus der westlichen Geschichte verleitet - also Achtung vor Fehlinterpretationen) die sich nicht dem konfuzianischen Weltbild einordnen wollten.
Deswegen wird auch die Qing "Fremdherrschaft" auch als chinesische Dynastie verstanden, da diese sich im konfuzianischen Weltbild einfügte.

beowulf2
 
00
"Zum Unterschied zum Kaiserreich bekommen die Provinzen heute auch was dafür. "

Man muss bei dem kaiserlichen System (Tianxia) 1. Provinzen , 2. dem Kaiser unterstellte aber "autonome" und 3. tributpflichtige Gebiete unterscheiden.

Provinzen (z.B. Sichuan) waren im konfuzianischen Beamtensystem integriert u kommen unserer heutigen Definition von Provinz sehr nahe.
Tibet zum Beispiel war dem Kaiser unterstellt, wurde als chinesisches Gebiet offiziell gehandhabt und der kaiserliche Hof hatte direkten Einfluss auf die Reinkarnationsauslese und ein Amban (eine Art Aufpasser) war vor Ort stationiert. Dafür hatte Tibet aber ein eigenes politisches System (Theokratie).
Tributpflichtige Staaten waren z.B. Korea - das waren selbstständige Gebiete, auf deren Innenpolitik der chinesische Kaiser nicht direkt Einfluss hatte.

Es geht hier um mehr als bloß um Voggi1
01

wenn er Tribut fordert, ist er nicht dasselbe als das was er vorgibt zu sein: Tibet ist nicht China!
Und Tibeter sehen keine Veranlassung dazu Dankbarkeit fuer Tribute zu zeigen!
Sie wollten doch nicht mit diesem Syllogismus beweisen, dass.. Tibet immer China war, nicht?
Tribut forderet auch Rom von seinen Vasallen, doch ob das Freundschaft erzeugte..
Die Beziehung Chinas zu Tibet war eine wechselseitige, Tibeter waren niemals Chinesen, sind es weder stammesgeschichtlich noch rassisch noch volontaer.#

So, die Tibeter bekommen Demokratie von den Lamas nicht?
Und dafuer brauchen sie wohl Linek, Karl
Demokratie heist, lass die Tibeter entscheiden, nicht -Linek Karl

Linek Karl
 
30

"Demokratie heist, lass die Tibeter entscheiden, nicht -Linek Karl" Und auch nicht die Lamas, den diese haben nur Sklaverei hervorgebracht.

Es geht hier um mehr als bloß um Voggi1
00

Ob die Lamas nur Sklaverei hervorbrachten oder nicht und in welchem Prozentsatz , ob alle zu jeder Zeit und es durchgehende und umfassende Sklaverei gab und wo (das groesste Kloster, und die koennen sehr gross sein, hatte nie mehr als 20000 Leibeigene, Sklaven hatten nur gewisse Kloester und nr die Groesseren und davon gab es wenige).
Und auch darueber, ob es weiterhin Lamas gibt oder nicht entscheiden die Tibeter, ausschliesslich, und nicht Linek Karl

lothar matthäus
32
29.3.2009, 20:19
China bespitzelt den Dalai Lama

University of Cambridge
Computer Laboratory

The snooping dragon: social-malware
surveillance of the Tibetan movement


http://www.cl.cam.ac.uk/techrepor... TR-746.pdf

*

Han-Do
11
29.3.2009, 23:14
und?

da tut China nix anderes als viele andere Staaten auch - mit oder ohne Internet, mit oder ohne Helmut Zilk.

lothar matthäus
01
31.3.2009, 00:27
Wer bespitzelt den Dalai Lama


und die Exiltibeter denn sonst noch?

*

Es geht hier um mehr als bloß um Voggi1
21
30.3.2009, 09:48

China tut was anderes. Es besetzt Tibet und luegt

Ingrid Goeschl1
01
30.3.2009, 08:02

Nur weil etwas viele tun wird es noch lang nicht richtig.

Han-Do
32
29.3.2009, 14:22
Das Ende der Sklaverei

Hier ein - zugebenermaßen - parteilicher, wenn auch in all seiner Länge lesenswerter Artikel:
http://www.kominform.at/article.p... 7164328313

langzen
00
31.3.2009, 20:31
Holz?

Holz ist Sinologe und Mastermind der KPD. Der Artikel ist nur aufgrund der sensationellen Rechtschreibfehler lesenswert.
Welcher ernstzunehmende Wissenschafter benützt Ausdrücke wie "reaktionäre Clique"? Das disqualifiziert sich ja von selbst.

Es geht hier um mehr als bloß um Voggi1
11
30.3.2009, 09:50

wieder einmal ein kommunistischer Artikel! Hoerst Du die Pferde wiehern?

Martina Dinjus
31
29.3.2009, 16:54
Na Prima

ein Artikel von einem Erzkommunisten weiß natürlich bestens Bescheid was in Tibet abging .....
selten so viel Müll gelesen

lothar matthäus
43
29.3.2009, 16:11
Der Verfasser


weiß offensichtlich nicht einmal, dass seine "Galupta" Gelugpa heißen!

Und Sönam Gyatso gerät diesem "Tibet-Experten" zu "Sonam Gyatin"!

Wenn sich diese Typen mit der Blutspur, die der Kommunismus durch die jüngere Weltgeschichte gezogen hat, befassen würden, müssten sie in Sack und Asche demütig um Absolution betteln!

*

*

cybermen
 
20
29.3.2009, 13:18
"Genauso wie Europa nicht ins Mittelalter zurückfallen kann und die USA nicht in die Zeit vor dem Bürgerkrieg, kann Tibet niemals mehr die alte Gesellschaft der Leibeigenschaft herstellen"

die Existenz im chinesischen Kommunismus hat durchaus Züge der Leibeigenschaft, der Vatikan ist längst ins europäische Mittelalter zurückgefallen und die USA bewegen sich geistig und kulturell immer noch in den Zeiten des Bürgerkriegs.

so gesehen haben wir alle nicht viel dazugelernt.

Ava Tar
59
28.3.2009, 23:16
So, bitte, weil 1905 nicht "nahe genug dran war" -> 1950

http://daserste.ndr.de/panorama/... e6852.html
ARD-Archiv

Ein amerikanischer Reisebericht aus dem Jahr 1950 dokumentiert die archaischen Zustände im alten Tibet. Diesen Gefangenen sollten Nasen und Ohren abgeschnitten werden. Erst als die Amerikaner protestierten, wurde die Strafe gemildert: 250 Peitschenhiebe

Besonders gefürchtet bei der einfachen Bevölkerung war die tibetische Mönchspolizei. Diesem Mann wurden die Augen ausgestochen, im alten Tibet eine übliche Strafe. Abgeschlagene Arme zeugen von drakonischen Urteilen. Die Mehrheit der Tibeter gehörte ihrem Feudalherrn. Ohne seine Erlaubnis durften diese Leibeigenen nicht einmal den Hof verlassen.

Tibet, wie es auch war, als der Dalai Lama in den fünfziger Jahren regierte

Mostbluzer
10
30.3.2009, 15:18
also doch auch eine neutrale quelle

und ich dachte schon, dass der dalai lama unangreifbarer ist als der papst. aber als linker liebling steht der in einer reihe mit che und bolivar.
wie sagte ein südafrik. minister, wenn man den dalai lama kritisiert, ist das ärger als wenn man bambi ermordet.

die tibeter waren damals richtige folterknechte, da sind die perser heute wahre menschenfreunde (bei strafen und quant. ausmass).

Ingrid Goeschl1
01
30.3.2009, 19:23

nomen est omen

Es geht hier um mehr als bloß um Voggi1
00
30.3.2009, 18:56
und sind die Perser, aeh Tibeter heute befreit?

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