Projekt zur UVP eingereicht

27. März 2009, 12:35
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2011 soll mit Bau begonnen werden

St. Pölten - Die Asfinag hat am Freitag die Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) für den Abschnitt der Außenring-Schnellstraße (S1) zwischen Schwechat und Süßenbrunn beim Verkehrsministerium eingereicht. Der Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) werde für das Frühjahr 2010 erwartet, teilte die Asfinag mit. 2011 soll mit dem Bau der Wiener Nordost-Umfahrung begonnen werden.

Auch die Details zur Lage der Trasse und alle technischen und baulichen Anlagen wurden im Einreichprojekt festgelegt. "Damit konnten die zu erwartenden Auswirkungen des Projektes ermittelt und geeignete Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen entwickelt werden. Diese sind in der UVE ausführlich beschrieben", so die Asfinag. Im Zentrum aller Planungen und Untersuchungen der Asfinag stehe stets der "optimale Schutz von Menschen und Umwelt. Einen besonders hohen Stellenwert haben der unmittelbare Schutz vor Lärm und Luftschadstoffen sowie die Verkehrssicherheit. So erfüllt auch der über acht Kilometer lange Tunnel Donau-Lobau alle strengsten und modernsten Anforderungen", wurde vom Unternehmen betont.

Ein wichtiger Bestandteil der Planungen sei "die transparente Abwicklung der Planungsphasen und der Kontakt zu Gemeinden, Grundeigentümern und Interessensvertretungen. Über diesen Austausch können in sämtlichen Planungsphasen zahlreiche wichtige Informationen gesammelt und auch im Projekt berücksichtigt werden", so die Asfinag.

Ein erster Teilabschnitt von Süßenbrunn bis Groß-Enzersdorf soll bereits 2014 für den Verkehr freigegeben werden. Die Fertigstellung des Tunnels Donau-Lobau und damit die komplette Verkehrsfreigabe für den S1-Abschnitt Schwechat-Süßenbrunn folge bis 2018, so die Asfinag. Die geplante Nordost-Umfahrung ist 19 Kilometer lang. Das Herzstück, der Tunnel unter Donau und Lobau, weise eine Länge von 8,2 Kilometern auf. Allein für den Tunnel seien 1,3 Mrd. der 1,7 Mrd. Euro Baukosten veranschlagt. (APA)

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