IOC schafft internationalen Teil des Fackellaufs ab

27. März 2009, 07:06
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Nach Protesten beim Lauf nach Peking - Künftig wird wieder nur im Gastgeberland gelaufen

Denver - Das IOC hat den internationalen Teil des olympischen Fackellaufs wieder abgeschafft. In Zukunft darf der Fackellauf nur noch durch das jeweilige Gastgeberland der Spiele führen, entschied die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Donnerstag in Denver. "Es ist besser, den Fackellauf auf das Gastgeberland zu beschränken. Das macht es für die Organisatoren und die Regierung einfacher, alles zu kontrollieren", erklärte Gilbert Felli, Direktor der Olympischen Spiele, am Donnerstagabend nach dem zweiten Sitzungstag der IOC-Exekutive.

Vancouver und London verzichteten

Die Organisatoren der Winterspiele 2010 in Vancouver und der Sommerspiele 2012 in London hatten nach den negativen Erfahrungen der chinesischen Olympia-Macher ohnehin auf eine Welttour der Fackel verzichtet.

Vor den Peking-Spielen war es vor allem bei den Etappen in Paris und London zu Ausschreitungen gekommen. Bei den folgenden Stationen konnten Zwischenfälle nur dank größter Sicherheitsvorkehrungen verhindert werden. "Wir haben bei der Nachbesprechung der Peking-Spiele gesehen, dass es bei einer internationalen Tour Risiken gibt", sagte Felli. Vor den Spielen 2004 in Athen hatte das IOC erstmals auch Fackellauf-Stationen außerhalb Griechenlands erlaubt. (APA/dpa)

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    Begelitschutz für die Olympische Flamme in Seoul im April 2008

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