Schweizer BIP sinkt 2009 um 2,4 Prozent

26. März 2009, 16:08
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Konjunkturforschungsstelle rechnet mit längerer Rezession

Zürich - Die Rezession wird die Schweiz härter treffen und länger dauern als bisher angenommen. Davon geht die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) aus, die am Donnerstag ihre Wachstumsprognose erneut nach unten angepasst hat. So soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz im laufenden Jahr um 2,4 Prozent sinken. Bisher ging das KOF von einem Minus von 0,5  Prozent aus. Damit folgt das Institut der ETH anderen Institutionen, die ihre Prognosen in den letzten Wochen ebenfalls korrigiert haben und nun BIP-Rückgänge von 2 bis 3 Prozent voraussagen.

Die KOF-Forscher sind allerdings die ersten, die auch von einer längeren Dauer der Rezession ausgehen. Fürs Jahr 2010 prognostizieren sie neu eine Schrumpfung des BIP um 0,3 Prozent. Die bisherige KOF-Prognose lautete noch auf ein Wachstum von 0,6 Prozent. (APA/sda)

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