Kurzfilmtage Oberhausen: Drei österreichische Filme im Wettbewerb

26. März 2009, 15:02
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55. Ausgabe des renommierten Festivals startet mit 134 Filmen in fünf Wettbewerben am 30. April

Oberhausen - Insgesamt 134 Filme aus 36 Ländern treten in diesem Jahr bei den 55. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen in fünf Wettbewerbsschienen an. Im 53 Filme umfassenden internationalen Wettbewerb sind mit "Hotel Roccalba" von Josef Dabernig, "Burning Palace" von Mara Mattuschka/Chris Haring und "Elefantenhaut" von Severin Fiala/Ulrike Putzer auch drei österreichische Kurzfilme im Rennen um den prestigeträchtigen Hauptpreis.

Zu den von 30. April bis 5. Mai laufenden Kurzfilmtagen sind fast 5.750 Produktionen aus 91 Ländern eingereicht worden, teilte Festivalleiter Lars Henrik Gass am Donnerstag mit. Neu seien ein Wettbewerb mit zehn Teilnehmern ausschließlich für Filme aus Nordrhein-Westfalen sowie das Programm Open Screening, bei dem zunächst nicht in die Konkurrenz aufgenommene Regisseure ihre Werke doch noch dem Publikum vorstellen können, erklärte Gass. Zu den weiteren Neuerungen im 55. Jahr des ältesten Kurzfilmfestivals der Welt gehören kürzere Programmblöcke im internationalen Wettbewerb, um den einzelnen Produktionen "mehr Raum zu geben", sagte Gass. Einschließlich aller Sonderprogramme gehen in der Kurzfilm-Woche in Oberhausen in diesem Jahr etwa 590 Filme über die Leinwand. Festivalchef Gass: "Das sind doppelt soviel Filme wie bei der Berlinale - in der Hälfte der Zeit." Die Gesamtsumme der Preise ist heuer auf 40.500 Euro gestiegen.

Aus Österreich konkurriert neben den drei Filmen im Internationalen Wettbewerb noch Thomas Draschan mit "Freude" in der Musikvideo-Schiene um den MuVi-Preis. Und der Experimentalfilm-Verleih sixpackfilm zeigt ein Programm mit neuen Filmen aus Österreich, darunter "I Turn Over the Pictures of My Voice in My Head" von VALIE EXPORT sowie "Polterabend" und "Passage Briare" von Friedl vom Gröller. Ein älterer Beitrag ist "Die Geburt der Venus" von Moucle Blackout aus den Jahren 1970-72. (APA/dpa)

 

  • "Burning Palace" von  Mara Mattuschka und Chris Haring
    foto: diagonale/ mara mattuschka

    "Burning Palace" von Mara Mattuschka und Chris Haring

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