Antworten zur Frauenförderung

30. März 2009, 17:15
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Antworten von Unternehmen in Österreich zur Frage: "Gibt es Frauenförderung für die Jobs im Unternehmen? Oder ist der Bereich eher männer-dominiert?"

Baxter

"Als eines der frauen- und familienfreundlichsten Unternehmen Österreichs achtet Baxter bei der Auswahl der MitarbeiterInnen besonders auf gleiche Chancen für Männer und Frauen. Insgesamt liegt die Frauenquote bei Baxter in Österreich bei 52 Prozent, wobei hier anzumerken ist, dass 65 bis 75 Prozent aller Mitarbeiterinnen eine technische oder wissenschaftlich orientierte Ausbildung haben. Die Frauenquote in Führungspositionen bei Baxter liegt in Österreich bei 38 Prozent. Das ist deutlich über dem zuletzt erhobenen österreichischen Durchschnitt von weniger als 28 Prozent. Dies spiegelt sich auch international wider. Insgesamt stellen Frauen unter den weltweit rund 48.500 Baxter-MitarbeiterInnen die Mehrheit, und nicht weniger als 34 Prozent weltweit aller Führungspositionen sind von Frauen besetzt.

Teilzeitarbeit, Betriebskindergarten ermöglichen eine bessere Work-Life-Balance. Ein "employee"-Mitarbeiter- und Familienservice bietet außerdem kostenlose und anonyme Unterstützung in privaten und beruflichen Angelegenheiten. Diese Unternehmenskultur wurde im Jahr 2004 mit dem Bundespreis für das frauen- und familienfreundlichste Unternehmen Österreichs ausgezeichnet. 2008 hat das Unternehmen an dem Audit "berufundfamilie" teilgenommen und wurde vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend positiv bewertet."

Verbund

"Wir sind zwar nach wie vor ein männerdominiertes Unternehmen, aber der Frauenanteil ist zuletzt rapide und bedeutend gestiegen. Wir hätten gerne noch mehr Frauen im Verbund - insbesondere in den technischen Berufen. Deshalb bieten wir z.B. gerade ein Frauenstipendium gemeinsam mit dem TU-Career Center an."

Efinio

"Nach wie vor ist der Bereich männer-dominiert, wobei wir immer wieder auch Frauen ansprechen und auffordern wollen, sich bei uns zu bewerben und sich der Technik zu stellen."

Infineon

"Da sehr wenige Frauen eine technische Ausbildung wählen, bleiben sie in Technologie-Unternehmen unterrepräsentiert. Vor fünf Jahren hat Infineon Austria ein spezielles Programm "FiT - Chancen und Vielfalt durch Frauen in der Technik" entwickelt, um Frauen - und ganz speziell unseren TechnikerInnen - innerhalb und außerhalb des Unternehmens Präsenz zu geben, Barrieren abzubauen und Vorbildwirkung für junge Frauen zu erzielen."

Bundesrechenzentrum

"Die BRZ GmbH bekennt sich zu einer aktiven Frauen- und Familienpolitik im Unternehmen. Das zeigt sich auch an unserer staatlichen Zertifizierung nach dem „audit berufundfamilie". Wir haben dabei einen Maßnahmenplan erarbeitet, mit dem wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen, Beruf und Familie optimal zur vereinbaren. Gleichzeitig führen wir spezielle Förderungsprogramme für unsere Mitarbeiterinnen durch, zum Beispiel ein Mentorship-Programm für weiblichen Führungskräftenachwuchs." (mat, om, derStandard.at, 30.3.2009 )

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