Riad sucht über Interpol 85 mutmaßliche Terroristen

26. März 2009, 09:38
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Terrorist stellte sich Behörden - Größter internationaler Fahndungsaufruf aller Zeiten - Sollen Verbindungen zu Al Kaida haben

Riad - In Saudi-Arabien hat sich ein mutmaßlicher Al-Kaida-Terrorist den Behörden gestellt, der viele Kämpfer und Waffen in den Irak geschmuggelt haben soll. Die staatliche Nachrichtenagentur SPA meldete am Donnerstag, Fahd al-Ruaili habe vor seiner Rückkehr in die Heimat zunächst aus dem Ausland Kontakt zu seiner Familie aufgenommen.

Sein Name stand auf einer Liste der 85 gefährlichsten Terrorverdächtigen Saudi-Arabiens, die international zur Fahndung ausgeschrieben sind. Die Behörden des islamischen Königreiches hatten Al-Ruaili zuletzt in Syrien vermutet.

Unter den ausländischen A-Kaida-Terroristen im Irak sind Männer aus Saudi-Arabien überproportional vertreten. Der Sprecher des saudischen Innenministeriums, Mansur al-Turki, ermutigte andere Extremisten ebenfalls, sich zu stellen. Man werde versuchen, ihre Angelegenheiten mit Verständnis zu betrachten, hieß es. (APA/dpa)

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