CDU/CSU bleibt in Umfragen unter 35 Prozent

25. März 2009, 11:46
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Ergebnis der Bundestagswahl 2005 nicht erreicht - Schwarz-Gelbe Wunschkoalition ginge sich aber aus

Berlin - Die CDU/CSU verharrt in Umfragen unter ihrem Ergebnis der Bundestagswahl in Deutschland im Jahr 2005. Während die Unions-Parteien in der wöchentlichen Forsa-Umfrage für das Magazin "stern" und den Sender RTL um einen Punkt auf 34 Prozent zulegen, büßten sie in der zwei Wochen zuvor geführten Allensbach-Umfrage knapp einen Punkt ein auf 34,8 Prozent. Bei der letzten Bundestagswahl hatte die Union 35,2 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen können.

Ihr Wunschkoalitionspartner FDP büßte in den beiden am Mittwoch veröffentlichten Umfragen leicht ein. Während Forsa für die Liberalen bei einem Minus von einem Punkt noch einen Wert von 16 Prozent ermittelt, liegt die FDP bei Allensbach in der sogenannten Sonntagsfrage bei 14,5 Prozent. Damit hätte eine schwarz-gelbe Koalition in beiden Umfragen eine Mehrheit.

FDP-Fundament stärker

Es sei ungewiss, ob die FDP bei der Bundestagswahl im September so stark abschneide wie derzeit in den Umfragen, schrieb Allensbach-Forscher Thomas Petersen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" allerdings. Es bestehe aber kein Zweifel daran, dass das Fundament der Partei breiter geworden sei.

Für die SPD zeichnen die Umfragen ein uneinheitliches Bild. In der Forsa-Umfrage stagnieren die Sozialdemokraten bei 24 Prozent, in der Allensbach-Umfrage legen sie als einzige der im Bundestag vertretenen Parteien zu, und zwar um mehr als einen Punkt auf 26,1 Prozent. Während die Linkspartei und die Grünen bei Forsa auf ihren Werten der Vorwoche von elf und zehn Prozent verharren, geben sie bei Allensbach nach. Die Linke fiel demnach auf 10,0 von 10,8 Prozent, die Grünen liegen bei 10,5 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte).

Für die Forsa-Umfrage wurden 2.504 Deutsche zwischen dem 16. und 20. März befragt, die Allensbach-Zahlen wurden zwischen dem 1. und 14. März ermittelt. (APA/Reuters)

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