Neues Hobby: Zeig Google Earth dein Gemächt

25. März 2009, 11:39
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Auf einem 18 Meter langen Graffiti am Hausdach seiner Eltern, zeigt ein britischer Schüler seine Meinung zu Google Earth

Die Erde - unendliche Weiten und tiefe Einblicke, all das verspricht Google mit seinen Online-Applikationen, wie etwa Google Earth und Google Maps. Viele AnwenderInnen schätzen die Reise zu fremden Orten, die Möglichkeit sich ihre Urlaubsziele vorab einmal etwas genauer ansehen zu können und vor de Rechner ein kleines bisschen Urlaubsgefühl zu erhalten. Für die KritikerInnen wiederum bedeutet Google Earth nichts anderes als einen Eingriff in ihre Privatssphäre. Google StreetView einen unfassbaren Eingriff in die Grundrechte.

Dem Unmut Luft machen

Waren bis vor gar nicht allzu langer Zeit Kornkreise, riesige Malereien oder interessante Erdformationen der Renner bei Google Earth, so kommt nun eine neue Welle von Google-Earth-NutzerInnen auf. Diese machen ihrem Unmut über die "Überwachung" durch den US-Onlineriesen Luft und zeigen dies deutlich der Google Earth und Google Maps-Öffentlichkeit.

Von Penissen und Parolen

Zahlreiche freie Flächen werden genutzt, um Anti-Google-Botschaften in die Welt zu schicken. Hausdächer mit Parolen bemalt und vermehrt zieren auch Fassaden Anti-Google Maps-Sprüche. Ein englischer Schüler hat seiner kreativen Freiheit auf seine Art und Weise Ausdruck verliehen und das Dach seines Elternhauses mit einem über 18 Meter langen Bild eines männlichen Geschlechtsorgans verziert.

Jahrelang unentdeckt

Auch den Eltern selbst blieb das "Kunstwerk" jahrelang verborgen, erst Google Earth brachte die "nackte Tatsache" ans Licht. Nun wird in den britischen Medien eifrig spekuliert - handelt es sich um einen kleinen Streich eines Jugendlichen, oder steht das Gemächt am Dach stellvertretend für den Beginn eines Protestes gegen Google Earth auf Google Earth? Man weiß es nicht, fest steht, es wird wohl zahlreiche NachahmerInnen geben und ebenso viele Gründe sich auf Google Earth zu präsentieren.(red)

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    Kommunikation und Protest in Zeiten des Internet: Immer mehr Menschen nutzen freie Flächen und Hausdächer um Google für die harte Arbeit der Digitalisierung auf ihre ganz eigene Weise zu "danken".

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