Handy-Zulieferer Balda rutscht 2008 tiefer in die roten Zahlen

25. März 2009, 10:42
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14,2 Mio. Euro Verlust nach 2,8 Mio. Euro im Vorjahr

Der deutsche Handyzulieferer Balda hat trotz Umsatzzuwächsen 2008 seinen Verlust deutlich ausgeweitet. Im fortgeführten Geschäft stand unter dem Strich ein Minus von 14,2 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 2,8 Mio. Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bad Oeynhausen mitteilte. Operativ sank der Gewinn (Ebit) wegen hoher Abschreibungen auf 1,4 (Vorjahr: 13,5) Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 11,2 Prozent auf 238 Mio. Euro.

Umsatzeinbruche

Wegen der Wirtschaftskrise schließt der Vorstand für dieses Jahr einen Umsatzeinbruche nicht aus. Der operative Gewinn werde sich aber voraussichtlich verbessern. Wegen des zu erwartenden Ergebnisbeitrages des Touchscreen-Herstellers TPK gehe der Vorstand davon aus, dass der Vorsteuergewinn stärker steige als das Ebit. Balda ist mit 38 Prozent an dem asiatischen Hersteller von berührungsempfindlichen Bildschirmen beteiligt. (APA/Reuters)

 

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