Journalist bei Recherchen zu Polizeieinsatz verletzt

24. März 2009, 20:04
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Mann zeigte Presseausweis, daraufhin eskalierte Situation - Nach "Polizeigriff" an Schulter verletzt

Wien - Bei einem Polizeieinsatz in der Mittelgasse in Wien-Mariahilf wurde am Dienstag ein Journalist verletzt. Der Freiberufler hatte zufällig einen Einsatz beobachtet und wollte danach Fotos vom Tatort machen, was ihm der Einsatzleiter unter Androhung einer Festnahme untersagt haben soll. Der Journalist wies sich mit seinem Presseausweis aus und berief sich auf die Pressefreiheit, daraufhin dürfte die Situation eskaliert sein.

Ein Beamter wandte den "Polizeigriff" an, der Journalist wurde an der Schulter verletzt und musste im Lorenz-Böhler-Krankenhaus behandelt werden. Er überlegt eine Klage gegen die Republik, die Polizei kündigte eine interne Überprüfung des Vorfalles an. (simo, DER STANDARD Printausgabe, 25.3.2009)

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