Austrias Heimstätte künftig beheizt

24. März 2009, 17:00
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Installierung beginnt mit Saisonende - Derzeit verfügen sechs Klub-Stadien über eine Rasenheizung

Wien - Die Heimstätte der Wiener Austria, das Franz-Horr-Stadion in Favoriten, bekommt eine Rasenheizung. Die aufwendigen Einbauarbeiten des sogenannten Euroval -Rohrsystems beginnen mit dem Schlusspfiff der laufenden Saison am 31. Mai und soll mit Saisonbeginn 2009/10 abgeschlossen sein. Die Kosten betragen in etwa 500.000 Euro und werden zu 100 Prozent durch Sponsoren und Eigenmittel des Clubs finanziert.

Absagen und Verschiebungen, hervorgerufen durch schlechte Boden- oder/und Wetter-Verhältnisse, werden damit am Verteilerkreis in Bälde der Vergangenheit angehören. "Ich gratuliere Austria zu der guten Entscheidung. Es freut mich sehr, dass ein weiteres Stadion, das im Herbst durch die riesige Tribüne zu einem Schmuckkästchen geworden ist, nun einen beheizbaren Rasen erhält. Damit wird es im kommenden Winter dort keine Probleme mehr wie heuer geben", meinte Bundesliga-Vorstand Georg Pangl.

In den beiden Profi-Ligen in Österreich verfügen derzeit sechs Stadien über einen "warmen Rasen": Es sind dies das Hanappi-Stadion (Rapid Wien), die Linzer Gugl (LASK), Wals-Siezenheim (Red Bulls Salzburg und Juniors), die UPC Arena (Sturm Graz), das Tivoli neu (Wacker Innsbruck) und das Reichshof-Stadion (Austria und FC Lustenau). Dazu kommt das "neutrale" Happel-Stadion in der Bundeshauptstadt und die Anlage des OÖ-Landesligisten SV Pasching.

Im Sommer soll auch noch das Klagenfurter EM-Stadion in diese Liste Eingang finden, nachdem man bei der Errichtung noch nicht gewusst hatte, ob in der Hypo Group Arena Natur- oder Kunstrasen verlegt wird. Die zwei Böden erfordern unterschiedliche Heizsysteme. Die Entscheidung für natürliches Grün ist jetzt aber gefallen und daher steht der Installation einer Heizung nichts mehr im Wege. (APA)

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