Sportwagen und das Klima

Durch sogenanntes Antriebs- und Energiemanagement ist es durchaus möglich, auch Oberklasselimousinen und Supersportwagen ganz signifikant unter 300 g/km zu drücken

Ein reiner Sportwagenhersteller wird es nicht leicht haben, künftige CO2-Limits einzuhalten. Porsche zum Beispiel und damit den Käufern von Fahrzeugen dieser deutschen Traditionsmarke drohen auf jeden Fall markante Strafsanktionen. Aber sie werden nicht ganz so heftig ausfallen, wie noch vor kurzem vermutet werden musste. Mit etlichen Detailmaßnahmen konnte man in jüngster Zeit den CO2-Ausstoß signifikant absenken.

Superstarke Sportwagen lagen bis heute oft deutlich über 300 Gramm CO2 pro Kilometer. Das Limit ab 2012 liegt bei 120 g/km, allerdings mit einer langen Einschleifregelung.

Am neuen viersitzigen viertürigen Porsche Panamera zeigt man, dass bei gezielter Herangehensweise beeindruckende Fortschritte möglich sind. Durch sogenanntes Antriebs- und Energiemanagement ist es durchaus möglich, auch Oberklasselimousinen und Supersportwagen ganz signifikant unter 300 g/km zu drücken. So ist es gelungen, den Verbrauch des 1,8 Tonnen schweren und 400 PS starken Panamera S auf 10,5 Liter im NEFZ-Gesamtwert (Neuer Europäischer Fahrzyklus) abzusenken, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 253 g/km. Ohne gezielte Maßnahmen läge man um 3,2 l/100 km höher.

0,8 l/100 km spart man durch die intelligente Schaltcharakteristik des Doppelkupplungsgetriebes, 0,7 l durch verbrauchsoptimierte Motorcharakteristik und Kühlermanagement. Des Weiteren: 0,7 l durch reduzierte Fahrwiderstände (Luftwiderstand, Reifen, Bremsen), 0,6 l bringt die Start-Stopp-Automatik, 0,4 l bringen reduzierte Reibungs- und Hydraulik-Verluste.

Damit werden die hochgezwirbelten Spielzeuge der tüchtigen Männer und Frauen in ihrer umwelttechnischen Brisanz doch wenigstens etwas entschärft. (rs/DER STANDARD/Automobil/20.3.2009)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 80
1 2 3
wenn ihnen das klima am herzen liegt

denken sie nicht ans auto.
am einfachsten reduzieren sie ihren co2-ausstoss in der raumheizung und warmwasseraufbereitung durch erlernen des richtigen nutzerverhaltens. (stosslüften, trennen von räumen unterschiedlicher temperaturniveaus durch schliessen der türen, luftströmung um den heizkörper nicht behindern durch möbel oder vorhänge, bei wassermischern immer auf kalt drehen damit nicht warmwasser gezapft wird wenn es nicht wirklich gebraucht wird, warmwasserwärmerückgewinnung: lassen sie grosse warmwassermengen vom kochen im spülbecken erkalten und lassen sie es erst aus wenn das wasser kalt ist)

ist das so?

Von 1000 Personen haben sicher 1000 Personen eine unterschiedliche Lebensweise - und damit auch unterschiedliche Möglichkeiten den persönlich verursachten CO2 Ausstoß zu reduzieren.
Und Sie können mir glauben - es ist ein nicht unbeträchtlicher Anteil an Personen darunter die sehrwohl ans Auto denken sollten, wenn sie etwas ändern wollen.
Vor allem bei Personen die den Wunsch haben in Richtung "weniger CO2" zu gehen, greifen Sie mit Ihrer Aussage "denken Sie nicht ans Auto" meist viel zu kurz!
PS.: Meine Aussage will und soll natürlich die von Ihnen genannten Möglichkeiten nicht schmälern!!

gerade die von mir genannten bereiche

(i.e. warmwasser und raumheizung) sind jene, wo sich die menschen am meisten im gebrauchsverhalten ähneln. der unterschied ist nur die energiemenge (wohnfläche). wenn man es schaftt in diesen bereichen verallgemeinbare regeln zu etablieren, kann man viel energie einsparen. leider ist dieser bereich ein sehr persönlicher und die leute wollen sich nicht in ihre gewohnheiten dreinreden lassen. darüberhinaus sollten sie sehen wieviele leute von 1000 die gleichen gewohnheiten haben und nicht wieviel sich unterscheiden, denn man kann vielen leuten die mchanismen der energietechnik nicht erklären, weil sie es nicht verstehen. was man tun kann ist das aufstellen und publizieren von regeln, die auf einen grossteil der bevölerung anwendbar sind.

Klimaschwindel

Ein paar ungeordnete Zitate von mir zum Nachdenken:

Wenn jemand glaubt Atomkraftwerke wären sauber, der lebt in einer anderen Welt. Allein nur die Gewinnung von Uran produziert so viel CO2 wie ein altes Steinkohlekraftwerk.

Elektro- oder Wasserstoffautos sind nicht "sauber", denn sie weisen nach wie vor eine negative Energiebilanz auf.

Weniger bzw. "sauberere" Industrie- und Autoabgase bedeuten, dass die Sonne den Planeten noch stärker aufheizt. Genau das möchte man aber vermeiden.

Erst wenn das letzte Auto verboten wurde, wird man erkennen, dass Millionen Menschen nicht von sauberer Luft alleine leben können ;-)

"Erst wenn das letzte Auto verboten wurde, wird man erkennen, dass Millionen Menschen nicht von sauberer Luft alleine leben können"

der macdonalds hat neben dem drivein-schalter eh auch einen normalen eingang ;-)

Wenn jemand glaubt Atomkraftwerke wären sauber, der lebt in einer anderen Welt. Allein nur die Gewinnung von Uran produziert so viel CO2 wie ein altes Steinkohlekraftwerk.

Aha, und die Steinkohle fällt einfach am Ort an dem das Kraftwerk steht vom Himmel.

sicher, gemeinsam mit dem kraftwerk. :-)

der neue trend: alternative energie durch steinkohlekraftwerke

durch ausnutzung der fallenergie? :-)

jo, oder durch abbrennen von steinkohleräucherstäbchen wobei die esotheronen durch die yinyangschranke diffundieren und einen positiven energieüberschuss erzeugen.

so kann man sich täuschen - ich hätt dich eher so eingeschätzt dass du ganz ernsthaft auf so linksdrehendes klumpert voll abfährst :-)

na, ich putz mein radl weder mit waschnüssen noch mit sonstwas. ;)

Themenverfehlung: das Ziel sind 30g/km

nicht 300.

dann sitzt aber neben dem auto auf der parkbank... mit fernbedienung.

dann solltest aber schon zum atmen aufhören um das klimaziel nicht zu verfehlen.

Alles nur Schein....

.... Start-Stop-Funktion hab ich auch, und einen "Assitenten", der mir den richtigen Gang ausrechnet. Also wenn man mit "richtig" den verbrauchsniedrigsten meint. Theroertisch komme ich da auf einen akzeptablen verbrauch. In der Realität aber kauf ich mir nicht ein Auto mit reichlich PS, damit ich es dann wie ein altes Taxi bewege

also sowie es chevrolets gibt die früher daewoo geheissen haben, wäre es ja sicher mögliche auch einen kleinwagen mit dem namen porsche bzw ferrari rauszubringen.

aber das sollte ja nicht mein problem sein

ist doch nur lächerlich früher hat man gesagt da wird um des kaisers bart gestritten und heute ist es CO2 , klima usw. und andauernd wird die die autos losgegangen speziell diejenigen autos,

die sich die autogegner sowieso nie leisten können da sie auf grund ihrer beschränktheit nie soviel geld verdienen werden um einen derartigen wagen zu kaufen. der neid in verkleidung ist wie üblich das teibende mittel. man braucht nur eine x-beliebige grossstadt über 2 millionen einwohner im ferneren ost europa, in asien, lateinamerika usw. hernehmen dort wird jeden tag mehr dreck und co2 hinausgepustetals wie in ganz Ö zusammen. dies wird dann über den wind global verteilt und der globale einfluss von dem was in Ö z.B. durch irgendwelche massnahmen gleich welcher art erreicht wird hat global gesehen nicht mal die grösse eines fliegenschi... in der sahara. man hat in Ö etc. wirklich schon jedes vernünftige augenmass verloren.

Super, Ihre Einstellung bringt uns weiter!

Immer auf die zeigen und jammern, die tun nix also tun wir auch nix...

"Super, Ihre Einstellung bringt uns weiter!"

Nur stimmt sie (leider?) - was nützt es uns, wenn auf einer Seite auf Teufel komm raus versucht auch nur ein Gramm CO2 zu reduzieren - wenn im Gegenzug für diese Reduktion Anlagen und Industrie hochgezogen wird, die das 1.000.000fache davon in die Umwelt freisetzt.
(z.B. Solaranlagen: die notwendigen Hightechmaterialien fallen nicht vom Himmel, die neuesten Akkus der Hybridautos beinhalten seltene Materialien - die fallen leider auch nicht vom Himmel)

Nun ja, die anlagen in den entwicklungsländern werden ja sowieso hochgezogen, also bringt die einsparung bei uns auf jeden fall etwas.

Es fehlt eindeutig noch eine Bewertungsstufe für Postings.

Die Intelligenz haben Sie mit Ihrem nick-Namensgeber jedenfalls nicht gemein!


So ein einfältiges Posting habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

ihr kommentar dazu

ist nicht einmal einfältig, enthält ausser null gegenargument nur persönliche beleidigungen.

ich hab mal kurz gegoogelt:

österreich ist für 0,5% des weltweiten co2 ausstoßes verantwortlich. davon entfallen 9,6% auf den pkw-verkehr.
das sind 0,048% des weltweiten, (vom menschen verursachten) co2 ausstoß.
wie groß jetzt der anteil der sportwagen ist, weis ich nicht.

Eigentlich müsste es ja wirklich klar sein!


Aber für Sie zitiere ich den Herrn Einstein:

"...autos losgegangen speziell diejenigen autos,
die sich die autogegner sowieso nie leisten können da sie auf grund ihrer beschränktheit nie soviel geld verdienen werden um einen derartigen wagen zu kaufen. der neid in verkleidung ist wie üblich das teibende mittel..."

Dazu erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar!

Posting 1 bis 25 von 80
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.