Schmied verteidigt Aufnahmestopp

24. März 2009, 11:06
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Bildungsministerin würde Reform der Schulverwaltung begrüßen

Wien - Bildungsministerin Claudia Schmied hat am Dienstag vor dem Ministerrat den geplanten Aufnahmestopp von Junglehrern verteidigt. Es werde eine große Pensionierungswelle geben, weshalb die Situation ab 2012/13 wieder in eine andere Richtung gehen werde, so Schmied. Den Lehrervertretern will Schmied heute "Klarheit über die Finanzlage" verschaffen.

Bei Gesprächen mit den Lehrervertretern wird Schmied heute, Dienstag, "Bucheinsicht" gewähren. Bis 21. April muss Schmieds Vorstoß, wonach Lehrer künftig zwei Stunden mehr unterrichten sollen, beschlossen sein. Die Vorbereitungen für die Umsetzungsrichtlinien würden bereits laufen, erst Dienstag früh habe sie ein Gespräch mit Finanzminister Josef Pröll  geführt.

Verwaltungsreform

Die Bildungsministerin meinte außerdem, sie sei froh darüber, dass das Thema Schule bei der Verwaltungsreform gleich angegangen werden soll. Sie unterstütze die Beseitigung von Doppelgleisigkeiten und die Entlastung der Lehrer von administrativen Tätigkeiten. Die Schulverwaltung sei "ein bisschen in die Jahre gekommen" und müsse "dringend" erneuert werden. (APA)

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