"Da muss ich ... ich kotze gleich"

23. März 2009, 19:15
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Hitzige Debatten rund um die Spionage-Vorwürfe

"Das ist keine Fälschung. So macht man keine Fälschungen." (Herbert Lackner, profil)

"Was Sie hier gemacht haben, ist schmutziger Journalismus." (Dagmar Koller)

"Es geht nicht darum, ob man dem Helmut Gutes oder Schlechtes tun will, sondern es geht darum, ob das die Wahrheit ist oder nicht. Und wenn es die Wahrheit ist, ist es schrecklich für uns alle, schrecklich für seine Freunde, für das Land." (Gerd Bacher, Ex-ORF-Generalintendant)

"Ich habe das von damals in der Hand gehabt. Das sind Originale. Das ist keine Fake-Sache." (Jiøí Gruša, Leiter der
Diplomatischen Akademie und ehemals tschechischer Botschafter in Wien)

"Das war eine Diktatur, gemildert durch Schlamperei und Korruption. In einem solchen System wird vielleicht Geld geflossen sein. Aber zum Helmut Zilk? Der war der jüngste und bestbezahlte Fernsehdirektor. Und der soll sich bitte mit einem Bettel von 5000 Schilling abgefunden haben?" (Kurt Scholz, ehemaliger
Stadtschulratspräsident Wiens)

"Da muss ich ... ich kotze gleich." (Dagmar Koller)

"5000 Schilling? Dafür beiß ich mir nicht einmal die Fingernägel ab." (Gerd Bacher)

"Natürlich wissen wir, dass er geredet hat, und dass es sein Job war zu reden. Dass Helmut Zilk ein Spion gewesen sein soll, halte ich genauso für einen kompletten Unsinn wie bei der letzten derartigen Diskussion. Das ist fundamental lächerlich." (Michael Häupl, Wiener Bürgermeister)

"Ich kann allen Österreichern versichern, dass ich dafür sorgen werde, dass Zilks Andenken nicht zerstört wird." (Bundeskanzler Werner Faymann
in der "Kronen Zeitung" über Ex-"Krone"-Ombudsmann Zilk)

"Das mit der Spionage ist ja eine alte Geschichte, die neu aufgerollt wird, weil Leichenschändung in Mode ist." (Licht-ins-Dunkel-Initiator
Kurt Bergmann, ebenda)

 

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