"Heimspiel"-Preisgeld wird neu verteilt

23. März 2009, 16:04
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Erster Preis an Chris Pichler für "Jackie" von Elfriede Jelinek - Dotierung auf drei Auszeichnungen aufgeteilt

Linz - Bei der Preisverleihung für die Veranstaltungsreihe "Heimspiel" im Linzer Zeitkultur-Zentrum "Posthof", die heuer zum zwanzigsten Mal durchgeführt wurde, kam es anders als geplant: Nach intensiver Diskussion hat sich die Jury entschieden, das Preisgeld - 10.000 Euro für den ersten und 5.000 Euro für den zweiten Platz - auf drei Preise zu verteilen und einmal 7.000 Euro und zweimal 4.000 Euro zu vergeben, wie der Posthof am Montag in einer Presseaussendung mitteilte.

Vielfalt siegt

Damit soll der Vielfalt der künstlerischen Positionen und den verschiedenartigen Qualitäten der Bewerber Rechnung getragen werden, lautete die Begründung der von Posthof und Kooperationspartner Linz Europäische Kulturhauptstadt 2009 berufenen Jury. Diese Entscheidung sei nicht einstimmig, sondern mehrheitlich getroffen worden.

Preisverteilung

Den ersten Preis - nunmehr 7.000 Euro - erhält Chris Pichler für die Inszenierung und Darstellung des Monologs "Jackie" von Elfriede Jelinek. Die zwei weiteren Preise (je 4.000 Euro) gehen an die Produktion "Lady Lazarus - Ein Abend für Sylvia Plath" von Daniela Dett sowie an das Kollektiv Hubraum für seine Produktion "Die Gehaltserhöhung" nach George Perec. Der Heimspiel Marathon-Preis (3.000 Euro) wird an die Performance "Mein liebstes Lied" von Hannah Mayr, Julia Muralter und Sara Schausberger vergeben. Das Geld soll die Arbeitsbedingungen der Preisträger im kommenden Jahr verbessern helfen. (APA)

  • Der erste Preis des Posthofs geht an "Jackie" (von Elfriede Jelinek) in der Inszenierung von Chris Pichler.
    foto: posthof

    Der erste Preis des Posthofs geht an "Jackie" (von Elfriede Jelinek) in der Inszenierung von Chris Pichler.

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