Ärzte ohne Grenzen: Tuberkuloseforschung fördern

23. März 2009, 16:12
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Im Jahr 2007 haben sich etwa neun Millionen Menschen mit der Krankheit angesteckt

Tuberkulose (TB) ist eine ansteckende Krankheit, die wie eine normale Erkältung durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Sie führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an und wird durch das so genannte Mycobakterium Tuberulosis hervorgerufen, das normalerweise die Lunge befällt.

Im Jahr 2007 haben sich etwa neun Millionen Menschen mit der Krankheit angesteckt, fast 1,7 Millionen sind daran gestorben.  Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) behandelt weltweit an die 26.000 Tuberkulose-Patienten in 31 Ländern. Ungeeignete Diagnosemittel tragen zur weiteren Verbreitung dieser heilbaren Krankheit bei.

Ärzte ohne Grenzen fordert, dass die Forschung nach neuen Tuberkulose-Diagnose-Tests, die einfach anzuwwenden sind, nicht länger vernachlässigt werde. Regierungen und Geberländer müssten ihre Beiträge dazu leisten bzw. verstärken, da ohne derartige Anstrengungen weiterhin viele Millionen Menschen an einer heilbaren Krankheit sterben würden, weil diese unerkannt bliebe. (red, derStandard.at)

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